Beiträge von Elana

    Ich danke dir für deinen Hinweis. Und ich bin sicher, dass du nicht Unrecht hast mit einer dystopischen Seite zu dem glorifizierten Leben in der Sternenflotte, wie es von Gene Roddenberry angedacht war. Durchaus kann man in der einen oder anderen Folge der diversen Serien auch zwischen den Zeilen viele sozialpolitische Themen angerissen sehen. War das ja auch eine ganze Zeit von den Machern der Serien als Stilmittel genutzt.


    Ich selber mag das gerne um mal etwas nicht ganz so rund laufen zu lassen, aber muss auch gestehen, wäre das Dauerzustand würde ich das weniger gut finden. Weil dann müsste man Charaktere außerhalb der durchaus behütet lebenden Sternenflottenoffiziere spielen. Es dürfte für sie nicht als normal gelten und schon gar nicht vollkommen Stumpf und ohne Wirkung bleiben.


    Aber ich danke dir nochmal für deinen Hinweis, weil jeder, wie du schon sagst, eine etwas andere Herangehensweise hat. So kann es gar nicht erst zu großen Missverständnissen kommen.

    Name: Meredith Brooks

    Spezies: Mensch

    Geschlecht: weiblich

    Alter: 28

    Schwerpunktfach 1: Medizin (Grundkurs) mit Schwerpunkt auf Raummedizin und Physiologie/Xenophysiologie

    Schwerpunktfach 2: Psychologie

    Studienabsicht: Masterabschluss Medizin

    Aktueller Posten und Vorgesetzter: USS Forrest, Vorgesetzer Captain Saril

    Bevorzugtes Zeitfenster: 26.07.-31.07.

    "Komm Jeanne, wir müssen deine Tasche packen. Du wirst mit einem der ersten Flüge die Station verlassen." steht Elana gerade im Quartier und beginnt damit für ihre Tochter auszusortieren, was sie wohl mitnehmen soll. Weiß sie nicht mal wohin sie evakuiert wird, aber kaum war der Befehl in der OPS angesprochen worden, hatte sie sich direkt freistellen lassen um ihre Tochter aus der Betreuung zu holen und sie auf die kommende Zeit vorzubereiten. War es nicht die erste Evakuierung, die das kleine Mädchen mitmachte, stand ihr aber jetzt ihr trotziges Gehabe im Weg. Ganz der Vater könnte man meinen oder einfach nur dem Alter geschuldet. Jedenfalls steht das kleine Mädchen mit den schulterlangen Locken mitten im Quartier.

    "Amanda und Jimmy passen schon auf, das nichts passiert, Mama. Ich will nicht weg." trotzig und schnaubend steht der Wildfang da, die Hände zu Fäusten geballt und Tränen in den dunklen Augen. Das sonst recht blasse Gesicht vor Wut rot angelaufen. Als das ihre Mutter aber nicht aufzuhalten scheint, werden alle Register gezogen. Sie stürzt sich auf das Bett und schmeißt wild um sich was sie zu greifen bekommt. Kleidung, Lieblingsstofftier.. ein riesen Chaos macht die fast vier Jährige und schreit und tobt dabei, als würde ihr das auch nur ein Stück weit helfen.


    Elana unterdessen bemüht sich redlich, alles wichtige wieder einzusammeln und wieder in die Tasche zu stopfen, bis es ihr dann auch zu bunt wird. Mit Tränen in den Augen greift sie das Kind und zwingt es mit festem Griff in eine Umarmung. "Ich weiß Jeanne, du verstehst das nicht, aber hier ist es nicht sicher. Ich würde ja mitkommen, aber ich darf nicht. Ich muss doch auf Amanda und Jimmy aufpassen, dass die es schaffen unser zu Hause zu erhalten. Ich denke du bist bei Oma und Opa gut aufgehoben. Bragi wird sich bestimmt darum kümmern, dass du dort ankommst. Dann kannst du dich so richtig verwöhnen lassen und eh du dich versiehst bist du wieder hier bei mir und deinen Freunden."


