Beiträge von Elana

    Ich habe gedacht, ich könnte noch teilnehmen. Aber gut, ich habe mir viele Gedanken gemacht. Das Wochenende fällt bei mir aus.


    Dann bin ich leider ganz raus. Aber ist auch nicht tragisch. Spielen wir ein Ende für den Charakter und gut ist. :)

    An: Commander David Newton, Captain M'iia

    Von: Lt. Yazrim Lasorsa


    Betreff: Umfassender medizinischer Bericht über die Versorgung der Crew der USS Flying Fox


    Nach einem Notruf wurden folgende Verletzte per Nottransport auf die Krankenstation von DS12 gebeamt


    Chief Petty Officer Ludwig Huber:

    Diagnose: Patient wies schwerste Verbrennungen und diverse Brüche nach einer Explosion auf. Es waren keine Lebenszeichen mehr feststellbar.

    Behandlung: Reanimationsmaßnahmen wurden vollumfänglich durchgeführt, erbrachten aber keine nennenswerten Änderungen des Zustandes.

    Befund: Es konnte nur noch der Tod des Chief festgestellt werden gegen 22.23 Uhr Stationszeit.


    Lieutenant Thomas Martin:

    Diagnose: leichte Verbrennungen, Platzwunde an der Stirn und Schock

    Behandlung: Behandlung der Wunden mit einem Dermalstimulator, Gabe von Schmerzmitteln und einem Beruhigungsmittel

    Befund: Der Lieutenant wies nur leichte Verbrennungen und eine Platzwunde auf, Nach erfolgter Behandlung dieser wurden etwaige Schmerzen mit einem Schmerzmittel behandelt. Desweiteren befand sich der Patient in einem Schockzustand, welcher vorranig mit einem leichten Beruhigungsmittel behandelt wurde.


    Petty Officer 3rd Class Amely Ramos:

    Diagnose: Verstauchung des rechten Handgelenks, Schock

    Behandlung: Stauchung des Handgelenks wurde mit einem Osteogen Stimulator behandelt. Es wurden Schmerzmittel verabreicht.

    Befund: Der PO wies eine leichte Verstauchung des rechten Handgelenks auf, welche behandelt wurde. Desweiteren wurden Schmerzmittel verabreicht. Auf Beruhigungsmittel verzichtete der PO auf eigenen Wunsch hin.


    Fähnrich Rosalind Diego:

    Diagnose: Prellungen im Schulterbereich, leichte Abschürfungen an der rechten Wange

    Behandlung: Die Prellungen wurden mit einem Osteogen Stimulator behandelt. Desweiteren wurden die Schürfwunden mit einem Dermalstimulator behandelt. Schmerzmittel wurden verabreicht und ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht.

    Befund: Der Fähnrich wies leichte Prellungen der Schultern und Schürfwunden im Gesicht auf. Die Verletzungen wurden behandelt und Schmerz- wie auch Beruhigungsmittel verabreicht.


    ... (es folgen noch 8 weitere ähnliche Verletzungsmuster samt Behandlung)


    Abschließende Empfehlung:

    Nach einem Gespräch mit dem Commander David Newton wird die gesamte Crew der USS Flying Fox vorübergehend als dienstuntauglich eingestuft. Jedes Crewmitglied hat sich bei einem Counselor vorzustellen. Der Verlust des Schiffes wie auch von Chief Huber scheint allumfassend zunächst eine Schockstarre hinterlassen zu haben. Erst nach der Einschätzung eines Counselors kann die Diensttauglichkeit wieder hergestellt werden.


    Diensthabende Ärztin:

    Lt. Yazrim Lasorsa

    VON: Lt. Elana Alla'dar

    AN: Captain M'iia, Kommando DS12, Lt. Jimmy Lasorsa, Sicherheit DS12

    CC: Commander Joana Cohegen, Commander Ezem Osesi


    Betreff: Meldung eines fehlenden Shuttle


    Hiermit melde ich offiziell das Shuttle 04 als fehlend. Fähnrich Razz soll mit dem Shuttle aufgebrochen sein, aber wir rekonstruieren die Flugbahn noch, weil wir es auf den Sensoren nicht ausfindig machen können. Desweiteren werden wir Lieutenant Tarim befragen, ob es einen offiziellen Auftrag gibt, der nicht in den Datenbanken vermerkt wurde.


