Beiträge von Sinora Nizz

    An: Captain Davis
    CC: Admiral Naris
    Betreff: Versetzungsantrag



    Sehr geehrter Captain Davis,
    zu meinem Bedauern muss ich ihnen Mitteilen, dass ich dringend auf Vulcan gebraucht werde und ihnen somit als 1. Offizierin nicht mehr zur Verfügung stehen kann.


    Ich wünsche ihnen auf den weiteren Missionen viel Erfolg und danke für die entsprechende positive Aufnahme der Crew.


    Hochachtungsvoll
    T'Laira
    Commander

    An: Captain Cabiness, Captain U.S.S. Garrett
    CC: Admiral Naris, Commander Saril
    Betreff: Versetzung



    Captain Cabiness,


    hiermit gebe ich ihnen bescheid, dass ich auf eigenem Wunsch die U.S.S. Garret verlassen werden. Mein weiterer Dienstort wird die 13. Flotte sein. Mein Versetzungsgesuch dorthin wurde schon an die entsprechenden Stellen gestellt.


    Ich danke ihnen für die interessante Zeit auf der U.S.S. Garrett und wünsche ihnen noch viel Erfolg.


    Mit entsprechenden Grüßen
    Petra Sylanka
    Lt.

    Persönliches Computerlogbuch Lt. Petra Sylanka


    Ich habe einen neuen "Freund" wohl gewonnen. Nate scheint an mir körperlich und auch Personenbezogen Interessiert. Er sprach diese Worte aus. In mir widerstrebt es sich, Gefühle diesbezüglich zuzulassen, da eine recht hohe Gefahr für ihn besteht und ich seine Assimilation sehr bedauern würde.


    Bedauern, ein merkwürdiges Wort, spiegelt es doch auch eine Art gefühl wieder. Ich erinner mich an die erste Frage auf der Akademie, ob ich etwas bedauern würde von meinen Taten.


    Die Taten waren wohl angespielt auf die Wesen, die ich assimiiert habe. Ich bedauer davon... nichts? Es ist schwer zu definieren, schließlich war ich damals mit dem Kollektiv verbunden und mein Handeln war gesteuert durch das Kollektiv. Jetzt nun schon 12 Jahre 2 Monate 7 Tage 11 Stunden 43 Minuten und 12 Sekunden ein Individeum ist diese Frage durchaus berechtigt ob ich etwas bedaure.


    Die Bedauerung bezieht sich aber nur auf Taten, die ich nach dem Trennen vom Kollektiv durchlebt habe und nicht wärend der Zeit. Die Borg erkennen nicht den Vorteil in der Individualität, eine Fähigkeit, die sich deutlich als Vorteil zeigt, wenn ich die Schiffe der Föderation beobachte.


    Durch Freundschaft kann die effizenz durchaus in angemessenem Maß erhöht werden, durch Zuneigung und Liebe scheint sie sogar durchaus ein noch höhres Maß erlangen zu können. Die Borg scheinen dies nicht ihrem Kollektiv hinzufügen zu wollen, meine Vermutung ist, dass eine schnellere Effizienz durch das Kollektiv dadurch erreicht wird. Eine Freundschaft braucht viel Zeit, Liebe scheint diesen Zeitanspruch zu verstärken. Dies mindert die Effizienz und senkt das Verhältnis von Zeit zu Nutzen.


    Ich bedauer, dass ich in der Akademie nicht erkannt habe, was es für ein Individeum bedeutet, wenn es Verständnis zeigt oder gar bedauern. Der Effekt hätte frühzeitig eine Verbesserung der Verhältnisse geführt und dadurch auch im Sozialen Bereich eine steigerung bewirkt.


    Mit der Zeit wird man Weiser, sagt ein Sprichwort der Spezies 5214. Vielleicht wird dies dadurch gekennzeichnet.


    Die Kiniaten haben die Mission der Garrett frühzeitig wegen Diplomatischen Fehlentscheidungen beendet. Wohin die nächsten Missionen der Garrett gehen werden ist nicht bekannt.


    Die Regenrationsphase beginnt.


    Computer, Logbuch beenden.

    Teil 2 Niemand wird entkommen


    Was ist Glück? Wie definieren wir Glück? Ist Glück eine Anreihung von Zuständen, die uns vorgibt, eine schlechte Situation könnte auch noch schlechter kommen? Oder spuckt uns das Leben vor die Füße um uns zu ärgern? Vielleicht ist Glück auch einfach nur eine Erkenntnis, dass auch im Universum von Zeit zur Zeit Gerechtigkeit entstehen kann.



    Frank kroch langsam wech von der Borgfrau, Tränen waren immer noch in seinem Gesichtsfeld. Maren war verloren, sie hatte sich begonnen zu verwandeln. Eine von diesen Borg zu werden und so hatte er keine andere Wahl und sie mit dem Phaser erschossen. Er Blickte sich um, die Borgfrau hatte ihn nun als neues Opfer auserkoren und kam auf ihn zu, er Schoss auf sie, der Schild blitze auf. Wieder angepasst. Diese Drohne war irgendwie anders, als alle Drohnen vorher. Hinter ihr konnte er sehen, wie noch zwei Borg drei Crewmitglieder gepackt hatten und mit ihren Injektoren Borgnaninten in ihre Körper pumpten und sie dann fallen ließen. Das Schiff war verloren, er musste eine Rettungskapsel erreichen. Vielleicht würde er dann Überleben. Er kroch weiter, schmerz erfüllte seinen Körper, der Schlag der Borgfrau war heftig gewesen. Er spürte seine linken Arm kaum noch, entweder war ein Nerv eingeklemmt oder schlimmeres. Aber das war egal, wenn die Borgfrau ihn erreichte, war es eh alles Umsonst. Vielleicht sollte er sich mit dem Phaser einfach selbst erschießen, dann würde er zumindest keine Drohne werden. Kurz kam er an einem Fenster vorbei, draußen sah er die Sphäre der Borg, sie schien schwer beschädigt zu sein. Überall konnte man kleine Palsmafeuer sehen, dann flogen die nächsten Quantentorpedos auf die Sphäre zu. Frank konnte deutlich sehen, wie sie in das Schiff einschlugen, Teile aus dem Rumpf hinausgeschleudert wurden, dann folgten Sekundärexplosionen. Wurde ein Vitales System getroffen? Dann zuckte die Sphäre einmal und eine grüne Plasmawolke besiegelte das Schicksal der Sphäre und sie verging. Eine gewisse Befriedigung kam in Frank auf, die Druckwelle traf dann ihr Schiff und er wurde gegen eine Wand geworfen. Das Glas vor ihm begann zu zersplittern, der Sog drohte ihn in den Weltraum zu ziehen, als endlich die Kraftfelder sich aktivierten. Frank sank langsam etwas zusammen, er Blickte sich um, wo war eigentlich die Borgdrohne? Dann packte ihn etwas, reflexartig griff er nach seinem Phaser, bereit entweder sein Leben oder die Drohne zu zerstören.