    Sie wiegt das Kind in ihren Armen und drückt ihr immer wieder sanfte Küsse auf die wilden Locken. Die Worte werden die Kleine sicher nicht beruhigt haben, aber Elana mögen sie ein wenig Hoffnung geben, dass der ganze Spuk schnell vorüber sein wird. Schließlich beruhigt sich der kleine Wildfang in ihren Armen und die leise kleinlaute Stimme hinterfragt fast schon süß "Mama, was ist Kriegsrecht?" Elana schüttelt den Kopf leicht und antwortet nur ganz leise "Das ist der Moment, wo alle besonders aufpassen müssen, weil eine Gefahr im Raum steht und dann leider kleine Jeannes für eine Weile zu ihren Großeltern müssen."

    Leise sanfte Musik erklang aus den Lautsprechern des Quartiers. Die leitende Ärztin hatte einen freien Tag, den sie auf dem bequemen Sofa in ihrem Quartier verbringen wollte. Ihr war nicht wohl, ständig ein flaues Gefühl im Magen, als müsste sie sich übergeben. Die Brüste spannten und sie war so schrecklich müde. In die warme Decke gewickelt summte sie leise die Lieder mit, während sie eine Nachricht an ihre Mutter versuchte zu verfassen. Die letzte musste schon eine gefühlte Ewigkeit her sein. Ganz sicher war es nach der Hochzeitsfeier auf der Erde. Ob ihre Mutter sich freuen würde, dass sie wieder den leitenden Posten auf der Krankenstation zurück bekommen hatte? Ob sie gut heißen würde, dass ihre Tochter früher als gedacht ein Kind bekommen würde? Noch hatte sie niemandem davon gesagt, aber sie musste es tun. Sehr bald musste der Captain eingeweiht werden.

    Mit den Händen strich sie sich durch das kurze braune Haar und seufzte leise, ehe sie sich zu dem Padd vorbeugte um es einzuschalten. Bequem in der Sofaecke angelehnt überflog sie die eingegangenen Nachrichten. Einen Moment blieb sie an einer hängen, öffnete sie aber nicht gleich. Eine Nachricht von ihrem Heimatplaneten. Der Absender war ihr sehr wohl bekannt auch wenn sie sicher schon Jahre nicht mehr von ihm gehört hatte. Das letzte Mal als sie sich mit Michael verlobt hatte? Vor ihrem inneren Auge baute sich das Bild des großgewachsenen Mannes auf, der sie damals auf der Akademie fast um den Verstand gebracht hatte und ihr dann doch viel zu früh genommen wurde.

    Ein kalter Schauer kroch der Trill über die Wirbelsäule und sie begann leicht zu zittern. Schwer mühte sie sich diese Beklommenheit abzuwenden. Fast etwas hilflos suchend blickte sie sich im Quartier um, auf der Suche nach einem Gegenstand, den Jimmy sicher schon vor langer Zeit entfernt hatte. Doch das Horta war nicht da. Ein elendes Plüschhorta, dass ihr half in den übelsten Stunden nicht durchzudrehen. Vielleicht war es Zeit wieder einen Counselor aufzusuchen?

    Ihr fröstelte es und sie zog die Decke etwas höher, ignorierte ihren Instinkt, der sie hieß die Nachricht zu öffnen, die ihr Erinnerungen in den Geist rief, die sie längst hinter sich gelassen hatte, aber da war diese kleine fiese Stimme in ihrem Kopf, die sie doch neugierig genug sein ließ. So drückte sie auf das Feld neben der Nachricht und sie öffnete sich. Es war kein langer Text, nur wenige Worte...


    Hallo Yazrim,

    ich weiß, du wolltest von mir nicht mehr hören. Aber es ist etwas geschehen, was mich zwingt den Kontakt zu dir aufzunehmen. Ich weiß nicht wie ich es sagen soll, aber vielleicht ist es besser es einfach direkt zu schreiben.