    Lt. Elana Alla'dar

    OPS DS12

    VON: Lt. Elana Alla'dar

    AN: Captain M'iia, Kommando DS12, Lt. Jimmy Lasorsa, Sicherheit DS12

    CC: Commander Joana Cohegen, Commander Ezem Osesi


    Betreff: Bericht über die Ereignisse zu Sternzeit 98643.3792


    Zu angegebener Sternzeit erreichte die OPS ein einzelnes Notsignal, welches verschlüsselt über eine gesonderte Frequenz einging. Auf meine Nachfrage bei meinem Vorgesetzten, entschloss dieser sich mir Zugang zu einer Akte zu geben, welche Bezug auf eine verdeckte Ermittlung auf dem Gefangenentransporter USS Freedom nimmt.

    Auf seinen Befehl hin kontaktierte ich sie sofort und übermittelte ihnen die Daten, woraufhin die USS Stingray den Auftrag bekam, das Schiff abzufangen.


    Stingray und Freedom befinden sich jetzt auf Parkposition vor DS12. Die Crew der Freedom wurde direkt nach der Rückkehr nach DS12 verbracht, wo sie auf weitere Anweisungen und mögliche Befragungen in gesicherten Quartieren untergebracht wurden.


    gez. Lt. Elana Alla'dar

    OPS DS12

    Betaschicht

    Von: Lieutenant Yazrim Lasorsa

    CC: Commander Cohegen, Lieutenant Commander Ezem Osesi, Lieutenant Sabrina Homes

    An: Captain M'iia, Kommando DS12

    Betreff: Leitung der medizinischen Abteilung

    Sehr geehrte Captain,


    ich habe mir nach mehreren Wochen, die ich nun auf Anraten von Dr. Homes etwas kürzer getreten bin, Gedanken gemacht und wollte ihnen mitteilen, dass ich bis auf weiteres ganz von der Leitung der medizinischen Abteilung zurück trete.

    Dr. Homes hat mich schon bei anderen Anlässen hervorragend vertreten. Wofür ich ihr auch sehr dankbar bin. Deswegen denke ich, sollte sie auch alleine als zukünftige Vorgesetzte von Miss Halverd zu dem Treffen mit Dr. Halunad gehen. Sollte trotzdem meine Anwesenheit gewünscht sein, dann erscheine ich natürlich.

    Gerne erläutere ich ihnen die genauen Gründe für meinen Rücktritt in einem persönlichen Gespräch.


    Mit freundlichen Grüßen

    Lieutenant Yazrim Lasorsa

    medizinische Abteilung DS12

    Hallöchen,

    schön das du deinen Weg zu uns gefunden hast.

    Wenn es dir recht ist, können wir uns gerne zu einem kurzen Einführungsgespräch treffen. Sag mir einfach wann du in den nächsten Tagen Zeit hast, dann würde ich dir erklären, wie das Aufnahmeprozedere und das ganze andere drumherum so ist.

    Das Gespräch können wir ingame im Chat oder auch im Voice machen. Was dir da lieber ist.

    Liebe Grüße

    Elana

    Ich danke dir für deinen Hinweis. Und ich bin sicher, dass du nicht Unrecht hast mit einer dystopischen Seite zu dem glorifizierten Leben in der Sternenflotte, wie es von Gene Roddenberry angedacht war. Durchaus kann man in der einen oder anderen Folge der diversen Serien auch zwischen den Zeilen viele sozialpolitische Themen angerissen sehen. War das ja auch eine ganze Zeit von den Machern der Serien als Stilmittel genutzt.


