Beiträge von Trinidea

    Akteneintrag zu den mir vorliegenden Beschwerden:

    Anmerkung: Ich konnte herausfinden, dass Kadett Blake bereits an der Akademie aufgrund ähnlicher Vorfälle vier mal verwarnt worden war.

    von: Lt.-Cmdr. Tarek, Counselor

    an: Lt. M'Nuuras, 2. Offizier und 1. Flugdeck-Offizier

    cc: Cpt. Varr, Cmdr. Jill

    Sternzeit: 98643.88337


    Bericht:


    Nachdem drei Offiziere und Crewman sich bei mir und drei weitere sich bei Cmdr. Jill über die Geschwader-Pilotin Fn. Allision Blake bezüglich sexueller Belästigung beschwert hatten, teilte ich dies heute dem Captain mit.


    Er entschloss sich den Fähnrich direkt zur Rede zu stellen. Leider war sie uneinsichtig und reagierte unfreundlich, eines Offiziers unangemessen.


    Aus diesem Grund entschloss sich Cpt. Varr sie direkt der Akademie der Sternenflotte für ein weiteres Jahr zu übergeben.


    Die betroffenen Personen wurden von mir in Einzelgesprächen bezüglich ihres Befindens befragt und werden bei Bedarf weiter betreut. Auswirkungen auf ihre Flugtauglichkeit sind nicht zu erwarten.


    gez. Lt.-Cmdr. Tarek

    Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Lt.jg. Lorelai Christophsdottir, WO

    Sternzeit 98613.28307


    Für die Ereignisse im Zusammenhang mit unseren Forschungen im Betreka-Nebel verweise ich auf das Logbuch des Captains. Ich möchte ausschließlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse eingehen:


    Es handelt sich um ein Einzelsternsystem. Der Klasse-A-Stern, den wir als "Betreka0001-a" in die Sternenkarten eingetragen haben, ist etwas größer als unsere Sonne, mithin ein blauer Riese.


    Der Planet Betreka0001-b ist inzwischen angegriffen worden und die dort befindliche Mine überwiegend zerstört. Auf dem Planeten gab es reichhaltige Dilitium-Vorkommen. Er ist (unserem Mond zur Erde ähnlich) immer mit der selben Seite seinem Stern zugewandt, also auf dieser Seite mit flüssiger Lava überzogen. Die Rückseite ist etwas kühler, aber dennoch zu heiß, um darauf leben zu können.


    Der Planet der M-Klasse (Betreka0001-c) ist etwas größer als die Erde und enthält etwa doppelt soviel Eisen im Kern, was zu einer etwa 1,1-fachen Gravitation als auf der Erde führt. Da er seinem Stern recht nahe ist, ist es dort auch wärmer und trockener als auf der Erde. Die Ausdehnungen der Ozeane sind ebenfalls entsprechend geringer.

    Wir fanden Spuren von Strahlung aus lange vergangenen Kriegen, aber auch Krater mit einer neueren und anderen Strahlungssignatur, die nicht von konventionellen Nuklearwaffen herrühren. Diese Schäden entstanden vor 10 bis 20 Jahren und sind teilweise mit Wasser gefüllt. Ehemalige Straßennetze deuten darauf hin, dass dort große Städte gelegen haben müssen. Es handelt sich um nahezu runde Krater, die die dort gewesene Materie völlig verdrängt haben.

    Um den Planeten kreisen zwei Monde, von denen einer bereits komplett kolonisiert ist.


    Der Planet der K-Klasse (Betreka0001-d) hat ebenfalls ein Magnetfeld und wird derzeit kolonisiert. Er ähnelt dem Mars, ist aber bräunlich.


    Auf den Planeten sowie den Monden leben Humanoide mit schuppiger Haut, den Cardassianern ähnlich.


    Zu ihrer Kultur und Gesellschaft:

    Es gibt mehrere Fraktionen. Die militärische Macht liegt bei Betreka0001-c. Das Äquivalent sind Händler, die auch die Monde kontrollieren. Sie sind technisch besser aufgestellt und betreiben die Werften. Die Kolonisten stehen auf der untersten Stufe der sozialen Struktur.

    Das politische System entspricht am ehesten einer Demokratie. Der Regierungssitz befindet sich auf einer Raumstation, militärisch gut bewacht.

    Es gibt keinen sozialen Wohlstand, eine schlechte Versorgung und unzureichende Arbeitsbedingungen. Vielerorts herrscht (nach unseren Maßstäben) Armut.