    Deine Eltern, sie hatten einen Unfall. Das Haus ist ... dein Heim ist zerstört. Es tut mir schrecklich leid, dir diese Nachricht zu schreiben, aber wer hätte es sonst tun sollen? Wo wir doch fast wie Geschwister waren? Ich brauche deine Hilfe hier auf Trill.


    Bitte melde dich.


    Dein Jarum


    Verstörrt betrachtete die Trill das Padd, las die Nachricht immer und immer wieder. Konnte nicht glauben, was dort stand. Sie sollten tot sein? Niemals, Jarum musste lügen... Doch wie sollte sie das nachweisen? Wie betäubt erhob sie sich und die Decke fiel mit dem Padd zu Boden. Die leise Musik lief noch, als die Quartiertür sich hinter der Ärztin mit einem leisen Zischen schloss.

    VON: Lt. Cmdr. J. Raznicki, Sicherheitsabteilung des Oberkommandos

    AN: Lt. Jimmy Lasorsa, Sicherheitschef DS12

    CC: Capt. Mi'ia, Stationsleitung DS12


    BETREFF: Ihr Amtshilfeersuchen in einer Mordermittlung


    Wie sie sich sicher vorstellen können, haben wir einiges zu tun in unserer Abteilung, weswegen ich ihnen leider erst jetzt antworten kann.


    Zur Ermittlung des weiteren Verbleibs Fähnrich Wallabees konnten wir feststellen, dass er mit besagtem Flug das ESD erreichte, wo seine Ankunft registriert wurde. Seine weitere Flugroute führte ihn zunächst nach Risa. Wo er nachweislich einige Tage verbracht haben soll. Im Hotel Rio del Sol hatte er ein Zimmer genommen. Sein Verhalten wirkte auf die Angestellten nicht auffällig, er schien ein einfacher Reisender zu sein.

    Nach näherer Befragung der Hotelangestellten traf er sich öfter mit einem anderen Gast, welcher aber nicht im selben Hotel abgestiegen war. Der Name konnte bislang noch nicht ermittelt werden. Die Personenbeschreibung lautete: Großgewachsener Mann der Rasse Mensch, helle Haut, Sommersprossen, unter dem Sonnenhut konnte man rote Haare ausmachen. Sportlich trainierte Figur und er schien sehr charmant zu sein. Jedenfalls waren die weiblichen Bedienungen der Strandbar recht angetan von diesem Herrn, dessen Namen sie nicht wussten.

    Leider alles sehr dürftig und auch die Auswertungen der Aufzeichungen von Lobby und Strandbar machten es schwierig ihn wirklich zu erkennen. Wir vermuten der Hut sollte nicht nur dem Schutz vor der Sonne dienen, sondern auch die Identität verschleiern.

    Fähnrich Wallabee jedenfalls hatte kurz vor unserer Ankunft auf Risa einen Flug gebucht, der ihn nach Canopus bringen sollte. Wir sind zur Zeit dabei weitere Informationen zusammen zu tragen. Desweiteren haben wir auch die Kolonisierungsstelle angefragt. Wir erhoffen uns Informationen, zu Kolonien in dem Bereich der Galaxis, die vielleicht Ungereimtheiten aus dem Wege räumen könnten.


    Wir bleiben weiterhin in Kontakt und geben ihnen weitere Ermittlungsergebnisse sofort weiter, wenn sie bekannt sind.