    Ich selber mag das gerne um mal etwas nicht ganz so rund laufen zu lassen, aber muss auch gestehen, wäre das Dauerzustand würde ich das weniger gut finden. Weil dann müsste man Charaktere außerhalb der durchaus behütet lebenden Sternenflottenoffiziere spielen. Es dürfte für sie nicht als normal gelten und schon gar nicht vollkommen Stumpf und ohne Wirkung bleiben.


    Aber ich danke dir nochmal für deinen Hinweis, weil jeder, wie du schon sagst, eine etwas andere Herangehensweise hat. So kann es gar nicht erst zu großen Missverständnissen kommen.

    Name: Meredith Brooks

    Spezies: Mensch

    Geschlecht: weiblich

    Alter: 28

    Schwerpunktfach 1: Medizin (Grundkurs) mit Schwerpunkt auf Raummedizin und Physiologie/Xenophysiologie

    Schwerpunktfach 2: Psychologie

    Studienabsicht: Masterabschluss Medizin

    Aktueller Posten und Vorgesetzter: USS Forrest, Vorgesetzer Captain Saril

    Bevorzugtes Zeitfenster: 26.07.-31.07.

    "Komm Jeanne, wir müssen deine Tasche packen. Du wirst mit einem der ersten Flüge die Station verlassen." steht Elana gerade im Quartier und beginnt damit für ihre Tochter auszusortieren, was sie wohl mitnehmen soll. Weiß sie nicht mal wohin sie evakuiert wird, aber kaum war der Befehl in der OPS angesprochen worden, hatte sie sich direkt freistellen lassen um ihre Tochter aus der Betreuung zu holen und sie auf die kommende Zeit vorzubereiten. War es nicht die erste Evakuierung, die das kleine Mädchen mitmachte, stand ihr aber jetzt ihr trotziges Gehabe im Weg. Ganz der Vater könnte man meinen oder einfach nur dem Alter geschuldet. Jedenfalls steht das kleine Mädchen mit den schulterlangen Locken mitten im Quartier.

    "Amanda und Jimmy passen schon auf, das nichts passiert, Mama. Ich will nicht weg." trotzig und schnaubend steht der Wildfang da, die Hände zu Fäusten geballt und Tränen in den dunklen Augen. Das sonst recht blasse Gesicht vor Wut rot angelaufen. Als das ihre Mutter aber nicht aufzuhalten scheint, werden alle Register gezogen. Sie stürzt sich auf das Bett und schmeißt wild um sich was sie zu greifen bekommt. Kleidung, Lieblingsstofftier.. ein riesen Chaos macht die fast vier Jährige und schreit und tobt dabei, als würde ihr das auch nur ein Stück weit helfen.


    Elana unterdessen bemüht sich redlich, alles wichtige wieder einzusammeln und wieder in die Tasche zu stopfen, bis es ihr dann auch zu bunt wird. Mit Tränen in den Augen greift sie das Kind und zwingt es mit festem Griff in eine Umarmung. "Ich weiß Jeanne, du verstehst das nicht, aber hier ist es nicht sicher. Ich würde ja mitkommen, aber ich darf nicht. Ich muss doch auf Amanda und Jimmy aufpassen, dass die es schaffen unser zu Hause zu erhalten. Ich denke du bist bei Oma und Opa gut aufgehoben. Bragi wird sich bestimmt darum kümmern, dass du dort ankommst. Dann kannst du dich so richtig verwöhnen lassen und eh du dich versiehst bist du wieder hier bei mir und deinen Freunden."


    Sie wiegt das Kind in ihren Armen und drückt ihr immer wieder sanfte Küsse auf die wilden Locken. Die Worte werden die Kleine sicher nicht beruhigt haben, aber Elana mögen sie ein wenig Hoffnung geben, dass der ganze Spuk schnell vorüber sein wird. Schließlich beruhigt sich der kleine Wildfang in ihren Armen und die leise kleinlaute Stimme hinterfragt fast schon süß "Mama, was ist Kriegsrecht?" Elana schüttelt den Kopf leicht und antwortet nur ganz leise "Das ist der Moment, wo alle besonders aufpassen müssen, weil eine Gefahr im Raum steht und dann leider kleine Jeannes für eine Weile zu ihren Großeltern müssen."