    „Commander! Commander, geht es ihnen gut?“


    Er sah langsam auf, er Blickte in das Gesicht eines Trills, er zog Frank langsam auf die Beine. Frank sah immer noch auf das Loch vor sich, was mal das Fenster gewesen war. Der Trill packte ihn dann und zog ihn langsam zur Seite.


    „Commander? Hören Sie mich? Ich brauche ihre Unterstützung.“


    Frank sah dann zu dem Trill, er möchte vielleicht Mitte 20 sein. Hatte braunes kurzes Haar und bläuliche Augen. An seinem Kragen waren die Pins eines Fähnrichs zu sehen.


    „Fähnrich…da hinten waren drei Borg…was ist passiert?“


    „Sir, zwei der Borg wurden ins All gezogen, die Frau scheint noch da zu sein. Ich seh sie aber nicht.“


    Frank schüttelte kurz den Kopf um einen klaren Gedanken zu fassen. Dann sah er um die Ecke, jedoch war dort niemand. Ein Borg war jetzt nicht bekannt dafür, schnell zu sein. Er griff seinen Phaser und stellte eine neue Frequenz ein. Das Licht flackerte wieder, als Frank zu dem Fähnrich sah.


    „Also Fähnrich… was ist der Plan?“


    „Die Borg haben wohl einige Leute assimiliert Sir, aber laut dem letzten Sicherheitsbericht, wurden die meisten Aufgehalten. Sie sind wohl nur noch auf diesem Deck und eins tiefer aktiv.“


    Frank seufzte, er hatte Maren verloren. Seinen Stern, seine Inspiration, er würde die Borg dafür büßen lassen. Entschlossen stellte er sich dann hin.


    „Dann wird es Zeit, die Borg zu jagen Fähnrich, sind sie bewaffnet?“


    „Natürlich Sir.“


    „Gut, dann lassen sie uns gehen und das Deck räumen von dem Dreck.“


    Damit gingen beide los. Das Schiff war schwer beschädigt worden, das Licht war immer noch am Flackern, hier und da schlugen Funken aus den Wänden, wo Verteiler durchgeschlagen waren. Die U.S.S. Mira Bel war sicher Dockreif, bei den ganzen Hüllenbrüchen. Kurz hörte er dann was, etwas Mechanisches, eindeutig, er hob die Hand für den Fähnrich und der nickte. Dann gingen beide schnell rum und Frank erstarrte. Da war sie, die Borg, die ihm Maren weggenommen hatte. Er hob langsam seinen Phaser, der rote Punkt des Implantates der Borg lag auf seinem Phaser als sie sprach.


    „Wir sind die Borg, deaktivieren sie ihre Schutzschilde und ergeben sie sich. Wir werden ihre technologischen und kulturellen Eigenschaften den unseren hinzufügen. Ihre Kultur wird sich anpassen und uns dienen. Widerstand ist Zwecklos.“


    Frank feuerte, doch anstatt die Borg von seinem Phaser zerschmolzen wurde, blitzen ihre Schilde nur auf. Die Augen von Frank weiteten sich, als auch der Fähnrich feuerte und auch sein Schuss nichts anrichtete. Wie konnte die Borg sich so schnell anpassen? Die Borg ging dann auf sie zu und sie ging „normal“ für eine Borg. Nicht so steif, wie die ganzen Drohnen, nein, eher geschmeidig Sie hatte auch keine Armprothese, Frank und der Fähnrich wichen langsam zurück. Wieder feuerte der Fähnrich und wieder konnte er den Schild nicht durchdringen.


    „Laufen Sie Fähnrich! Los!“


    Der Fähnrich hatte die Augen weit aufgerissen, gehorchte aber und beide rannten, auf dem Deck gab es nicht viele Orte, bis auf den Frachtraum.


    „Los in den Frachtraum Fähnrich!“


    Im Frachtraum waren mehrere Container untergebracht, manche waren aufgerissen, andere lag auf Seitlich. Der Boden war Nass, es hatte wohl ein Container eine Flüssigkeit gelagert.


    „Los, rauf da.“


    Bellte Frank den Fähnrich an, dieser kletterte auf einen Container, als die Tür zum Frachtraum sich öffnete und die Borg hineintrat. Frank sah zum Fähnrich hoch, der sich mit Angst im Gesicht auf einen der hohen Container verzogen hatte. Der rote Strahl ging langsam durch den Raum, erst wurde er durchleuchtet, dann der Fähnrich. Der Fähnrich schoss wieder auf die Borg.


    „Das bringt nichts Fähnrich, hey! Du doofe Drohne! Ja du, hier bin ich komm zu mir, du Assimilationsniete.“


    Die Drohne sah sich kurz im Raum um, dann fixierte sie wieder den Fähnrich, der wieder Schoss. Die Borg schien sich von seinem Geschrei nicht beeindrucken zu lassen, als sie langsam an dem Container hochkletterte. Der Fähnrich schoss und schoss.


