Computerlogbuch DS12

  • Computerlogbuch Raumstation Deep Space 12

    Sternzeit 97428.7758

    Commander Sarep


    Die USS Arizona ein Runabout, der USS Mistral, verwendet von Captain Davis und 2 weiteren Lieutenants für eine diplomatische Konferenz auf Regulus kam im System an, und loggte einen Kollisionskurs auf die Reaktorkammer von DS12 ein. Sämtliche Kommunikationsversuche waren fehlerhaft, Lebenszeichen oder Biozeichen wurden keine auf dem Shuttle festgestellt.


    Nachdem das Shuttle selbsttätig die Schilde aktivierte, feuerten wir. Als die Schilde deaktiviert wurden, erfassten wir weiters eine große Menge an Sprengstoff auf dem Shuttle, und gaben somit jeden Versuch auf, das Shuttle mit dem Traktorstrahl rechtzeitig zu stoppen und zerstörten es.


    Kurzzeitig darauf bekannte sich eine bisher unbekannte terroristische Organisation die Freie Allianz (FA) zu dem Anschlag.


    Es wurden im erweiterten Sektorenumfeld 20 weitere Explosionen außerhalb von vitablen Bereichen erfasst. Durch keine der Explosionen entstand Schaden (ausgenommen das zerstörte Shuttle, das mit einem automatischen Kampfsystem ausgestattet wurde)


    Die Restless wurde besetzt und befindet sich wie die Station in erhöhter Alarmbereitschaft auf Gelbem Alarm. Die Langstreckensensoren sind aktiv und ankommende Schiffe müssen sich bereits beim Sektoreintritt identifzieren.


    Die Mistral broch zur Suche nach Captain Davis und den beiden Crewmitgliedern auf, kehrte jedoch kurzerzeit später auf Befehl von Admiral Sacharow zurück, und patrouilliert die Grenze im Gebiet.


    Es steht nicht fest, aus welchen Regionen man sich schützen muss. Die Freie Allianz fordert einen freien Ba'aja-Sektor, das angreifende Shuttle kam jedoch aus Richtung Briar-Patch. Dementsprechend gilt allgemeine Vorsicht.


    Vom Oberkommando wurden bereits weitere Kräfte angekündigt, die im Laufe der nächsten 24 Stunden in Aldebaran-Sektor aufbrechen. Wir rechnen hier mit 3 bis 4 zusätzlichen Sternenflottenschiffen.

  • Computerlogbuch Raumstation Deep Space 12

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98253.65376


    Zu Sternzeit 98194.06392 ging die U.S.S. Flying Fox einem unbekannten Signal nach, welches wir auf einem Routine-Patrouillen-Flug auffingen (Lokalisation: 2.02S 2.01E/11.6 56.5 -14.1, Aldebaran-Sektor). Dieses wurde schwächer, je weiter wir uns näherten. Am Ort des Signals angekommen, war die Ursache dessen bereits verschwunden und kurz darauf auch das Signal selbst. Wir fanden uns in einem Trümmerfeld wieder, in welches das Signal eingebettet gewesen war. Das Trümmerfeld bestand hauptsächlich aus einem zerstörten Schiff, dessen Hüllensignatur zu einem zivilen Frachter der Detroit-Klasse, die S.S. Mule, passt. Diese wurde während des Hurq'-Konflikts als vermisst gemeldet. Größe und Verteilung der Trümmer waren für ein solches Frachtschiff nicht ausreichend, was zu der Annahme führt, es fehlen Teile.


    Das verschwundene Signal entsprach einer Warpsignatur, die nicht von der Föderation oder einer anderen uns bekannten warpfähigen Zivilisation stammte.


    Außerdem fanden sich weitere Trümmerteile unbekannter Herkunft. Die Stücke scheinen von der Außenhülle eines Schiffs zu stammen und setzen sich aus den unterschiedlichsten Legierungen zusammen, als hätte man sie schichtweise aus Materialien unterschiedlicher Herkunft aufgebaut. Die Korrosionsrückstände auf der Innenseite weisen darauf hin, dass die Atmosphäre des Schiffs, von dem sie wahrscheinlich stammen, sauerstoffarm und dünn ist (5 % Sauerstoff, knapp 95 % Stickstoff sowie Ausdünstungen von Plasmaleitungen und Edelgase im Promillebereich). Außerdem scheint die Innenseite recht starker Gamma-Strahlung ausgesetzt gewesen zu sein. Und das über einen längeren Zeitraum, was tödlich für mir bekannte Spezies wäre. Vermutung: Die Spezies nutzt einen altmodischen Antrieb und ist in unseren Datenbanken noch nicht verzeichnet bzw. näher bestimmt.