    Leise sanfte Musik erklang aus den Lautsprechern des Quartiers. Die leitende Ärztin hatte einen freien Tag, den sie auf dem bequemen Sofa in ihrem Quartier verbringen wollte. Ihr war nicht wohl, ständig ein flaues Gefühl im Magen, als müsste sie sich übergeben. Die Brüste spannten und sie war so schrecklich müde. In die warme Decke gewickelt summte sie leise die Lieder mit, während sie eine Nachricht an ihre Mutter versuchte zu verfassen. Die letzte musste schon eine gefühlte Ewigkeit her sein. Ganz sicher war es nach der Hochzeitsfeier auf der Erde. Ob ihre Mutter sich freuen würde, dass sie wieder den leitenden Posten auf der Krankenstation zurück bekommen hatte? Ob sie gut heißen würde, dass ihre Tochter früher als gedacht ein Kind bekommen würde? Noch hatte sie niemandem davon gesagt, aber sie musste es tun. Sehr bald musste der Captain eingeweiht werden.

    Mit den Händen strich sie sich durch das kurze braune Haar und seufzte leise, ehe sie sich zu dem Padd vorbeugte um es einzuschalten. Bequem in der Sofaecke angelehnt überflog sie die eingegangenen Nachrichten. Einen Moment blieb sie an einer hängen, öffnete sie aber nicht gleich. Eine Nachricht von ihrem Heimatplaneten. Der Absender war ihr sehr wohl bekannt auch wenn sie sicher schon Jahre nicht mehr von ihm gehört hatte. Das letzte Mal als sie sich mit Michael verlobt hatte? Vor ihrem inneren Auge baute sich das Bild des großgewachsenen Mannes auf, der sie damals auf der Akademie fast um den Verstand gebracht hatte und ihr dann doch viel zu früh genommen wurde.

    Ein kalter Schauer kroch der Trill über die Wirbelsäule und sie begann leicht zu zittern. Schwer mühte sie sich diese Beklommenheit abzuwenden. Fast etwas hilflos suchend blickte sie sich im Quartier um, auf der Suche nach einem Gegenstand, den Jimmy sicher schon vor langer Zeit entfernt hatte. Doch das Horta war nicht da. Ein elendes Plüschhorta, dass ihr half in den übelsten Stunden nicht durchzudrehen. Vielleicht war es Zeit wieder einen Counselor aufzusuchen?

    Ihr fröstelte es und sie zog die Decke etwas höher, ignorierte ihren Instinkt, der sie hieß die Nachricht zu öffnen, die ihr Erinnerungen in den Geist rief, die sie längst hinter sich gelassen hatte, aber da war diese kleine fiese Stimme in ihrem Kopf, die sie doch neugierig genug sein ließ. So drückte sie auf das Feld neben der Nachricht und sie öffnete sich. Es war kein langer Text, nur wenige Worte...


    Hallo Yazrim,

    ich weiß, du wolltest von mir nicht mehr hören. Aber es ist etwas geschehen, was mich zwingt den Kontakt zu dir aufzunehmen. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber vielleicht ist es besser es einfach direkt zu schreiben.


    Deine Eltern, sie hatten einen Unfall. Das Haus ist ... dein Heim ist zerstört. Es tut mir schrecklich leid, dir diese Nachricht zu schreiben, aber wer hätte es sonst tun sollen? Wo wir doch fast wie Geschwister waren? Ich brauche deine Hilfe hier auf Trill.


    Bitte melde dich.


    Dein Jarum


    Verstörrt betrachtete die Trill das Padd, las die Nachricht immer und immer wieder. Konnte nicht glauben, was dort stand. Sie sollten tot sein? Niemals, Jarum musste lügen... Doch wie sollte sie das nachweisen? Wie betäubt erhob sie sich und die Decke fiel mit dem Padd zu Boden. Die leise Musik lief noch, als die Quartiertür sich hinter der Ärztin mit einem leisen Zischen schloss.