    Aus den Funksprüchen waren folgende Informationen ersichtlich:

    Sie bauen das Dilitium ab und sammeln es für "Die Ankunft". Diese soll kurz bevor stehen. Es gibt auch einen Teil der Gesellschaft, der sich dagegen wehrt. Diese könnte man als "Piraten" oder den "Widerstand" bezeichnen.


    Betreka0001-e und den Gasriesen Betreka0001-f haben wir noch nicht hinreichend erforschen können. Ich hoffe, das in den folgenden Tagen nachzuholen.

    von: Büro des Counselors U.S.S. Stingray, Lt.-Cmdr. Tarek

    an: Kommandant der U.S.S. Stingray, Cpt. Varr

    Sternzeit: 98598.82372


    Betreff: Tamarek


    Sir, wie mir in meinem heutigen Gespräch mit Fn. Lin offenbart wurde, befinden sich unsere Gäste im Frachtraum derzeit in einer Gewichtszunahme begriffen, die einerseits auf zu üppige Ressourcen und andererseits auf mangelnde Bewegung zurück zu führen ist.

    Empfehlung: Nahrungs-Reduktion und Bewegungsmöglichkeiten


    In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf ein weiteres Problem hinweisen: Die Tamarek sehen sich als Teil der Crew der Stingray an. Sollten wir sie verlegen lassen müssen, würden sie sich abgelehnt fühlen und uns schlimmstenfalls als Feinde ansehen. Tamarek nehmen keine Gefangenen. Feinde der eigenen Spezies haben die Wahl sich ihnen anzuschließen. Andere Humanoide haben diese Wahl nicht. Ich muss Ihnen nicht erläutern, wozu dies im Ernstfall führen könnte.

    Empfehlung: Operative Aufnahme in die Crew der Stingray nach Ablegung und Bestehen einer Prüfung. Anschließende Zuweisung zur Wartungscrew der Jägerstaffeln.

    Vorteil: Wir lösen das Problem des Bewegungsmangels, sie können untereinander Kontakte pflegen und sogar neue knüpfen, während sie mit den Jäger-Piloten interagieren.


    Hochachtungsvoll

    Lt.-Cmdr. Tarek

    Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Lt.jg. Lorelai Christophsdottir, WO

    Sternzeit 98594.44907


    Wir sind zur Erforschung des Sektors südlich des Betreka-Nebels aufgebrochen.


    Kurz nach unserer Ankunft erfassten wir ein System, bestehend aus einem Klasse-K-Stern und fünf Planeten (1 Gasriese im äußeren Bereich und 4 Gesteinsplaneten). Zwei der Planeten liegen in der habitablen Zone. Auf einem der beiden - Klasse M - konnten wir sogar Energiesignaturen ausmachen. Er wird von zwei Monden begleitet, von denen einer bewohnt und mit Atmosphäre ist, der andere bereits mit Biokuppeln und einer dünnen Atmosphäre ausgestattet ist. Sein Nachbar ist ein Klasse-K-Planet und ebenfalls bereits im Terraforming begriffen.


    Des weiteren stellten wir fest, dass Dilitium-Abbau auf dem inneren, unbewohnbaren Planeten betrieben wird, dieses aber offenbar nicht für den Eigenbedarf benötigt wird. Es wird in Stationen in den planetaren Orbits eingelagert.


    Die ansässige humanoide Spezies, welche zumindest äußerlich Ähnlichkeiten mit Cardassianern aufweist nutzt bereits mehrere kleine Schiffe mit Fussionsreaktoren. Wir vermuten daher eine Prä-Warp-Zivilisation.


    Diverse Auseinandersetzungen, vermutlich interne Streitigkeiten, haben bereits zu mehreren beschädigten oder zerstörten Schiffen geführt.


    Uns gelang auch die kurze Registrierung einer Restspur Warpplasma in der Nähe einer der Lagerstationen für Dilitium. Dieser Spur versuchen wir aktuell nachzugehen.


    Wir befinden uns beim außen liegenden Gasriesen in Deckung und beobachten das System.

    Weitere Schritte sollen das Bergen eines Wracks sowie mögliche direkte Beobachtung ohne Kontaktaufnahme sein.