    Die obere Schicht des Materials besteht aus Duranium in einer Legierungsform, welche die Föderation vor einigen Jahren genutzt hat. Es können auch andere Legierungen eindeutig zugewiesen werden, unter anderem klingonische, romulanische, vulkanische und andorianische. Außerdem stellten wir bei der Untersuchung fest, dass diese Teile gezielt und präzise abgetrennt wurden, was auf einen Vorsatz schließen lässt.


    Ich habe die Sensoren der U.S.S. Flying Fox so modifiziert, dass wir gezielt nach der Strahlungssignatur suchen können.


    Maßnahme-Empfehlungen:

    für den kommandierenden Offizier der Flying Fox:

    - weitere Suche im Trümmerfeld nach o. g. Strahlungssignatur


    für die Technische Abteilung der Station:

    - Reinigung der Trümmerteile von Strahlung und anschließende Einlagerung für evtl. spätere Untersuchungen

    - Klärung der Fragen: Wie war es möglich, die unterschiedlichen Legierungen miteinander zu kombinieren? Aus welchem Zeitraum stammen die Legierungen?


    für die Sicherheitsabteilung der Station:

    - Klärung der Frage: Kann aufgrund des ermittelten Zeitraums ein bestimmtes oder können mehrere bestimmte Föderations-Raumschiff(e) ausfindig gemacht werden, dem/denen die Duranium-Legierung zugeordnet werden kann?

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch Raumstation Deep Space 12

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98287.61050


    Heute konnte die U.S.S. Flying Fox erneut die von uns entdeckte Signatur ausmachen. Bei Annäherung wurde diese wieder schwächer und verschwand schließlich ganz. Außerdem stellten wir fest, dass die Dichte des Trümmerfelds abgenommen hatte, als würden weitere Teile fehlen. Der kommandierende Offizier beschloss eine Kursänderung, um es wie einen Vorbeiflug aussehen zu lassen. Nach einiger Entfernung tauchte die Signatur wieder auf. Ab diesem Zeitpunkt erschien uns nur eine Erklärung plausibel: Es handelt sich um eine Spezies, welche Trümmerteile einsammelt und sich immer dann, wenn sich ein Schiff nähert, entfernt.


    Darauf hin sandten wir eine Sonde zu dem Trümmerfeld. Diese erfasste deutliche Energiesignaturen von drei Schiffen verschiedener Bauarten, deren Masse jeweils ca. 50.000 metrische Tonnen betrug. Kurz darauf brach das Signal der Sonde jedoch plötzlich ab.


    Bei erneuter Annäherung wurden die Signaturen der Schiffe wieder schwächer. Auf 500.000 km Abstand konnten noch Restsignaturen der Sonde und der Schiffe, welche sich schnell zersetzten, ausgemacht werden. Die Sonde war weg, vermutlich an Bord eines der Schiffe.


    Wir setzten mehrere kleine Sonden im Trümmerfeld verteilt, teils versteckt an Asteroiden, teils offensichtlich an Trümmerteilen aus sowie eine modifizierte Sonde mit Sender, die mitgenommen werden soll und nach strahlungsbedingter Zersetzung ihrer Außenhülle Daten senden soll.

    _________________________________

    persönliche Anmerkung:
    Ich hatte noch die Idee, ein kleines Schiff - maximal Shuttle-Größe - hinter einem der großen Asteroiden zu verstecken, quasi daran anzuheften und nach Reduzierung aller Energiesignaturen abzuwarten und zu beobachten. Leider wurde dieser Vorschlag abgelehnt, bevor ich ihn überhaupt präzisieren konnte. Das Risiko entdeckt zu werden, sei wohl zu groß und die kommandierenden Offiziere gingen scheinbar direkt davon aus, dass das Schiff angegriffen oder entführt werden würde.

    Ich bin mir des möglichen Risikos bewusst und verstehe die Einwände. M. E. handelt es sich hier jedoch nicht um eine risikobereite Spezies, da sie jedes Mal, wenn wir uns nähern, verschwinden.