    VON: Lt. Cmdr. J. Raznicki, Sicherheitsabteilung des Oberkommandos

    AN: Lt. Jimmy Lasorsa, Sicherheitschef DS12

    CC: Capt. Mi'ia, Stationsleitung DS12


    BETREFF: Ihr Amtshilfeersuchen in einer Mordermittlung


    Wie sie sich sicher vorstellen können, haben wir einiges zu tun in unserer Abteilung, weswegen ich ihnen leider erst jetzt antworten kann.


    Zur Ermittlung des weiteren Verbleibs Fähnrich Wallabees konnten wir feststellen, dass er mit besagtem Flug das ESD erreichte, wo seine Ankunft registriert wurde. Seine weitere Flugroute führte ihn zunächst nach Risa. Wo er nachweislich einige Tage verbracht haben soll. Im Hotel Rio del Sol hatte er ein Zimmer genommen. Sein Verhalten wirkte auf die Angestellten nicht auffällig, er schien ein einfacher Reisender zu sein.

    Nach näherer Befragung der Hotelangestellten traf er sich öfter mit einem anderen Gast, welcher aber nicht im selben Hotel abgestiegen war. Der Name konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Die Personenbeschreibung lautete: Großgewachsener Mann der Rasse Mensch, helle Haut, Sommersprossen, unter dem Sonnenhut konnte man rote Haare ausmachen. Sportlich trainierte Figur und er schien sehr charmant zu sein. Jedenfalls waren die weiblichen Bedienungen der Strandbar recht angetan von diesem Herrn, dessen Namen sie nicht wussten.

    Leider alles sehr dürftig und auch die Auswertungen der Aufzeichungen von Lobby und Strandbar machten es schwierig ihn wirklich zu erkennen. Wir vermuten der Hut sollte nicht nur dem Schutz vor der Sonne dienen, sondern auch die Identität verschleiern.

    Fähnrich Wallabee jedenfalls hatte kurz vor unserer Ankunft auf Risa einen Flug gebucht, der ihn nach Canopus bringen sollte. Wir sind zur Zeit dabei weitere Informationen zusammen zu tragen. Desweiteren haben wir auch die Kolonisierungsstelle angefragt. Wir erhoffen uns Informationen, zu Kolonien in dem Bereich der Galaxis, die vielleicht Ungereimtheiten aus dem Wege räumen könnten.


    Wir bleiben weiterhin in Kontakt und geben ihnen weitere Ermittlungsergebnisse sofort weiter, wenn sie bekannt sind.


    Mit den besten Grüßen

    Lt. Cmdr. J. Raznicki

    Sicherheitsabteilung des Oberkommandos

    Leises stetiges Piepsen sollte eine Person sicherlich ermüden und zum einschlafen bringen. Doch gerade heute schien dem nicht so zu sein. Yazrim, die als Ärztin immer dieses Piepsen hören musste, hatte sich wohl einfach daran gewöhnt. Aber bequem war so ein Biobett nicht unbedingt. Schon gar nicht, wenn man sowieso schon schlecht liegen konnte. Die Schmerzen waren nach dem Unfall zwar erträglich, aber ganz ließ die Geschichte sie nicht los. Sie hatte dummerweise aber auch alle Zeit der Welt darüber nachzugrübeln, jetzt wo sie die Nacht allein verbringen musste. Obwohl ganz allein war sie ja nicht. Gefühlt schaute alle fünf Minuten Schwester Ingrid nach ihr, rückte die Decke oder das Kissen zurecht. Sie meinte es gut, das stand außer Frage, aber in Watte gepackt werden wollte die junge Ärztin auch nicht. Doch wer wusste das schon, vielleicht war es auch der unheilvolle Schatten ihres Mannes, der auf Ingrids Schulter saß und ihr immer wieder zuflüsterte. "Wehe meiner Frau fehlt es an was." Allein der Gedanke ließ die Trill schmunzeln und sie schloß für einen Moment die Augen, um den wieder einsetzenden Kopfschmerz zu verdrängen.

    In Gedanken ging sie jeden Schritt nochmal durch, vom Start des Programms, über das Anlegen der Schutzausrüstung. Jeden gekletterten Meter, jeden Haken den sie in die Felsspalten drückte. Nichts aber auch wirklich gar nichts kam ihr schwierig vor. Hatte sie ja auch bewusst die leichteste Einstellung des Programms gewählt. Und doch wirkte der Stein etwas porös, aber nur stellenweise. Eine natürliche Eigenschaft, die durchaus im Grand Canyon auch in der Natur vorkommen mag. Doch auf dem Holodeck hätte der Haken nicht ausreißen dürfen. Oder hatte sie ihn in Ermangelung der Konzentration nicht richtig befestigt? Beim besten Willen konnte sie sich keinen Reim darauf machen. Vielleicht hatte sie unterbewusst doch etwas Angst gehabt?

    Jimmy hatte sie so sehr gedrängt, dass sie auf sich acht geben soll. Ein leises Schuldgefühl mischte sich unter ihre Gedanken. Vielleicht wäre ihr nichts passiert, hätte sie den Bajoraner nicht ausgetrickst und abgehängt. Was sie aber noch mehr verwunderte, dass Jimmy nicht Zeter und Mordio gebrüllt hatte, als er sie besuchen kam. Sie hätte damit gerechnet, dass er ihr noch eine Standpauke vom Feinsten halten würde. Aber nichts, rein gar nichts. Leicht krabbelte die Angst ihre Wirbelsäule entlang, als ihr in den sinn kam, dass das große Donnerwetter sicher noch kommen würde, wenn erst einmal die Gefahr gebannt wäre. Und wenn nicht.. sollte sie sich wohl einfach glücklich schätzen, so einen liebevollen Ehemann zu haben.

    VON: Sternenflottenkommando, Kommando der Sternenflottenakademie

    AN: Lt. Jimmy Lasorsa, Sicherheitschef Station DS12, Aldebaran Sektor

    CC: Captain M'iia, Kommando DS12


    BETREFF: Ihre Bewerbung für den Wechsel in die Kommandoebene und den Kommandolehrgang


    Sehr geehrter Lt.jGr. Jimmy Lasorsa,


    leider müssen wir ihnen nach derzeitigem Stand ihrer Beförderungen eine Absage für den Kommandolehrgang erteilen. Sie brauchen den Rang des Lieutenant senior Grade um zugelassen zu werden.

    Gerne werden wir ihr Anliegen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen, wenn sich die Situation geändert haben sollte.

    Mit freundlichen Grüßen

    i. A. Lt. Walsh
    Zuteilungsstelle für Kommandolehrgänge an der Sternenflottenakademie

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    Obduktionsbericht im Mordfall Samuel T. Brown

    obduziernende Mediziner:

    Lt. jGr. Yazrim Lasorsa, Leitung medizinische Abteilung DS12

    Fn. Merrie Shape

    weitere Zeugen bei der Oduktion waren

    Lt. jGr. Jimmy Lasorsa, Leitung der Sicherheitsabteilung DS12

    Lt. Amanda Raile



    Beginn der Obduktion: Sternzeit 98216.0828


    Bei dem zu obduzierenden Toten handelte es sich um den Inhaftierten Samuel Thaddeus Brown, laut Föderationsakte geboren am 09.03.2380.

    Identifiziert wurde der Tote am Tatort von Lt. jGr. Jimmy Lasorsa gegenüber Lt. jGr. Yazrim Lasorsa.


    Bei dem Toten handelt es sich demnach um einen 41 Jährigen Menschen. Festgestellt wird eine Körpergröße von 1,80 m und ein Gewicht von 104 kg. Was einem BMI von 32 entspricht. Der Tote macht einen leicht adipösen Eindruck besonders um den Bauch herum.