    „Bleiben Sie ruhig Fähnrich, gehen sie auf der anderen Seite runter, los, das ist ein Befehl!“


    "Nein! Geh Weg! Nein!"


    Die Borg kam oben an, der Fähnrich stand ihr gegenüber, schoss weiter und weiter, als sie ihn packte. Der Trill schlug ihr ins Gesicht, so kräftig, dass der Kopf zur Seite ging. Doch sie drehte den Kopf langsam zurück und der Griff wurde fester an seinem Hals, was den Fähnrich röcheln ließ. Frank hob den Phaser und schoss auf die Borg, die drehte den Kopf zu ihm. Die andere Hand ging kurz hoch, als wollte sie die Assimilation beginnen, Frank zielte schon auf den Fähnrich, als sie diesen sinken ließ. Er hatte das Bewusstsein verloren. Es war klar, wenn sie den Fähnrich assimiliert, würde er ihn erschießen. Wenn die Borg aber nun ihn zuerst assimiliert, hatte sie zwei Drohnen hier. Sie kam langsam vom Container runter. Frank sah sich um, der Ausgang hinter ihm war durch einen Container leicht versperrt. Aber er würde sich noch durchmogeln können. Dann ging ein Ruck durch das Schiff, die Trägheitsdämpfer versuchten Vergeblich den Schlag auszugleichen, Frank wurde von den Beinen gerissen und landete unsanft auf dem Rücken, dazu rutschte er dann gegen die Wand. Auch der Phaser war ihm dabei aus der Hand geflogen. Die Container krachten um, der Fähnrich war irgendwo unter den Container begraben worden, wie auch die Borg. Durch seine Rutschpartie war er den Containern entkommen. Glück im Unglück. Er seufzte einmal leise aus, es war wohl vorbei. Er wollte gerade den Kommunikator drücken, als einer der Container sich bewegte. Das konnte nicht sein… aber es war so. Der Container bewegte sich, dann brach er zur Seite und die Borg erhob sich aus den Trümmern, der Blick auf ihn gerichtet.

    Teil 1 Beginn der Verzweiflung


    Wo Verzweifelung herrscht, kann Hoffnung entstehen. So wie Licht nur dann entstehen kann, wenn die Dunkelheit vorwegreitet.


    „Maren! Maren wach auf! Los, wir müssen hier weg! Sie sind gleich um die Ecke!“


    Die Frau öffnete die Augen, in ihrem Geist hallte noch immer der Nachklang der Explosion, welcher sie von den Beinen geworfen hatte. Langsam wurde das Bild vor ihren Augen klarer und auch die Geräusche wurden langsam verzerrter, der rote Alarm hallte in ihrem Schädel wie ein Hammer, der immer wieder meinte, ihre Stirn zertrümmern zu wollen. Ein Schrei Riss sie aus den Gedanken, als sie einen roten Strahl erblickte, der sich suchend durch den Nebel bewegte. Sie Griff die Hand von Frank, der ihr Aufhalf. Sie schrie vor Schmerz, als sie ihr Bein hielt. Es war sicher gebrochen, Frank war ein Andorianer und entsprechend Kräftig, seine weißen Haare und Fühler waren deutlich nach hinten gedrückt. Maren sah kurz nach Links, dort wo die Bordwand sein sollte, waren nur die Sterne zu sehen, an den Rändern der weggerissenen Außenhaut konnte man noch den leichten grünen Nebel sehen… Plasmawaffen, wieder ging ein Ruck durch das Schiff. Der Alarm dauerte weiter an, dann kamen noch zwei Personen, zwei Menschen, sie hoben ihre Phaser und schossen in den Nebel hinter ihnen. Sie wollte sich nicht umdrehen, aber sie musste einfach, dann erblickte Sie einen, so viele Horrorgeschichten hatte sie schon von den Borg gehört, aber hier sah sie nun einen Leibhaftig vor sich. Der Borg hatte keinen rechten Arm mehr und seine Augen waren beide durch Implantate ersetzt worden. Wie eine Gestalt aus dem schlimmsten Alptraum ging er auf die beiden Sicherheitsteammitglieder zu. Wieder schossen sie ihre Phaser ab, einer traf den Borg, aber der Schild schien den Strahl abzuhalten. Angepasst, die Borg hatten sich angepasst, Frank drückte sie um eine Ecke, gerade als sie sehen konnte, wie der Borg seine Injektoren in den Hals des ersten Soldaten gleiten ließ und der zusammensackte. Sie wurde weiter von Frank gezogen, der Gestank von verbrannten Kabeln lag in der Luft, das Licht flackerte hier. Frank drückte seinen Kommunikator.


    „Brücke? Hier ist Commander Savaldar. Eindringlinge sind auf Deck 7 eingebrochen. Sektion 10 bis 12 sind schwer beschädigt. Wir haben Verluste. Brauchen dringend Evakuierung mit dem Transporter. Eine Verletzte geborgen, Brücke hören sie mich?“


    Ein ihr endlose langes Rauschen schien zu folgen, sie wollte schon die Brücke aufgeben, als die Antwort kam.


    „Hier Brücke, Commander, die Transporter sind ausgefallen. Sie müssen durch Jevriesröhre 14 zwei Decks nach oben. Dort wird ein Team auf sie warten.“


    Im Hintergrund hörte man Befehle und Meldungen, die gebellt wurden. Es war für Maren schwer vorstellbar, was genau auf der Brücke gerade passierte. Hinter sich hörte sie etwas krachen, als sie sich wieder umsah, musste sie sehen, wie der zweite Sicherheitscrewmann gegen die Bordwand geschleudert wurde, er spuckte dabei Blut, als er auf einem Träger der seinen Brustkorb Durchstoßen hatte, hängen blieb. Er hatte es zumindest hinter sich und würde kein Opfer der Borg werden. Die Kommunikation verstummte und wieder ging der Ruck durch das Schiff. Frank, auch wenn das nicht sein richtiger Name war, nur ein Rufname, öffnete die Verdeckung und der Runde Eingang lag vor ihr. Frank sah sie an.