    Außerdem haben wir Möglichkeiten das Risiko auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

    Für den Fall, dass unser Plan mit den Sonden fehlschlägt hier meine Vorschläge mit Priorisierung:

    1. Tarnen der auf ein absolutes Minimum reduzierten Energiesignatur UND sensorische Verkleidung der Schiffshülle entsprechend des Asteroidengesteins

    2. Einsatz einer Tarnung gegen optische Entdeckung, die nach o. g. Maßnahmen jedoch unwahrscheinlich ist

    3. Selbst für den Fall der Entdeckung sind gut ausgebildete Piloten und Taktiker durchaus in der Lage das Schiff in Sicherheit zu bringen.

    4. Sogar ein Bereithalten von Föderationsschiffen an DS12, um im Notfall hinzuzustoßen, wäre möglich.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch Raumstation Deep Space 12

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98325.87671


    Aufgrund eines Vorfalls ist die U.S.S. Flying Fox derzeit zur Schiffskontrolle eingeteilt. Heute um SZ 98325.69596 traf der Frachter S.S. MNG Reconia ein, den zu untersuchen uns oblag. Seine Ladeliste umfasste Tribbles, Nahrungsmittel, Kleidungsstücke, Romulanisches Ale und Baustoffe. DS12 sollte zwar nicht direkt beliefert aber zumindest angeflogen werden. Sicherheitsteams prüften daher die Frachträume, während Lt. M'Nuuras, Lt. Martin, Dr. Homes und ich auf der Brücke blieben. Dort fanden wir nichts Verdächtiges. Auch in den Frachträumen gab es wohl keine verdächtigen Gegenstände oder Substanzen. Einzig ein freilaufender Tribble wurde von einem unserer Crewman gesichtet. Dr. Homes stand mir freundlicherweise zur Seite, als ich mich bereit erklärte auf die Suche danach zu gehen. Tatsächlich gelang es mir ihn einzufangen und dem Frachtercaptain Claudia Strahl zu übergeben.

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    persönliche Anmerkung:

    Es ist tatsächlich, wie es immer beschrieben wird: Als ich den Tribble in Händen hielt und ihn zur Beruhigung streichelte, überkam mich sogleich ein wohliges, beruhigendes Gefühl. Sein Gurren tat das Übrige. Ich gab ihn ungern her, wusste aber dank meiner Ausbildung, dass es sein musste. Wäre ich nicht so gut geschult worden, hätte ich ihn glatt behalten, was in einer Katastrophe geendet hätte. Aber die Geschichten sind wahr. Das weiß ich nun.


    Und noch etwas ... -/\- Computer, bitte ins persönliche Logbuch eintragen -/\-: Der Frachtercaptain dachte wohl, dass unser Sicherheitsteam daran Schuld war, dass der Tribble frei herum lief. M'Nuuras konnte nur davon ausgehen, dass dem nicht so war. Statt einen Schuldigen zu suchen, kam aber keiner auf die Idee vielleicht etwas zu tun, um die Situation, die eben gerade herrschte, zu beseitigen. Daher beschloss ich selbst die Sache in die Hand zu nehmen, nachdem ich dem Wortwechsel kurz gefolgt war.
    Das sind nicht die Werte, die mir auf der Sternenflotten-Akademie vermittelt worden sind. Schuldzuweisungen bringen uns nicht weiter. Ich kann nur vermuten, dass allgemeine Hilflosigkeit herrschte. Ich bin froh, dass ich erfolgreich mit meinem Unterfangen war. Logbucheintrag Ende.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

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  • Computerlogbuch Raumstation Deep Space 12

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98364.43248


    Unsere im Trümmerfeld nahe DS12 ausgesetzten Sonden meldeten um SZ 98363.92852 Aktivität, so dass wir umgehend mit der Flying Fox dort hin flogen. Erste Daten wiesen auf mehrere kleine Schiffe hin. Bald darauf verloren wir zu zwei der versteckten Sonden, welche also eigentlich nicht gefunden werden sollten, den Kontakt. Weitere Sonden fielen wenig später aus, nachdem sie kurzzeitig erhöhte Plasmasignaturen anzeigten. Die Energiesignaturen der Schiffe wurden ebenfalls stärker, was auf Waffenfeuer hinwies.