    Mit den besten Grüßen

    Lt. Cmdr. J. Raznicki

    Sicherheitsabteilung des Oberkommandos

    Leises stetiges Piepsen sollte eine Person sicherlich ermüden und zum einschlafen bringen. Doch gerade heute schien dem nicht so zu sein. Yazrim, die als Ärztin immer dieses Piepsen hören musste, hatte sich wohl einfach daran gewöhnt. Aber bequem war so ein Biobett nicht unbedingt. Schon gar nicht, wenn man sowieso schon schlecht liegen konnte. Die Schmerzen waren nach dem Unfall zwar erträglich, aber ganz ließ die Geschichte sie nicht los. Sie hatte dummerweise aber auch alle Zeit der Welt darüber nachzugrübeln, jetzt wo sie die Nacht allein verbringen musste. Obwohl ganz allein war sie ja nicht. Gefühlt schaute alle fünf Minuten Schwester Ingrid nach ihr, rückte die Decke oder das Kissen zurecht. Sie meinte es gut, das stand außer Frage, aber in Watte gepackt werden wollte die junge Ärztin auch nicht. Doch wer wusste das schon, vielleicht war es auch der unheilvolle Schatten ihres Mannes, der auf Ingrids Schulter saß und ihr immer wieder zuflüsterte. "Wehe meiner Frau fehlt es an was." Allein der Gedanke ließ die Trill schmunzeln und sie schloß für einen Moment die Augen, um den wieder einsetzenden Kopfschmerz zu verdrängen.

    In Gedanken ging sie jeden Schritt nochmal durch, vom Start des Programms, über das Anlegen der Schutzausrüstung. Jeden gekletterten Meter, jeden Haken den sie in die Felsspalten drückte. Nichts aber auch wirklich gar nichts kam ihr schwierig vor. Hatte sie ja auch bewusst die leichteste Einstellung des Programms gewählt. Und doch wirkte der Stein etwas porös, aber nur stellenweise. Eine natürliche Eigenschaft, die durchaus im Grand Canyon auch in der Natur vorkommen mag. Doch auf dem Holodeck hätte der Haken nicht ausreißen dürfen. Oder hatte sie ihn in Ermangelung der Konzentration nicht richtig befestigt? Beim besten Willen konnte sie sich keinen Reim darauf machen. Vielleicht hatte sie unterbewusst doch etwas Angst gehabt?

    Jimmy hatte sie so sehr gedrängt, dass sie auf sich acht geben soll. Ein leises Schuldgefühl mischte sich unter ihre Gedanken. Vielleicht wäre ihr nichts passiert, hätte sie den Bajoraner nicht ausgetrickst und abgehängt. Was sie aber noch mehr verwunderte, dass Jimmy nicht Zeter und Mordio gebrüllt hatte, als er sie besuchen kam. Sie hätte damit gerechnet, dass er ihr noch eine Standpauke vom Feinsten halten würde. Aber nichts, rein gar nichts. Leicht krabbelte die Angst ihre Wirbelsäule entlang, als ihr in den sinn kam, dass das große Donnerwetter sicher noch kommen würde, wenn erst einmal die Gefahr gebannt wäre. Und wenn nicht.. sollte sie sich wohl einfach glücklich schätzen, so einen liebevollen Ehemann zu haben.

    VON: Sternenflottenkommando, Kommando der Sternenflottenakademie

    AN: Lt. Jimmy Lasorsa, Sicherheitschef Station DS12, Aldebaran Sektor

    CC: Captain M'iia, Kommando DS12


    BETREFF: Ihre Bewerbung für den Wechsel in die Kommandoebene und den Kommandolehrgang


    Sehr geehrter Lt.jGr. Jimmy Lasorsa,


    leider müssen wir ihnen nach derzeitigem Stand ihrer Beförderungen eine Absage für den Kommandolehrgang erteilen. Sie brauchen den Rang des Lieutenant senior Grade um zugelassen zu werden.

    Gerne werden wir ihr Anliegen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen, wenn sich die Situation geändert haben sollte.

    Mit freundlichen Grüßen

    i. A. Lt. Walsh
    Zuteilungsstelle für Kommandolehrgänge an der Sternenflottenakademie

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    Obduktionsbericht im Mordfall Samuel T. Brown

    obduziernende Mediziner:

    Lt. jGr. Yazrim Lasorsa, Leitung medizinische Abteilung DS12

    Fn. Merrie Shape

    weitere Zeugen bei der Oduktion waren

    Lt. jGr. Jimmy Lasorsa, Leitung der Sicherheitsabteilung DS12

    Lt. Amanda Raile



    Beginn der Obduktion: Sternzeit 98216.0828


    Bei dem zu obduzierenden Toten handelte es sich um den Inhaftierten Samuel Thaddeus Brown, laut Föderationsakte geboren am 09.03.2380.