    „Hör mir zu Maren, du musst da durch, ich verschaffe dir so viel Zeit wie Nötig. Los!“


    „Ich geh nicht ohne dich! Bist du verrückt?“


    „Los Verdammt, geh endlich!“


    Damit drückte er sie durch den Eingang und sie schrie wieder, zog sich dann langsam durch die Röhre. Ihr Blick ging nach hinten Frank nahm seinen Phaser zur Hand und schien ihn neu einzustellen, dann Schoss er und man sah einen Borg vor ihn auf den Boden fallen, erleichtert schnaufte Maren aus. Frank kam in die Röhre und hinter ihr her. Er grinst zufrieden, dann knarrte es hinter ihnen, Frank drehte sich um und Schoss wieder, sie konnte durch ihn nicht sehen, ob er getroffen hatte.


    „Los Maren, schneller!“


    Sie krabbelte, wie der Teufel, die Schmerzen in ihrem Bein waren wie von heißen Nägeln durchbohrt zu werden. Dann kam sie an eine Abzweigung und kletterte nach oben, sie schnaufte und keuchte. Zog sich weiter hoch, zum Glück hatte der rote Alarm aufgehört zu tuten, so konnte man sich zumindest normal unterhalten. Sie lachte kurz über diese absurden Gedanken und kletterte weiter, sah zurück und Frank folgte ihr recht dicht auf. Noch eine Röhre, dann war es geschafft. Sie rollte fast aus der Röhre und blieb dann daneben liegen, sie wurde gepackt, endlich in Sicherheit, sie machte die Augen wieder auf und sah einer Frau ins Gesicht, ihr linkes Auge war durch ein Implantat verdeckt, sie hob sie mühelos hoch und ihre rechte Hand schnellte vor und sogleich spürte sie, wie die Injektoren in ihren Leib sich gruben. Sie sah der Frau in die Augen, die sie Gefühlsneutral ansah. In ihrem Körper schien es zu explodieren, als würden ihre Gedanken, ihre Wünsche einfach langsam verblassen. Sie hörte ein lautes schreien, wer schrie da…widerstand ist…. Warum schrie er? Zwecklos… sie wurde zurück auf den Boden fallen gelassen. Die Welt wurde immer entfernter, ihre Gedanken wurden… Wir sind die… Borg… wenn sie die Augen schloss sah sie eine Frau, die ihre Arme öffnete, sie umarmte, drückte, feste, du gehörst mir… Sie werden uns dienen… sie öffnete die Augen und sah, wie… wie hieß er…Spezies 4711… nein…Frank… die Borgfrau angriff, sie schlug ihn mit einem Handschlag gegen das Shot und er sank zu Boden. Er hatte Tränen in den Augen, sie reckte ihre Hand langsam zu ihm, sie wollte ihn Berühren… ihn assimilieren… wir sind… wir sind die Borg, dann sah sie das rote Aufblitzen des Phasers und die Welt verschwamm um sie herum zur Dunkelheit und dem Drücken um ihr Inneres, dass verzweifelt versuchte der Dunkelheit zu entkommen. Dann war es Still.

    Persönliche Computerlogbuch Lt. Petra Sylanka


    Auf dem letzten Einsatz haben wir Kiniaten getroffen, welche sich die Technik der Nanosonden implantiert haben um so eine Vollkommenheit zwischen Maschine und Fleisch zu erreichen. Sie streben nach Wissen und danach dies zu vermitteln. Ihre Nanosonden haben meine Borgimplantate angesprochen und entsprechend war es fordernd für mich, dem Kollektiv der Kiniaten zu widerstehen in form von dem ganzen Gerede.


    Das Kollektiv hinter den Kiniaten war chaotisch und nicht effizient. Die Individualität hat das Kollektiv dahinter geschwächt. Zusätzlich ist ihre Nanosondentechnologie denen der Borg deutlich unterlegen.


    Nach dem Ansprechen meiner Subprozessoren begannen diese sich anzupassen um die Kontrolle der Nanosonden zu übernehmen. Ich ließ dies zu um das Potenzial der Nanosonden zu ergründen. Ich konnte einige übernehmen, als Versucht wurde, mich mit chaotischen Daten zu beschädigen. Entsprechende Maßnahmen unterbunden den Versuch und ein Dämpfungsfeld wurde aktiviert um mir keinen Zugriff mehr zu ermöglichen. Auch das Kollektiv schien nicht die direkte Konfrontation mit mir zu suchen, waren sie sich sicher der Überlegenheit der Borg bewusst.


    Ihre Anfrage, Nanosonden von mir zu erhalten, wurde von Commander Theta und dem Captain abgelehnt. Zusätzlich habe ich dem Commander gesagt, dass ich diesem Austausch nicht zustimme. Die Potenzielle Steigerung des Wissens der Kiniaten mit meiner Technologie wird mit 178,44% geschätzt.


    Zusätzlich ist dieses Kollektiv auf dem Pfad der Selbstfindung. Wissen wird erworben, es findet keine unfreiwillige Assimilation statt. Aber die Logik wird das Kollektiv hin diese Richtung treiben und somit wird hier erneut etwas, wie die Borg entstehen. Der Captain hat eine Sonde in den Orbit gesetzt um Beobachtungen durchzuführen. Sollte die Sonde entdeckt und analysiert werden, könnte sie den Kiniaten einen technologischen Einblick in die Föderation gewähren.


    Die Stimmen des Kollektivs schweigen nun in meinem Kopf, es war ein merkwürdiges...Gefühl, wieder Stimmen im Kopf zu hören, ein Kollektiv wahrzunehmen. Es scheint mir fast wie eine Art Rausch, den das Kollektiv hat in mir den Wunsch nach Ordnung wieder geweckt. Wo Chaos herrscht, schaffen die Borg Ordnung. Wo viele durcheinander Reden und keiner den anderen Wahrnimmt, da bringen die Borg sie zum schweigen und werden eins. Ich spüre Verwirrung über die Denkweise der Borg. Ich sehe den Vorteil der Individualität, sah aber auch die Nachteile in einem Kollektiv. Würde ein Borgkollektiv mit Individuen ebenso Chaotisch sein oder würde das Chaos der Ordnung weichen? Die Frage ist nicht klar zu berechnen. Die Frage wird auf Später verschoben werden.


    Die Regenerationsphase beginnt.


    Computer, Logbuch beenden.

    Persönliches Computerlogbuch Mirria T'Liara


    Dieses Schiff ist wirklich eine Herausforderung. Auf dem Schiff scheint keine Patrouille zu vergehen, auf der es keine Besonderheiten gibt. Ich werde die Dienstpläne entsprechend dem Mehraufkommen anpassen. Dazu scheint der 2. Offizier Probleme mit der Informationsweitergabe zu haben. Ich werde mich bei gegebener Zeit dem Problem zuwenden.


    Ich habe Beförderungsempfehlungen ausgesprochen. Vor allem Fähnrich Alla'dar, weiblich, ist in meinen Augen hoch motiviert und bei entsprechender Förderung wird sie sicher eine sehr gute Offizierin werden. Ich werde ein Augenmerk auf Sie haben. Im letzten Durcheinander hat sie die OPS zielsicher durch das Chaos gelenkt, ein Beweis ihren eigenen Potenzials. Es waren zwei kleine Fehler in ihrem Berichtswesen, aber auch die wird sie durch weitere Förderung schnell verlieren, dessen bin ich mir sicher.


    Ich habe die neue Ausgabe der 1. Direktive mir angesehen, meine juristische Prüfung hat einige Schwachstellen gefunden, welche ich dem Kommando bei gegebener Zeit vorstellen werde. Dazu wurde ich vom Vulkanischen Rat angeschrieben bezüglich eines Postens auf Vulcan. Bisher habe ich dem nicht zugesagt, da logisch Betrachtet, ich auf dem Schiff mehr Erfahrungen sammeln kann, als auf Vulcan.
    Der Posten wäre eine Alternative, wenn der ehemalige 1. Offizier zurück kommt, wobei auch eine Stelle als rechtliche Beraterin des Admirals sicher eine logische Alternative wäre. Auch diesem Problem werde ich mich zuwenden, wenn die Zeit dafür gekommen ist.


    Computer, Logbuch beenden.

    Persönliches Computerlogbuch Lt. Petra Sylanka


    Bei der letzen Mission wurde ein Außenteam der Garrett von Kini Terroristen festgesetzt.


    Sie konnten durch meine Hilfe befreit werden.


    Zevarra war auch im Außenteam, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Misserfolges bei 24,88% lag, bin ich...erleichtert? Das ihr nichts passiert ist. In letzter Zeit mischen sich einige merkwürdige Dinge in meine Exitenz.


    Ich werde die Meditationstechniken der Spezies 3259 nochmal neu Bewerten und dann ausführen.


    Lt. Cmd. Ferris war mit mir am Strand, da Zevarra wegen eines Notfalls nicht mit konnte. Der Lt. Cmd. hat dabei eine nicht logische Frage gestellt. Die Beziehung zwischen den Spezies ist mir immer noch Unlogisch und Missverständlich. Eine Bindung nach 2 Stunden, 33 Minuten und 12 Sekunden anzustreben scheint mir merkwürdig.


    Später hat der Lt. Cmd. auf dem Holodeck sich mir angeschlossen beim Klettern auf dem Planeten Vulcan, dabei ist er beim Abstieg 12,87m gefallen. Durch die Sicherheitseinstellungen lag sein Verletzungsrisiko bei 3,22%. Trotzdem wurde er von mir auf die Krankenstation gebracht um eine Verletzung auszuschließen, damit er beim nächsten Flug der Garrett ohne einschränkungen Einsatzbereit ist.


    Eine entsprechende Unterhaltung mit Zevarra ergab keine wirkliche Änderung der Umstände, dass eine Bindung oder körperliche Nähe das Leben des Lt. Cmd. massiv beeinflussen könnte. Es widerstrebt mir, jemanden aus einem Unfall heraus zu einer Drohne zu machen.


    Zevarras Vorschlag, ein Mittel zur Unterdrückung der Nanosonden zu entwerfen wurde zur Kentnnis genommen. Auch wenn die Erfolgswahrscheinlichkeit sehr gering erscheint, auch wenn Zevarra optimistisch scheint.


    Eine kurze Pause


    Korrektur, die Erfolgswahrscheinlichkeit liegt bei 8,99%.


    Die Regenerationsphase beginnt.


    Computer, Logbuch beenden.

    (DS 12)


    In der Krankenstation gehen gerüchte um, dass eine befreite Borg in einen "Unfall" verwickelt ist, wobei ein Lt. Cmd. sich den Rücken wohl verletzt hat. Je nachdem, wen man fragt, war es ein Kletterunfall oder eben ein "Unfall" zwischenmenschlicher Art.

    VON:Commander T'Laira, 1. Offizier U.S.S. Mistral
    AN: Captain Davis, Kommandierernder Offizier U.S.S. Mistral
    CC:Lt. Cran, Taktischer Offizier U.S.S. Mistral, Fähnrich Alla'dar OPS Offizier U.S.S. Mistral, Lt. Tundris, Flugdecksoffizier U.S.S. Mistral



    Betreff: Dienstplanänderung, Bestellung zum Dienst


    Sehr geehrter Captain Davis,


    ich informiere sie darüber, dass Fähnrich Alla'dar aus ihrem Sonderurlaub zurück gekommen ist.
    Lt. Cran wird wieder die taktische Station übernehmen in zusammenarbeit mit Lt. Tundris.
    Lt. Tundris wird entsprechend seinem Dienstposten der Mistral Geschwaderleitung zugewiesen, außerdem wird er stelv. taktischer Offizier.


    Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


    Hochachtungsvoll
    T'Liara
    Commander
    1. Offizier

    VON: Commander Mirria T'Laira, 1. Offizier, USS Mistral
    AN: Lieutenant Nicole Delacroix, USS Mistral
    CC: Lt. jg. Cran, USS Mistral


    Lt. Delacroix,


    ihren Empfehlungen wurde zugestimmt.


    Damit ergeben sich folgende Änderungen:


    Diagnoseberichte der Stufe 1 und 2 haben in CC den 1. Offizier vorgelegt zu werden.
    Diagnoseberichte der Stufe 3 und 4 haben in CC den 2. Offizier vorgelegt zu werden.


    Die zusätzliche Nutzung der Holodecks für Personal, was die Holodeckzeit mit Fort-/Weiterbildungsmaßnahmen belegt, ist mit Rücksprache der Verwaltung für die Holodecks abzustimmen.


    Die Einrichtung eines Notfallteams im Standartdienstbetrieb ist mit Vorbehalt Genehmigt. Eine Prüfung der Personalkapazität ist vorab durchzuführen. Entsprechende Dienstpläne erwarte ich diesbezüglich von ihnen vorab zur Prüfung.


    Ihr enthaltender Dienstplan ist Genehmigt.


    T'Laira
    Commander
    1. Offizier USS Mistral

    Logbuch der Mistral
    Cmd. Mirria T'Laira, 1. Offizier


    Der Captain wurde durch die Droge X-12 in seinem Tee ausgeschaltet. Es ist anzunehmen, dass er sich die nächsten Tage erholen wird.


    Wir haben vom Oberkommando den Befehl erhalten, unsere "Gäste" zur Lexington zu bringen, der Befehl wurde nicht bestätigt und es liegt nahe, dass dies eine Fälschung war.


    Die U.S.S. Mistral hat ein Neutronensturm der Klasse 10 überstanden, die medizinische Abteilung konnte nach dem Ereignis alle Besatzungsangehörigen bezüglich der Strahlung behandeln.


    Im Chaos nach dem Sturm haben unsere "Gäste", hier Captain Rossi, ein Shuttel entwendet um zur Lexington zu gelangen. Die U.S.S. Mistral hat die Verfolgung aufgenommen und konnte die Lexington stellen. Es wurde uns Berichtet, dass der 2. Offizier das Kommando übernommen hat und der Captain, wie der 1. Offizier des Kommandos enthoben wurde.


    Alle Gefangen wurden an die U.S.S. Mistral überstellt und nach DS 12 transportiert.


    Nachforschungen dauern noch weiter an.


    Logbuch Ende.

    Persönliches Logbuch Petra Sylanka,


    ich wurde vom Captain auf der Brücke gelobt.
    eine längere Pause
    Die Wahrscheinlichkeit lag bei 11,29%, ich muss die Parameter neu definieren.


    Ansonsten war die letzte Mission äußerst effektiv.
    Ich habe Spannungen zwischen Zevarra und dem 1. Offizier gesehen. Dazu hat der 1. Offizier ohne ersichtlichen Grund mir das Wort verboten. Es wirkte als würde der 1. Offizier Gefühle zeigen, was bei einer Vulkanierin nicht der Fall sein darf. Vielleicht durchlebt sie gerade ihr Pon Farr und sucht nach geeigneten Paarungspartnern und war nicht erfolgreich.
    Die Wahrscheinlichkeit einen geeigneten Partner auf der U.S.S. Garrett zu finden liegt bei 28,57%.


    Auf DS 12 habe ich einen Lt. der U.S.S. Mistral kennen gelernt, die Diskussion schien schwierig, da der Lt. etwas abgelenkt schien und wohl Vorurteile gegenüber Gefühlen hegt. Er selbst ist ein Hybrid aus einer menschlichen und vulkanischen Verbindung. Er schien an gewissen stellen des Gespräches eine gewisse Furcht zu verspüren. Einem weiteren treffen wurde von mir zugestimmt.


    Computer, Logbuch beenden.

    Persönliches Computerlogbuch Commander T'Laira,


    meine Versetzung auf die U.S.S. Mistral wurde akzeptiert. Ich beginne mit der Crew und dem Captain langsam die harmonischen Schritte einzuleiten um eine gute Effektivität zu erreichen. Die Crew wirkt auf mich sehr fähig und loyal. Der Captain macht einen soliden guten Eindruck. Ich bin sehr motiviert für die Crew und dem Captain maximal zu arbeiten um mich optimal in die Crew einzufügen. Erste soziale Kontakte wurden entsprechend geknüpft.
    Ein neuer Vulkanier wurde dem Schiff zugewiesen. Er ist zur hälfte Mensch, entsprechend sind Gefühle bei ihm sichtbar. Die Logik spricht hier von einem Fehler, wobei ich persönlich solche Fehler nicht sehe. Meine Ausbildung wurde entsprechend aufgenommen, dass Wesen anders sind. Damit ist es nicht mein Recht über andere zu Urteilen und dies wird auch nicht meine Richtung werden.
    Es ist nur logisch, jedes Wesen so zu akzeptieren, wie es Auftritt.
    Die OPS Fähnrich wurde von mir Beurlaubt, es gab wohl ein kritisches Ereignis in der Familie. Sie wurde von mir für 2 Wochen zur Erde geschickt um diese Dinge zu klären. Ihr Gesichtsausdruck sprach von Freundlichkeit und Dankbarkeit. Wenn ich so leicht einem Wesen helfen kann, ist es nicht unlogisch den Weg zu gehen. Der Captain unterstützt bisher meine Personalvorgaben und widerspricht nicht meinem Vorgehen. Entsprechend gehe ich von einer positiven Bewertung aus und auch seine Einschätzung.
    Letztens wurde eine Besprechung von ihm durchgeführt mit allen Brückenoffizieren, wo Besprochen wurde, welche Erkenntnisse und welche Ergebnisse wir bisher haben.
    Ich Unterstütze dieses Vorgehen und sehe darin ebenso eine sehr positive Entwicklung. Ich denke, dass ich mich in die Crew gut einbringen kann und wir gemeinsam sehr gute Ergebnisse erhalten.
    Die Crewakten wurden von mir gesichtet und ich denke, es wird Zeit das hier einige Dinge sich positiv verändern. Meine Vorschläge werde ich dem Captain bei nächster Gelegenheit dann berichten.