    Unsere Ködersonde, welche wir extra modifiziert hatten, so dass sie nach Zerfall ihrer strahlungsempfindlichen Hülle aktiviert würde, sendete daraufhin Atmosphärendaten. Die erfasste erhöhte Strahlung wies auf einen schlecht eingedämmten Antimaterie-Reaktor hin. Die Energiesignaturen nahmen nicht wie sonst ab, sondern wiesen offensichtlich eher darauf hin, dass unsere Sonden mit Plasmawaffen beschossen wurden. Die Ködersonde meldete weiter atmosphärische Zusammensetzungen und andere Umweltdaten, welche dem angehängten Analysebericht entnommen werden können. Außerdem erfasste sie sehr schwache Biozeichen. Inzwischen meldete sie auch Beschädigungen, die immer schwerer wurden und schließlich einen Systemausfall verursachten. Der Schadensbericht deutet auf physischen Schaden hin, was nur bedeuten kann, dass sie demontiert wurde. Schließlich brach auch der Kontakt zu den restlichen Sonden ab, jedes mal nachdem sie einen Anstieg an Plasmapartikeln in unmittelbarer Nähe registrierten.


    Leider erhielten wir plötzlich einen Notruf mit diplomatischem Prioritätsstatus der U.S.S. Montana, dem Schiff von Trill-Botschafterin Halverd, woraufhin wir sofort diesem nachgingen.

    Der Notruf kam aus einem System im Briar Patch. Ein Planet der Klasse K konnte schließlich als Quelle ausgemacht werden. Dort gab es eine überwiegend kohlenstoffhaltige Atmosphäre und starke atmosphärische und magnetische Interferenzen. Ein genauer Scan oder Einsatz von Transportern über große Distanz war daher unmöglich. Zudem konnten wir eine Rettungskapsel mit einem verletzten Vulkanier und einem verstorbenen Menschen an Bord auftun, welche direkt auf die Krankenstation transportiert wurden. Die Logbücher der Kapsel berichteten über einen schweren Schaden nach einer frontalen Kollision, die erhebliche strukturelle Schäden verursacht hatte. Zwischen den Trümmern des zerstörten Schiffs fanden wir weitere Leichen und schwache Notsignale von Sternenflotten-Kommunikatoren, welche wir in Frachtraum 2 unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen bargen. Die Analyse der Trümmer deutete darauf hin, dass ein Großteil des Schiffs fehlte. Durch eine Lücke in den Turbulenzen des Planeten konnten wir außerdem kurzzeitig eine fluktuierende Energiesignatur ausmachen, die aber genau so schnell wieder verschwand. Nachdem wir nahe genug waren und auch die Rettungskapsel begutachten konnten, kamen wir zu dem Schluss, dass das Schiff nach einer Kollision mit einem sich bewegenden Asteroiden abgestürzt war und konnten die Absturzstelle auf dem Planeten ungefähr bestimmen. Ein Außenteam für die mögliche Rettungsaktion per Shuttle landete auf dem Planeten, nachdem wir außerdem vier Lebenszeichen ausmachen konnten. Eines erlosch kurz nachdem wir den Umkreis um die Absturzstelle betreten hatten. Wir fanden einige Meter weiter die Reste des abgestürzten Schiffes und darin zahlreiche weitere Leichen sowie drei Überlebende, unter ihnen Botschafterin Halverd, welche wir mit Musterverstärkern zunächst ins Shuttle transportiert und anschließend mit der Flying Fox zu DS12 verbrachten.


    -/\- Analyse der Umweltdaten des fremden Schiffes -/\-

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch Raumstation Deep Space 12

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98377.99470


    Heute unternahmen wir erneut einen Flug zum Trümmerfeld, um evtl. Überbleibsel unserer Sonden zu finden. Noch auf dem Weg dorthin zeigte ein Scann bereits die uns inzwischen bekannten Schiffssignaturen sowie Hüllensignaturen von zwei weiteren unbekannten Runabout-großen Schiffen, die zu kommunizieren schienen. Auf das Hochfahren unserer Schilde reagierten diese mit dem Abschuss von strahlungsbeladenen Projektilen, von denen uns trotz Ausweichmanöver und Phaser-Abfangfeuer einige trafen. Außerdem flogen die beiden unbekannten Schiffe Angriffsmanöver, um uns den Fluchtweg abzuschneiden.