    Während des ersten Scans wird nochmal deutlich festgestellt, dass keinerlei Vitalzeichen mehr festzustellen sind. Die Leichenflecken wie die Körperkerntemperatur passen zum Grad der Verwesung und bestätigen den zuerst geschätzten Todeszeitpunkt, welcher auf Sternzeit 98210.6128 festgelegt wird.


    Es wird eine Schussverletzung auf Brusthöhe festgestellt, die offensichtlich von einer Energiewaffe her stammt. Bei genauerer Untersuchung der Wunde wurde festgestellt, dass der Einschusswinkel einen gerade Verlauf aufweist, was den Rückschluss erlaubt, der Täter dürfte nur wenig größer als Mr. Brown gewesen sein. Die Untersuchung der Zellrückstände erbrachte das Ergebnis, dass Körperzellen auf molekularer Ebene zerstört wurden, was wiederum die Schusswaffe eingrenzen lies. Ein Phaser, wie ihn die Sicherheit der Sternenflotte nutzt, konnte aufgrund der fehlenden Rückstände einer solchen Waffe, ausgeschlossen werden. Lediglich ein romulanischer Disruptor wird als Tatwaffe in Erwägung gezogen.


    Die Entfernung des Täters zum Opfer wird beim Ausmaß der Verwundung auf 3m festgelegt, da keine Streuung des Energiestrahls festgestellt werden kann. Am Toten selber lassen sich keine Abwehrverletzungen oder andere Spuren feststellen.


    Bei der organischen Untersuchung wird festgestellt, dass seine Leber leichte Tendenzen zu einer Zirrose aufwieß, was den übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke und einem nicht sehr gesunden Lebenswandel zugeschrieben wird. Weitere Laboruntersuchungsergebnisse folgen im Anhang.


    Alles in allem zeigen die Organe bei einer Draufsicht keine extremen Veränderungen, die Besorgniserregend wären. Es werden noch diverse Haarproben und andere Proben genommen um eventuelle Rückstände genauer nachzuweisen. Siehe die Ergebnisse im Anhang.


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    Laborergebnisse zur Obduktion Samuel T. Brown.


    Leberwerte sind leicht erhöht, aber nicht lebensgefährlich

    Nierenwerte sind ohne Befund.

    Herz weist leichte Verkalkungen auf in den Kranzgefäßen, altersgemäß bei dem Gewicht und der körperlichen Konstitution.

    Lungen sind ohne Befund.

    Mageninhalt wurde auf Lasagne und eine Tasse Kaffee festgelegt. Sonst ohne Befund


    Proben der Haare: Weisen minimale Rückstände verbotener Substanzen wie Cocana auf.

    Proben unter den Nägeln: Keine fremden Hautzellen werden festgestellt.

    VON: Lt. jGr. Yazrim Lasorsa, Leitung der medizinischen Abteilung

    AN: Sicherheitsabteilung, Lt. jGr. Jimmy Lasorsa
    CC: Captain M'iia, Stationsleitung DS12


    BETREFF: Erster Bericht der Leichenschau


    In der Haftsektion kam es um Sternzeit 98210.6182 zu einem tödlichen Zwischenfall. Der Gefangene Sam Brown, identifiziert offiziell durch Lt. Lasorsa, kam nach einer ersten Leichenschau am Tatort durch einen Schuss aus einer Energiewaffe zu Tode. Der Todeszeitpunkt wird auf ca. eine Stunde vor Auffinden der Leiche geschätzt.
    Genauere Informationen werden durch eine Obduktion erwartet, deren Termin noch bekannt gegeben wird, so dass auch von der Sicherheit eventuelle aufkommende Fragen sofort geklärt werden könnten.


    Lt. jGr. Yazrim Lasorsa

    Leitung medizinische Abteilung

    (sollte der Bericht hier falsch sein, dann schieben wir um)