    Es ist Zeit für den Dienst, Computer, Logbuch beenden.

    Persönliches Logbuch Lt. Petra Sylanka,


    ich sah mich gezwungen über den Captain eine Beschwerde einzureichen. Verschiedene Gespräche führten zu diesem Entschluss.


    Ein Ergebnis wurde mir präsentiert, der Admiral hat zwei Punkte zurück gewiesen, einen Zugestimmt.


    Der Captain zeigte darauf ein Verhalten um anscheinend meine Bindung an die Crew zu stören.


    Ich werde diesbezüglich das Gespräch mit dem 1. Offizier und dem Captain aufsuchen müssen um wieder mehr Effizienz zu erreichen.


    Die ganze Lage ist gespannt und auf der Brücke ist dieser Umstand durchaus greifbar.


    Dieses Schiff würde von vielen Borg als Ineffizient bezeichnet, trotzdem funktioniert das System auf dem Schiff und die Individualität lässt die Wesen besser arbeiten. Dieses Schiff ist deutlich anders als die Walter Kohn, wie auch deren Captain. In meinen Augen wird eine Anpassung schwierig werden und entsprechend wird die Effizienz dadurch sinken. Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung sich alles Entwickelt. Sollte die Effizienz unter 40% fallen, werde ich meine Versetzung beantragen, da eine Weiterführung der Crew und dem Schiff eher Schaden würde, als ihm dienlich zu sein.


    Die Gespräche mit dem Captain werden den Weg zeigen


    Computer, Logbuch beenden.

    AN: Gesamtes Personal der USS Mistral
    VON: Captain Jonathan Davis
    BETREFF: Zusatzbefehl 01/2017
    GÜLTIGKEIT: AB SOFORT, BIS AUF WIDERRUF


    Aus gegebenem Anlass gilt folgender Befehl:


    Es ist der Besatzung untersagt, über die Ereignisse des letzten Fluges mit nicht-autorisierten Dritten zu sprechen. Nicht-autorisierte Personen sind alle Personen, die aktuell nicht ihren Dienst auf U.S.S. Mistral durchführen. Dies bezieht sich auch auf Besatzungsangehörige im Urlaub. Ausgenommen sind direkte Vorgesetzte des kommandierenden Offiziers.


    Der Befehl ist ab sofort gültig.


    Gez. Jonathan Davis
    Captain
    Kommandierender Offizier
    USS Mistral - NCC 93588

    An: Viceadmiral Naris
    Von: Lt. Sylanka, OPS Offizier U.S.S. Garrett



    Werte Viceadmiral Naris,


    eine Zusammenarbeit ist entsprechend der Beschwerde möglich, wenn auch eingeschränkt. Ich bitte nur um schnelle Aufklärung und um schnelle Maßnahmen.


    Hochachtungsvoll
    Lt. Sylanka
    U.S.S. Garrett

    An: Vicedmiral Naris
    Von: Lt. Sylanka, OPS Offizierin der U.S.S. Garrett
    Betreff: Bewerde bezüglich Verhalten von Vorgesetzten auf der U.S.S. Garrett


    Werte Viceadmiral Naris,


    ich wende mich offiziel an Sie um eine Beschwerde gegen den kommandierenden Offizier Captain Cabiness einzureichen.


    Die Gründe für diese Beschwerde sind:


    1. rassistisches Verhalten gegenüber untergebenen Offizieren
    2. Gefährdung der Besatzung des Schiffs auf Grundlage egoistischem verhaltens und rassistischen Begründungen
    3. Befehlsmissbrauch


    Ich möchte zu den einzelenen Punkten nun genauer Eingehen:


    1. Captain Cabiness hat mehrfach meine Fragen, bzw. meine Informationen wissentlich ignoriert. Dazu sagte Sie mir in einem persönlichen Gespräch (Aufzeichnung als Anhang) das sie mir nicht trauen würde. Zusätzlich wurde ich von ihr mehrfach nicht Dienstgerecht angesprochen.