    Auf einen von uns abgesetzten Notruf kam leider keine Reaktion. Mehrere abgefeuerte Projektile und Asteroidentrümmer trafen uns. Phaserbeschuss und Kollision mit unseren Schilden verstärkte die Projektile sogar noch, so dass es zu heftigen Detonationen und entsprechenden Beschädigungen an der Flying Fox kam. Eines der Schiffe konnte jedoch durch unseren Taktischen Offizier recht bald zerstört werden. Auch getroffene Asteroiden verhielten sich derart, dass sie sich teilweise in Fusionsenergie umwandelten. Genauere Analysen hierzu folgen noch.


    Ein Kontaktversuch blieb zunächst erfolglos, nach weiterem Feuer kam aber doch einer zustande. Der Universaltranslator hatte jedoch Probleme mit der Übersetzung. Die Laute ähnelten eher einem Quietschen. Kurz darauf zerstörte sich das zweite Schiff selbst. Wir konnten gerade so entkommen. Inzwischen registrierten wir einen Anstieg der Strahlungswerte an Bord und mussten Eindämmungsfelder errichten.


    Erfolgreiche Rückkehr DS12: Sternzeit 98377.91099, Reparaturen und Säuberung von Strahlung notwendig.


    weitere Klärungspunkte:

    - Schilde (kinetisch)

    - molekulare Verbindung der Projektile instabil; Element "Tanantonium"?

    - Möglicherweise haben wir bereits Kontakt zu der zugehörigen Spezies. Hierzu möchte ich jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen. Spekulation.


    Umfangreiche Datenanalyse aller aufgezeichneten Werte folgt.


    ---------------------------

    Persönliche Anmerkung:

    Lt. M'Nuuras stürzte während einer Erschütterung und verletzte sich, als er gerade an meiner Konsole stand, um bei der Interpretation von Daten zu helfen. Er rettete mir dadurch wahrscheinlich das Leben, weil ich mich sofort neben ihn kniete und kurz darauf meine Konsole zerstört wurde.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98402.73928


    Die Flying Fox wurde zum Patrouillenflug um Sahal III aufgrund der aktuellen Ereignisse eingeteilt. Unsere heutige Patrouille führte uns zunächst zu dem uns bekannten Trümmerfeld, wo wir Trümmer des von uns zerstörten fremden Schiffes sowie Leichenteile bergen konnten und in Frachtraum 2 unter Zuhilfenahme eines Eindämmungsfeldes aufnahmen. Von dem zweiten Schiff, welches sich selbst zerstört hatte, war praktisch nichts mehr übrig.


    Anschließend nahmen wir einen Standardorbit um Sahal III ein, wo wir einen kompletten Oberflächenscan mit negativem Ergebnis vornahmen. Während des anschließenden Fluges nach Standardsuchmuster ausgehend von Sahal III fanden wir zwei Bojen bei 273 zu 54 und 033 zu 123 mit älterer Hüllensignatur, jedoch moderner innerer Technik. Wir nahmen diese ebenfalls unter Zuhilfenahme von Eindämmungsfeldern auf, nachdem Lt. Blackwood sie mit einem EMP unschädlich gemacht hatte. Deren Analyse wird ebenfalls von Lt. Blackwood durchgeführt.


    Untersuchung der geborgenen Trümmerteile:

    Wir fanden

    - ein Speichermodul mit Koordinaten und

    - Teile von Konsolenfeldern mit Symbolen, welche an Piktogramme erinnern, also recht gut identifizierbar sind.

    Nun müssen wir herausfinden, wohin uns die Koordinaten führen.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Technischer Offizier Lt. Tamina Blackwood


    Computer ... Aufzeichnung starten ...


    Die Untersuchung der aufgebrachten Bojen ergab keine nennenswerten Erkenntnise. Es handelt sich um herkömliche Kommunikationsbojen, die zwar äusserlich eher antik wirken, im Inneren jedoch mit modernster Technik ausgestatten sind. Nach Wiederherstellung einiger Speichereinheiten konnte ich feststellen das diese Bojen komprimierte Signale von Schiffen empfangen und automatisiert weiterleiten an eine Relaisstation im Risa-System. Näheres war leider nicht zu erfahren.


    Computer ... Aufzeichnung beenden ...