    Identifiziert wurde der Tote am Tatort von Lt. jGr. Jimmy Lasorsa gegenüber Lt. jGr. Yazrim Lasorsa.


    Bei dem Toten handelt es sich demnach um einen 41 Jährigen Menschen. Festgestellt wird eine Körpergröße von 1,80 m und ein Gewicht von 104 kg. Was einem BMI von 32 entspricht. Der Tote macht einen leicht adipösen Eindruck besonders um den Bauch herum.


    Während des ersten Scans wird nochmal deutlich festgestellt, dass keinerlei Vitalzeichen mehr festzustellen sind. Die Leichenflecken wie die Körperkerntemperatur passen zum Grad der Verwesung und bestätigen den zuerst geschätzten Todeszeitpunkt, welcher auf Sternzeit 98210.6128 festgelegt wird.


    Es wird eine Schussverletzung auf Brusthöhe festgestellt, die offensichtlich von einer Energiewaffe her stammt. Bei genauerer Untersuchung der Wunde wurde festgestellt, dass der Einschusswinkel einen gerade Verlauf aufweist, was den Rückschluss erlaubt, der Täter dürfte nur wenig größer als Mr. Brown gewesen sein. Die Untersuchung der Zellrückstände erbrachte das Ergebnis, dass Körperzellen auf molekularer Ebene zerstört wurden, was wiederum die Schusswaffe eingrenzen lies. Ein Phaser, wie ihn die Sicherheit der Sternenflotte nutzt, konnte aufgrund der fehlenden Rückstände einer solchen Waffe, ausgeschlossen werden. Lediglich ein romulanischer Disruptor wird als Tatwaffe in Erwägung gezogen.


    Die Entfernung des Täters zum Opfer wird beim Ausmaß der Verwundung auf 3m festgelegt, da keine Streuung des Energiestrahls festgestellt werden kann. Am Toten selber lassen sich keine Abwehrverletzungen oder andere Spuren feststellen.


    Bei der organischen Untersuchung wird festgestellt, dass seine Leber leichte Tendenzen zu einer Zirrose aufwieß, was den übermäßigen Konsum alkoholischer Getränke und einem nicht sehr gesunden Lebenswandel zugeschrieben wird. Weitere Laboruntersuchungsergebnisse folgen im Anhang.


    Alles in allem zeigen die Organe bei einer Draufsicht keine extremen Veränderungen, die Besorgniserregend wären. Es werden noch diverse Haarproben und andere Proben genommen um eventuelle Rückstände genauer nachzuweisen. Siehe die Ergebnisse im Anhang.


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    Laborergebnisse zur Obduktion Samuel T. Brown.


    Leberwerte sind leicht erhöht, aber nicht lebensgefährlich

    Nierenwerte sind ohne Befund.

    Herz weist leichte Verkalkungen auf in den Kranzgefäßen, altersgemäß bei dem Gewicht und der körperlichen Konstitution.

    Lungen sind ohne Befund.

    Mageninhalt wurde auf Lasagne und eine Tasse Kaffee festgelegt. Sonst ohne Befund


    Proben der Haare: Weisen minimale Rückstände verbotener Substanzen wie Cocana auf.

    Proben unter den Nägeln: Keine fremden Hautzellen werden festgestellt.

    VON: Lt. jGr. Yazrim Lasorsa, Leitung der medizinischen Abteilung

    AN: Sicherheitsabteilung, Lt. jGr. Jimmy Lasorsa
    CC: Captain M'iia, Stationsleitung DS12


    BETREFF: Erster Bericht der Leichenschau


    In der Haftsektion kam es um Sternzeit 98210.6182 zu einem tödlichen Zwischenfall. Der Gefangene Sam Brown, identifiziert offiziell durch Lt. Lasorsa, kam nach einer ersten Leichenschau am Tatort durch einen Schuss aus einer Energiewaffe zu Tode. Der Todeszeitpunkt wird auf ca. eine Stunde vor Auffinden der Leiche geschätzt.
    Genauere Informationen werden durch eine Obduktion erwartet, deren Termin noch bekannt gegeben wird, so dass auch von der Sicherheit eventuelle aufkommende Fragen sofort geklärt werden könnten.


    Lt. jGr. Yazrim Lasorsa

    Leitung medizinische Abteilung

    (sollte der Bericht hier falsch sein, dann schieben wir um)


    Irgendwo im Shuttle Hangar wird eine Kiste angehoben und der rothaarige sommersprossige Fähnrich grinst den Kollegen amüsiert an..

    "Hast du schon von diesem Lieutenant Commander gehört? Neutron oder so heißt der?"

    "Der von dem Schiff... wie hieß es noch .. Flying Fuck?"


    "Ach hör auf, das hat doch die Raile aus der Sicherheit gesagt. Das heißt anders.. aber ist auch egal. Der soll ja reges Interesse an den weiblichen Offizieren gezeigt haben. Munkelt man."


    "Ach hat er das? Ich hab ihn erst neulich mit der scharfen Schwester aus der Alpha Schicht gesehen. Ob da wohl was geht?"


    Da brüllt auch auch schon der Lieutenant von der Seite: "Und ich habe gehört, das ihr beiden zu O'Mally wollt? Dann sag ich Commander Efes Bescheid, der ist ganz dicke mit dem."

    Erzähler:*An der OPS von DS12 wird gerade eine Ladung Kaffee verteilt, während man in Ruhe das Geschehen im Sektorraum überwacht. Hier und da fliegen Schiffe durch, Kennungen werden gecheckt und alles in allem ist es eine ruhige Schicht, wie sie eigentlich jeden Tag in den letzten Wochen war. Fast ein wenig ermüdend mag der Job an der Sektorüberwachung sein. So kann man hier und da das eine oder andere private Gespräch verfolgen. Besonderes Thema scheint wohl die Versetzung Elana Alla'dars zu sein, die bereitwillig in die Beta Schicht wechselte. Keiner mochte da nachfragen, aber man munkelt es ginge um die Verantwortung und das man sich um das Kind besser kümmern kann.



    Erzähler2:*derweil hat auf der Krankenstation die Notbesetzung ihren Platz eingenommen. Die leitende Medizinerin macht sich mit den Schwestern der Alpha Schicht zum Shuttle Hangar auf. Eine der wenigen langweiligen Aufgaben zu übernehmen. Die Medikits und größeren Notfallkoffer auf ihren Inhalt zu überprüfen. Die Vollständigkeit scheint der leitenden Ärztin besonders wichtig zu sein. Man munkelt hinter vorgehaltener Hand, dass sie schon als Krankenschwester mit Argusaugen über die Vollständigkeit wachte.



    Erzähler:*die Flugbahn eines der Shuttle scheint einen sonderbaren Kurs zu verfolgen. Mit dem Kaffeebecher an den Lippen zieht der Fähnrich an der Überwachung die Stirn kraus, ehe mal zur Seite gestupst wird* Sehen sie das? Selten hab ich ein Shuttle so fliegen sehen. Ob die Probleme haben? *der Lieutenant wirft einen Blick auf den Schirm und zuckt mit den Schultern* Die kommen von Drozana... hat bestimmt zuviel gesoffen und tingelt jetzt am Sektorrand rum. Nichts worüber du dir Gedanken machen musst.


    Erzähler:*der Funk an der OPS fängt an zu knirschen, laute Schreie einer Person im Hintergrund sind zu hören, als eine Person spricht* Bischt du sischer? Isch meine.. *ein Hicksen erklingt* wasch wenn die unsch nischt hören? ... *eine kurze Pause unterlegt von Schreien und einem Rülpser so laut wie der Brunftschrei eines Hirsches erklingt* Hey... ischt da wer? Isch glaub isch brauch Hilfe?


    Erzähler:*der Fähnrich schaut verwundert auf und alarmiert seinen Vorgesetzten*


    [Interner Funk]Fähnrich:OPS an Lt. Lasorsa, wir brauchen sie dringend. Hier gibt es einen Notruf.


    [Interner Funk]Lt. Lasorsa:Bin auf dem Weg, Lasorsa Ende.


    [Interner Funk]Fähnrich*ein kurzes durchatmen erfolgt noch, als der Kanal auch schon geschlossen wird*


    Von: Lt. j. Gr. Yazrim Lasorsa

    An: Fähnrich Merrie Shape


    Betreff unrechtmässiger Tadel


    Miss Shape,


    Wir können das gerne in der heutigen Schicht besprechen und klären. Doch kann ich Ihnen jetzt schon versichern, dass ich mit meinem Mann Rücksprache gehalten habe und die Situation als solche wohl missverständlich war.


    Sie müssen sich keine Sorgen machen, solange sie selber sich nicht offiziell den Titel Doktor med. geben.


    Doc ist ein Kosename und soweit entfernt von dem offiziellen Titel wie nur möglich. Dr. Holmes hat es sicherlich nicht böse gemeint.


    Gruß

    Lt. j. Gr. Yazrim Lasorsa

    Leitung der medizinischen Abteilung

    An: Leitung der technischen Abteilung. Lt. Faw Tarim

    Von: Leitung der medizinischen Abteilung, Lt. j. Gr. Yazrim Lasorsa


    Betreff:

    Unfall durch defekte Quartiertür


    Lieutenant Tarim,


    heute gegen späteren Abend kam Fähnrich Lilly in die Krankenstation. Nach der Versorgung schilderte mir der Fähnrich etwas genauer den Hergang und berichtete von einer defekten Quartiertür, an welcher meiner Meinung nach, wohl der Sicherheitsmechanismus versagt zu haben scheint, der ein Schließen verhindern soll, wenn jemand sich im Türrahmen befindet.

    Ich bitte sie schnellstmöglich die Tür zu überprüfen. Damit keine weiteren Unfälle passieren. Sollte es ihre Planung nicht zulassen, es am morgigen Tag zu prüfen, empfehle ich die Zuweisung eines Ersatzquartiers.


    Lt. j. Gr. Yazrim Lasorsa

    Leitung medizinische Abteilung

    AN: Captain M'iia

    Von: Krankenstation DS12, Lt. j. Gr. Lasorsa


    Betreff

    Dienstuntauglichkeit Commander Quaders


    Captain,


    hiermit teile ich ihnen die vollständige Genesung und Diensttauglichkeit Commander Quaders mit. Genauere Informationen entnehmen sie bitte der Akte.


    Lt. j. Gr. Lasorsa

    Leitung der medizinischen Abteilung

    ---------------------------------------------------------------- eine weitere Nachricht ---------------------------------------------------------

    AN: Captain M'iia

    Von: Krankenstation DS12, Lt. j. Gr. Lasorsa


    Betreff

    Personaleinteilung in Verbindung mit der Anforderung der Flying Fox


    Captain,


    ich setze sie darüber in Kenntnis, das ich mit Lieutenant Commander Newton darüber verblieben bin, dass die medizinische Abteilung die geplanten Flüge mit mindestens einem Sanitäter unterstützen wird. Um das zu gewährleisten werden wir uns regelmäßig zusammen setzen und die Dienstpläne anpassen.


    Lt. j. Gr. Yazrim Lasorsa

    Leitung der medizinischen Abteilung

    Mit einem leisen "Wusch" öffnet sich die Tür zum Quartier, als Yazrim mit Jimmy wieder in die alten Gefilde zurückkehrt. Den Blick durch den allzu bekannten Ort schweifen lassend, kuschelt sie sich kurz in Jimmys Arm und raunt leise: "Ein bisschen habe ich es vermisst. Auch wenn die Auszeit wirklich nötig war."

    Kaum hatte Jimmy ihr einen schnellen Kuss geraubt, verschwindet er auch schon im Bad, was die ehemalige Krankenschwester gleich als Gelegenheit nutzt und das Padd aus der Tasche kramt. Das persönliche Logbuch, solange hatte sie nichts mehr aufgezeichnet. Blieb oft wohl keine Zeit und Gelegenheit. Im Schneidersitz macht sie es sich auf dem Sofa gemütlich und beginnt auch gleich mit der Aufnahme


    Persönliches Logbuch, Yazrim Lasorsa, Sternenzeit 98153.4128


    Da sitze ich nun wieder auf dem Sofa und nehme mir einen kleinen Moment durchzuatmen. Hatten sich die Ereignisse fast ein wenig überschlagen. Erst die ruhige Zeit auf der Erde, bis wir dann plötzlich gänzlich in den Vorbereitungen zu unserer Hochzeit aufgingen. Ich kann immer noch nicht glauben, das wir seit vier Monaten verheiratet sind. Wer hätte das gedacht, wo wir uns doch Zeit lassen wollten. Und auf einmal konnte es nicht schnell genug gehen. Kaum haben wir uns an den Gedanken gewöhnt, unser Leben bis zum Tod gemeinsam zu verbringen... suchen wir nach einer neuen Aufgabe.

    Aber letztendlich ist es die alte Aufgabe geworden. Auf gut Glück haben wir uns nach DS12 aufgemacht. Die kleine Hoffnung im Gepäck, das wir möglicherweise unsere alten Posten wieder besetzen können. Ein Traum, sicherlich, gerade wenn ich Jimmys Pläne für die Zukunft sehe. Er will in die Kommandolaufbahn. Aber ich habe es kaum zu glauben gewagt, als Captain M'iia uns ohne große Diskussion tatsächlich die Posten wieder gibt. Ich bin ein wenig nervös, ob ich als Ärztin wirklich noch tauge. Auch wenn ich gestehen muss, das mir die Zusprache von Captain Saril sehr gut getan hat. Eine der wenigen Personen, die sich an meine Taten vor der Auszeit noch erinnerte.

    Oh, gleich werde ich meine erste Dienstanweisung verfassen. Und ab morgen bin ich dann offiziell im Dienst. Aber ich glaube jetzt muss ich erstmal schauen, ob ich Jimmy noch eine kleine Köstlichkeit zubereiten kann.

    Kurz darauf stoppt sie die Aufnahme, im Bad scheint Jimmy auch schon fertig zu sein. Nun, dann wird wohl die Mahlzeit aus dem Replikator für heute genügen müssen und das Padd wird zur Seite gelegt.


    VON: Lt. j. Gr. Yazrim Lasorsa

    AN: Belegschaft der Krankenstation DS12


    BETREFF: Leitung der medizinischen Abteilung

    Verehrte Kollegen,


    wie sie sicher der Nachricht Captain M'iias entnommen haben, übernehme ich die Leitung der medizinischen Abteilung insbesondere der Krankenstation von DS12 wieder ab sofort.


    Ihre erste Aufgabe wird sein, die Notfallkoffer und Erste Hilfe Packs auf ihre Bestückung zu überprüfen. Die genaue Auflistung der Ausrüstung der beiden medizinischen Grundversorgungseinheiten, welche sowohl auf den einzelnen Ebenen der Station vorzufinden sind, wie auch im Transporterraum und im Shuttlehangar, finden sie auf der Krankenstation.
    Ich gehe davon aus, das es kaum etwas zu korrigieren gibt, aber gerne gehe ich mit ihnen die Liste und auch die Bestückung persönlich durch.


    Lt. j. Gr. Yazrim Lasorsa

    Leitung Krankenstation