    2. Auf Grundlage der Vorurteile wurde die U.S.S. Garrett in einer Mission gefährdet, weil Lt. Cmd. Theta und meine Person die einzigen logischen Alternativen waren. Ich möchte hier weiter Ausholen. Das Schiff wurde durch eine Graviton Elipse gefährdet. Ich Teilte dem Captain mittels der Borgbezeichnung mit, dass mir diese durchaus bekannt war. Dies wurde Ignoriert, als Folge wurde dem Schiff Energie entzogen und drohte Energieleer in die Elipse gezogen zu werden. Die Gravimetrischen Verzerrungen hätten das Schiff ohne ein funktionierendes Strukturellen Integrietätsfeld zerstört. Ein Vorschlag von mir, ein Shuttel zu nutzen wurde zunächst abgelehnt, da das Shuttel nur mit Shilden und ohne weitere Systeme in die Verzerrung hineinfliegen mußte. Lt. Cmd. Theta bestätigte, dass er selbst und meine Person für die Mission die beste Wahl sein, da die Lebenserhaltung ausgeschaltet sein würde. Ich selbst kann 60 Minuten ohne Sauerstoff auskommen, die Mission war für 20 Minuten geplant. Erst auf druck von Lt. Cmd. Theta wurde dem Plan zugestimmt. Trotzdem wurde hier viel Zeit unnötig geopfert, auf Grundlage dessen, dass man mir diese Mission nicht geben wollte. Als der Lt. Cmd. und ich nach erfolgreicher Mission zurück kehrten, wurde kein Dank ausgesprochen. Dies widerspricht dem Führungsverhaltet und dem Führungsleitfaden für Offiziere.
    Ein weiterer Fall war ihre Entscheidung, als sie mir den Befehl gegeben hat meine Gefühle zu erforschen, mein Hinweis, dass dies zu einer gefährdung für Schiff und Crew führen könnte, da ich die vulkanische Art bevorzuge aus erfahrungen von der Sternenflotte und durch Gefühle wie Wut oder Hass entsprechende Reaktionen entstehen könnten. Ich habe ihr Empfohlen, solche Untersuchungen unter kontrollierten Umgebungen durchzuführen. Diese Empfehlungen wurden von ihr abgelehnt und sie hat mir befohlen trotzdem meinen Gefühle auf dem Schiff zu erforschen.


    3. Ich habe in meiner Funktion als OPS Offizierin bei meinem Dienst mehrere Bereich anzeigen lassen um bei Problemen schnellstmöglich reagieren zu können. Die OPS Aufgaben entsprechen diesem Vorgehen, darauf wurde mir die Konsole gesperrt und der Captain hat mir Befohlen, keine Aktionen ohne ihren ausdrücklichen Befehl durchzuführen. Eine entsprechende Anfrage von mir in einer kritischen Situation wurde von ihr Ignoriert. Im Sinne des Schiffes und unter Berufung auf entsprechenden Vorschriften eine Befehlsverweigerung durchführen zu können, wenn Leib und Leben der Crew auf dem Spiel steht, habe ich nicht auf eine Freigabe gewartet und gehandelt. Dazu befahl Captain Cabiness mir, mich nicht wie eine Borg zu verhalten. Da ich meiste Zeit eine Borg war und entsprechende Verhaltensweisen, wie zum Beispiel den Plural nicht korrekt zu nutzen oder meine Sprache mit effizienz und anderen Borgbegriffen zu benutze, zu meiner Person gehören, wie ein Vulkanier eben keine Gefühle zeigt, wiederspricht dies dem Statut der Sternenflotte der freien Charakterentfaltung. Damit ist ein Befehl, nicht ich selbst zu sein, ein Bruch der ältesten Sternenflottentraditionen und erschüttert mein Bild der Föderation zutiefst.


    All diese Punkte haben mich zu dem Schluss kommen lassen, eine Beschwerde einzureichen und eine entsprechende Prüfung zu veranlassen. Ich fürchte um die Crew und im Speziellen um meine Freunde auf dem Schiff, sollte weiter dieser Kurs gefahren werden.
    Alles wirkte auf mich, dass ich mich dem Captain anpassen sollte und keine Bereitschaft sich mir zeige, mein Wesen und mein Verhalten so zu akteptieren, wie ich bin. Meine Individualität sehe ich hier auf massiviste angegriffen und auch nicht akzeptiert, Missverstanden entspricht das Verhalten des Captains nicht den Standarten der Sternenflotte und widerspricht meiner Ausbildung zur Offizierin der Sternenflotte.


    Ich bitte um Bearbeitung und Rückmeldung auf dem Dienstweg der Beschwerde.


    Hochachtungsvoll
    Sylanka
    Lt. und OPS Offizierin
    U.S.S. Garrett

    VON:Commander T'Laira, 1. Offizier U.S.S. Mistral
    AN: Captain Davis, Kommandierernder Offizier U.S.S. Mistral
    CC:Lt. Cran, Taktischer Offizier U.S.S. Mistral, Fähnrich Alla'dar OPS Offizier U.S.S. Mistral


    Betreff: Dienstplanänderung, Bestellung zum Dienst, Befreiung vom Dienst und zur Information


    Captain Davis,


    ich informiere sie darüber, dass ich Fähnrich Alla'dar zur klärung persönlicher Angelegenheiten 2 Wochen Sonderurlaub genehmigt habe. Für den Zeitraum der Abwesenheit des Fähnrichs, wurde Lt. Cran auf die OPS Station berufen.
    Lt. Cran wird angewiesen, sich entsprechend Vorzubereiten und umgehend die Station bei Rückkehr von der Sternenflottenakademie zu übernehmen.


    Für Rückfragen stehe ich ihnen zur Verfügung.


    Mit freundlichen Grüßen
    T'Laira
    Commander
    1. Offizier der U.S.S. Mistral

    Von: Commander Mirria T'Laira
    An: Captian Jonathan Davis , USS Mistral
    Korrdierung: Persönlicher Code


    Sehr geehrter Captain Davis,


    hiermit stelle ich einen Antrag auf Zuweisung auf ihr Schiff. Meine Reverenzen sind umfassen und werden ihnen entsprechend zugesendet. Ich würde den Posten des 1. Offiziers in anspruch nehmen wollen über die Zeitspanne, wo ihr jetziger 1. Offizier unpässlich ist, sollten keine weiteren Bewerber vorhanden sein, bitte ich um entsprechende schnelle antwort.


    Ich befinde mich bereits auf DS 12 und stehe für ein Gespräch jederzeit für sie bereit.


    Ich empfehle mich.
    T'Laira
    Commander




    Anhänge:
    -1- Akte ((http://www.sto-rp.de/mw/index.php?title=Mirria))