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98421.75783


    -/\- Zwischenbericht -/\-


    Heute unternahmen wir einen weiteren Flug zum Trümmerfeld, diesmal mit reduzierter Warp- und Energiesignatur sowie einer vorbereiteten Tetryonwelle, um als Tarnung zu fungieren. Außerdem hatten wir eine Art Schutzschild per Deflektor vorbereitet. Die U.S.S. Garrett diente und als Rückendeckung nur 10 Sekunden mit Maximum-Warp entfernt.


    Bei Ankunft am Trümmerfeld blieben wir auf ca. 500.000 km Abstand. Wir erfassten eine Struktur bestehend aus kleinen Schiffen, welche sich um unser Shuttle herum aufhielten und auch eine provisorische Andockklammer angebracht hatten. Die Energie auf dem Shuttle war stark erhöht. Wie sich herausstellte wurde diese für das Replikatorsystem bereitgestellt, welches für die Produktion von dehydriertem Tofu genutzt wurde.


    Wir beschlossen uns vorsichtig zurück zu ziehen. Plötzlich tauchte ca. 50.000 km hinter uns ein Schiff auf. Dieses kommunizierte mit den Schiffen in der Struktur, welche daraufhin ihre Schilde hochfuhren. Zwei Schiffe senkten kurze Zeit später ihre Schilde und eines kam sogar auf uns zu. Wir ließen unsere Schilde unten, um nicht zu provozieren. Zum Glück ging diese Taktik gut. Das kleine Schiff drehte wieder ab und das hinter uns aufgetauchte Schiff dockte an der Struktur an.


    Wir blieben auf 3.000.000 km Abstand und baten die Garrett ohne Schilde und mit normalem Energieniveau zu unserer Position.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98424.75348


    Heute war ich zur wissenschaftlichen Expertise auf der U.S.S. Garrett eingeteilt, die den Kontakt zu den Tamarek herstellen sollte. Die Garrett bewegte sich langsam und ohne Schilde auf die Struktur zu. Das Energieniveau auf unserem Shuttle normalisierte sich unterdessen wieder. Die ausgelesenen Atmosphäredaten der Tamarek-Schiffe waren wie schon bekannt sauerstoffarm, bei - 20°C sowie hohe Strahlenwerte. Derweil erfassten wir auch ein Kommunikatorsignal, welches nur Lieutenant Nehi Lin gehören konnte. Während weitere größere Schiffe ankamen, flogen kleinere Tamarek-Schiffe ab. Die Garrett unternahm einen Kommunikationsversuch. Wir empfingen schließlich ein Audiosignal, welches nach der Übersetzung durch Commander Theta1 bedeuten sollte, dass die Tamarek das Trümmerfeld für sich beanspruchen. Inzwischen herrschte wieder rege Kommunikation unter den Tamarek-Schiffen. Sie führten wohl Gespräche darüber, dass Lt.-Cmdr. Theta1 eine männliche Stimme hat, was mich zu der Vermutung veranlasste, dass Tamarek überwiegend weiblich sind.


    Wir registrierten ein auf uns zukommendes kleines Schiff, das von einem größeren versucht wurde abzudrängen, aber nicht locker ließ. Unser Shuttle löste sich ebenfalls plötzlich und rief uns. Lt. Lin erklärte, dass das kleine Schiff einen Angriff zu provozieren versuchte. Nach einer Kommunikation zwischen dem scheinbaren Führungsschiff und dem Ausreißer, verlangsamte dieser seine Geschwindigkeit.


    Über Lt.-Cmdr. Theta1 fand eine versuchte Verhandlung mit den Tamarek statt, welche u. a. 50 Tonnen Tofu beinhaltete. Die Tamarek verlangten Reparationen für das von der Flying Fox zerstörte Schiff und die angebliche Bedrohung, welche zur Selbstzerstörung des anderen führte. Ein Kampfschiff und das Shuttle gingen auf Rendevouzkurs, um das Tofu in Empfang zu nehmen, was unter der Aufsicht von Lt.-Cmdr. Theta1 geschah. Lt. Lin kehrte bei dieser Gelegenheit zurück an Bord und wurde unter Arrest gestellt.


    Das Trümmerfeld ist nun als Tamarek-Terretorium in die Sternenflotten-Karten eingetragen.


    Inzwischen hatten sich die meisten kleinen Schiffe entfernt und drei Kriegsschiffe (je 250.000 Metrische Tonnen, also das doppelte der Fox) die Garrett umzingelt. Die Tamarek forderten einen Botschafter, lehnten aber Lt.-Cmdr. Theta1 ab, weil sie einen männlichen Tamarek erwartet hatten und wohl enttäuscht waren.