    Med. Logbuch der U.S.S. Stingray

    Lt.-Cmdr. Tarek, Counseling und med. Personal

    Sternzeit: 98588.32734


    Patient: Lt. sg. M'Nuuras

    Grund der Untersuchung: Eingangsuntersuchung zum Dienstantritt auf der U.S.S. Stingray, Sicherheit/2XO


    Lieutenant M'Nuuras ist in gutem Allgemeinzustand und physisch in ausreichender sowie psychisch in sehr guter Verfassung.


    Die letzte Routineuntersuchung fand im November 2420 auf der U.S.S. Bait statt.


    Vitalwerte: normal

    Erkrankungen: keine

    vorliegende Symptome: kam beim Sporttest ungewöhnlich außer Atem

    weitere Untersuchung: 24-Stunden-Messung Blutdruck, Herzfrequenz, Sauerstoffversorgung

    Empfehlung: Patient wurde angewiesen auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.


    Hand-Augen-Koordinationstest mit Zeitnahme: bestanden, mittelmäßig


    Fragen des Counselors wurden beantwortet. Kooperation vorhanden. Psychologische Akte angelegt.

    Med. Logbuch der U.S.S. Stingray

    Lt.-Cmdr. Tarek, Counseling und med. Personal

    Sternzeit: 98586.48119


    Patient: Lt.-Cmdr. Yaymey Ericson

    Grund der Untersuchung: Eingangsuntersuchung zum Dienstantritt auf der U.S.S. Stingray, Wissenschaft


    Lt.-Cmdr. Ericson ist in sehr gutem physischen Allgemeinzustand. Psychischer Zustand schwer einzuordnen. Weitere Erörterung erforderlich.


    Die letzte Routineuntersuchung fand im April 2420 statt.


    Vitalwerte in Ruhe und nach Anstrengung: normal

    Erkrankungen: keine

    vorliegende Symptome: keine


    Fragen des Counselors wurden z. T. widerwillig beantwortet. Kooperation eingeschränkt vorhanden. Psychologische Akte angelegt.

    Med. Logbuch der U.S.S. Stingray

    Lt.-Cmdr. Tarek, Counseling und med. Personal

    Sternzeit: 98566.88016


    Patient: Fn. Azry Lavar

    Grund der Untersuchung: Eingangsuntersuchung zum Dienstantritt auf der U.S.S. Stingray, Taktische Station


    Fähnrich Lavar ist in sehr gutem Allgemeinzustand und physisch sowie psychisch in guter Verfassung.


    Die letzte Routineuntersuchung fand im Dezember 2420 auf der Raumstation DS12 statt.


    Vitalwerte: normal bis überdurchschnittlich, treibt viel Sport --> Trainingsplan anpassen, um Verletzungen vorzubeugen

    Erkrankungen: keine

    vorliegende Symptome: keine


    Hand-Augen-Koordinationstest mit Zeitnahme: bestanden, überdurchschnittlich


    Fragen des Counselors wurden beantwortet. Kooperation vorhanden. Psychologische Akte angelegt.

    an: Lt.-Cmdr. David Newton

    von: Lt.j.g. Lorelai Christophsdottir


    Betreff: Bericht über Versuche an metallfressenden Mikroorganismen vom Sternenflotten-Friedhof "Qualor II-Depot"


    Captain, ich habe mich wie gewünscht der geborgenen Mikroorganismen angenommen, die ich der Einfachheit halber "Dotties" getauft habe.


    Dr. Homes äußerte die Vermutung, dass die Dotties ihre Aktivität verlangsamen oder gar einstellen könnten, wenn wir sie in einem Bereich zwischen der kosmischen und der von uns zur Reinigung verwendeten Intensität bestrahlen würden.


    Die kosmische Gammastrahlung bzw. elektromagnetische Strahlung im Weltraum wird mit einer Energie von mindestens 300 keV [eV = Elektron(en)volt] gemessen. Die höchsten Energien übersteigen 10 hoch 12 eV. Unsere Dotties sind anaerobe Organismen.


    In meinem Versuchsaufbau nahm ich einen Teil des Trägermaterials inkl. Dotties und bestrahlte sie entsprechend mit langsam steigender Intensität.

    Tatsächlich verlangsamten sie zunehmend sämtliche Aktivitäten und waren schließlich ab ca. 1 MeV inaktiv.

    Der Tod trat bei 2 MeV ein.


    Gern führe ich weitere Versuche durch, gebe jedoch zu bedenken, dass wir keinen unendlichen Vorrat des Versuchsmaterials haben. Eine Anzucht wäre dann möglicherweise sinnvoll.