    Die verbliebenen Schiffe drehten schließlich unerwartet ab und flogen in verschiedene Richtungen, so dass die Garrett zu Station K 7 zurückkehren konnte. Von dort flogen Mr. Jenlen und ich zur Fox mit unserem Shuttle zurück.


    -------------------------------

    Persönliche Anmerkungen:

    - Tamarek haben wohl ein Problem mit unserer gewohnten Gravitation.

    - Das Schiff mit dem Tofu hat dieses nicht mit anderen geteilt.

    - Unsere Expertise war wohl unerwünscht und wurde kaum beansprucht.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98443.63203


    Heute durfte ich ein Gespräch mit Lt. Nehi Lin im Beisein von Cmdr. Efes führen, um das ich Cpt. Cabiness im Beisein von Cmdr. Newton und Lt. M'Nuuras gebeten hatte. Ich fragte Lt. Lin zunächst, ob sie angemessen behandelt werde. Darauf antwortete sie, dass sie es als Folter empfindet, nichts zu tun zu haben. Sie wird aktuell in ihrem Quartier auf der U.S.S. Garrett im Arrest gehalten. Ihr Quartier ist sehr karg eingerichtet ohne persönliche Gegenstände und ohne Fenster.


    Im folgenden Gespräch teilte sie mir ihre Erkenntnisse über die Tamarek mit, welche ich wie folgt niedergeschrieben habe:


    - Tamarek leben auf Stadtschiffen.

    - Auf ihren kleineren Schiffen (Kriegs- und Versorgungsschiffe, Wächter usw.) dienen nur weibliche Besatzungsmitglieder.

    - Die männlichen Vertreter der Spezies bleiben stets auf den Stadtschiffen.

    - Sie sind in Clan-Strukturen organisiert.

    - Die Führerschaft der Clans wechselt ständig.

    - Eine Tamarek kann sich für die Führung qualifizieren, indem sie eine gute Idee hat, der andere sich anschließen.

    - Cmdr. Theta1 wurde kurzzeitig als Authoritätsperson betrachtet, bis klar war, dass er kein Tamarek ist.

    - Sie sind eine sehr ängstliche Spezies, die sich schnell in die Ecke gedrängt fühlt.

    - Starke Aromen überreizen ihre Sinne.

    - Der Kontakt mit der Föderation basierte auf Fehlentscheidungen, die zur Enttarnung der Tamarek geführt haben.

    - Wenn ihnen jemand den Krieg erklären würde, würden sie sich gegen den gemeinsamen Feind vereinigen.

    - Ein neuerliches Aufeinandertreffen mit der Föderation ist mit äußerster Vorsicht anzugehen. Es ist in einer solchen Situation sehr chaotisch auf den Schiffen der Tamarek, und jede Kleinigkeit könnte als Aggression gedeutet werden.


    Lt. Lin bat mich darum, ihre Eltern über ihre derzeitige Situation zu benachrichtigen.

    Außerdem bittet sie ausdrücklich um einen Anwalt von außerhalb der Sternenflotte, um sie vor Gericht zu verteidigen.


    Persönliche Anmerkungen:

    Lt. Lin riskierte ihr Leben, um der Sternenflotte zu helfen, da sie nicht wissen konnte, was sie erwarten würde, als sie zu den Tamarek flog.Daher möchte ich nochmals betonen, dass ohne den Lieutenant die Garrett angegriffen worden wäre. Sie konnte das einzig dadurch verhindern, dass sie den Tamarek dehydriertes (haltbares) Tofu replizierte. Sie überließ ihnen weder die Replikator-Technologie noch das Shuttle! Sie handelte in dem Bewusstsein eine Sternenflotten-Offizierin zu sein. Auch wenn die Umstände des Erstkontakts etwas unglücklich waren, hat sie offensichtlich schlimmeres verhindert. Ich sehe sie als geeignete Kandidatin als Botschafterin zwischen Tamarek und Föderation zu vermitteln, da sie sowohl das Vertrauen der Föderation als auch das der Tamarek genießt.

    Außerdem wäre es sicher angemessen, Lt. Lin auf die Raumstation zu überführen, statt sie weiterhin an Bord der Garrett gefangen zu halten.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran