Computerlogbuch USS Forrest (Auszüge)

  • Sternzeit 93859.4 (Nach Folge S03E03)
    unterwegs von Umeria nach Planet 85147-696 (genannt Elysium)
    Kommandierender Offizier Captain Jake Gaston


    Wir mussten einen Stopp von mehreren Tagen einlegen, da auf dem umerianischen Schiff ein ernstes Problem mit den strukturellen Integritätsfeldern auftrat. Sie waren nie dazu ausgelegt von einem Traktorstrahl abgeschleppt zu werden und nachdem die Umerianer mehrere Tage versucht hatten die Felder zu reparieren, schickten wir ein Reperaturteam an Bord.


    Während der Wartezeit erhielten wir ein unbekanntes Signal aus der Nähe, wie sich heraus stellte ein Notsignal.
    Ein Shuttlesuchtrupp fand eine Rettungskapsel in der sich ein Lebewesen befand.
    Es handelte sich um einen Mann vom Volk der Achoiux der sich als Fakion vorstellte.
    Er sei ein Abenteurer, der seinen Planeten vor langer Zeit wegen des Krieges mit der Nachbarwelt Trika verlassen habe. Nach einem Unfall auf einem daelischen Schiff auf dem er angeheuert habe, sei er in der Rettungskapsel gelandet.
    Seine Heimatwelt sei reich an Dilithium, habe aber kein Duranium. Der Nachbarwelt wiederum fehle es an Dilithium aber habe Duranium. Beide Völker sind so unfähig Raumschiffe zu bauen die schneller als Warp 1 fliegen. Der ganze Krieg drehe sich um die Eroberung von Dilithium oder Duranium.


    Kurz darauf grüßte uns ein Raumschiff der Kynde. Relyrne Treynd war an Bord und berichtete von einer erfolglosen Handelsreise. Zum Ausgleich seiner Verluste erlaubte ich das Aufbauen von Verkaufsständen in der Lounge.


    Relyrne berichtete, er käme vom Planeten Trika mit dem seine Gilde gelegentlich Handel triebe. Doch Trika existiere nicht mehr. Eine Kriegslist der Achoiux verbrannte die Atmosphäre von Trika und ließ die Achoiux als Sieger zurück. Die wenigen überlebenden Trikaner befanden sich mit ihren Schiffen bei den Treynd. Urheber der Kriegslist sei ein achoiuxischer Kriegsherr namens Uloxis.


    Als "Fakion" davon hörte, brach er in Tränen aus- jedoch vor Freude. Er gab sich als Uloxis zu erkennen, der bisher keine Ahnung von seinem Erfolg hatte.
    Es versetzte die anwesenden Offiziere in starke Gefühlsregungen, vor allem Lieutenant Dorom.
    Es gab Diskussionen um das Schicksal des Uloxis dessen Tat vermutlich als Kriegsverbrechen eingestuft werden muss.
    Eine Einmischung in die Angelegenheiten der Achoiux und Trikaner konnte ich trotzdem nicht zulassen und ich ließ Uloxis mit einem Shuttle nach hause bringen.
    Ich fühle mich unwohl dabei einen mutmaßlichen Massenmörder und Kriegsverbrecher auch noch freies Geleit in seine Heimat zu geben, doch habe ich keinerlei handhabe gegen ihn und es steht mir kein Recht zu ihn zu bestrafen, indem ich ihn von seiner Heimat fernhalte.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Sternzeit 94009.9 (Nach Folge S03E04)
    Planet 85147-696 (genannt Elysium, genannt Neu Umeria)
    Kommandierender Offizier Captain Jake Gaston


    Wir haben endlich den Transport abgeschlossen und die Umerianer haben auf Elysium ein neues Heim gefunden.
    Wir können nun die Reise durch Sektor 85147 wieder aufnehmen.


    Die Ansiedlung der Umerianer verlief problemlos. Sie ahnen nichts davon, dass der Planet bei Bewusstsein ist, und er hat uns versichert sich versteckt zu halten bis sie ihn selbst entdecken.
    Um den Schock zu mildern, habe ich eine holografische Nachricht für die Umerianer hinterlassen, der ihnen die guten Absichten des Planeten versichert.


    Dennoch ist vor kurzem etwas merkwürdiges passiert.
    Mehrere meiner Offiziere kamen zu mir und berichteten von einer Art Entführung durch eine bisher unbekannte Wesenheit die sich als "Zeitfresser" vorstellte.
    Es handelt sich dabei wohl um ein Energiewesen. Es transportierte einige meiner Offiziere, darunter Commander T'Pena und Lieutenant Ramirez und den daelischen Journalisten Diarl Ventar in die Vergangenheit in die Körper von Besatzungsmitgliedern der U.S.S. Phobos, einem Schiff der Aresklasse, während des Vierjährigen Krieges.
    Den Berichten zufolge machte er Lieutenant Ramirez ein Angebot die Zeitlinie zu verändern wodurch er in der neu entstandenen Zeitlinie ein, nach Meinung des Zeitfressers, besseres Leben führen würde.
    Ich bin erfreut berichten zu können, dass Lieutenant Ramirez das Angebot ablehnte und die Ereignisse den selben Ausklang nahmen wie in unserer Geschichte. Dennoch empfehle ich eine Routineuntersuchung der Behörde für temporale Ermittlungen (und ich hatte gehofft so was würde mir nie passieren).


    Nach eigenen Angaben sei der Zeitfresser nicht an unserer Galaxie interessiert und werde niemals zurück kehren. Er ging sogar so weit zu behaupten er sei der einzige seiner Art der je unsere Galaxie besucht.
    Es ist unbekannt ob man seinen Worten trauen kann. Nach Angaben der Crew tauchte das Wesen kurz nach der Rückkehr der Crew (ihr Verschwinden dauerte nur wenige Augenblicke) wieder auf um sie zu verspotten, verschwand dann aber erneut.
    Die Sensoren haben keinerlei ungewöhnliche Messwerte aufgezeichnet, weshalb wir keine Möglichkeit haben uns auf eine erneute Begegnung vorzubereiten.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Sternzeit 94110.7 (Nach Folge S03E06)
    Sektor 85147
    Kommandierender Offizier Captain Jake Gaston


    Der Hilferuf von Tormiak Nova stellte sich als eine Falle heraus. Der ehemalige lokale Gouverneur Desik Narib ist ein Extremist der uns mit einem vorgetäuschten Terroranschlag nach Tormiak Nova lockte um einen Heisenbergkompensator zu stehlen. Die Transportertechnologie der Tormiak konnte meines Wissens noch keine Lebewesen transportieren und befindet sich in der Laborphase, doch wer weiß was sie mit dem Heisenbergkompensator anfangen werden.


    (Details im Zeitungsartikel von Diarl Ventar: http://novarecon.de/viewtopic.php?f=135&t=1362)


    Anschließend wurden wir in einen nahegelegenen Nebel gelockt. Ein ungewöhlich mächtiger Telepath namens Mulro Topior hatte gelernt seine Kräfte durch den Nebel irgendwie zu verstärken, wodurch er mächtig genug wurde die gesamte Crew der Forrest zu manipulieren.
    In einer Art telepathisch induzierter Gruppenhalluzination glaubten wir die Crew eines Segelschiffs auf der Prä-Warp-Erde zu sein, der HMS Forrest.
    Nur mit Glück, dem Einsatz der Telepathen an Bord und einer telepathischen Sonderheit der Meruaner gelang es die Kontrolle zurück zu erlangen und Mulro Topior gefangen zu nehmen. Wir haben ihn anschließend an die Meruaner ausgeliefert.


    Während wir in der Halluzination gefangen waren, assistierten wir unwillentlich bei der Eroberung von drei Schiffen der Tormiak durch die Extremisten unter Desik Narib. Sein eigentliches Ziel war die Eroberung einer ganzen GISA-Flotte, was nur knapp verhindert werden konnte.
    Der Hohe Admiral des GISA hat unsere prekäre Situation anerkannt und es wird nicht negativ auf uns, die Sternenflotte oder die Föderation zurück fallen. Gleichzeitig verbat sich der Hohe Admiral jegliche weitere Einmischung in die Angelegenheiten der Tormiak.


    Unsere Reise geht in ihre letzten Runden.
    Wir haben die geplante Missionsdauer verlängert um das "Lopmodiruk" erforschen zu können, welches sich bald ereignen wird. Wir versprechen uns davon Aufschluss über das Schicksal der Kultur die "Unter vielen Sternen" gegründet hat und die terraformenden "Vorbereiter" in diesen Sektor brachten.


    Bis dahin führen wir unsere Forschungsmission weiter. Die Kynde haben uns zu einem hohen Fest nach Fypanio Orbiter eingeladen. Ich habe Commander T'Pena mit einer Delegation in einem Shuttle dort hin geschickt.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Bericht von Lieutenant Yonia Dorom
    zu dem Überfall auf Fypanio Orbiter


    Wir waren nach dem Besuch des Festes zum Jubiläum der Gründung von Fypanio Orbiter noch zu einer Aufführung eines Theaterstückes eingeladen - es handelte sich dabei um "Romeo und Julia", offenbar ein Stück der Erde, das schon einige hundert Jahre alt ist, und welches mir zur großen Verwunderung meiner Kameraden leider unbekannt war.


    Noch während das Stück lief, beamten sich plötzlich bewaffnete Tormiak in den Saal. Zunächst nahmen einige an, das gehöre zum Stück, doch als einer der Tormiak in die Decke schoss, war uns klar, daß es sich dabei nicht um eine Szene aus der Feder von Shakespeare handelte. Wie sich herausstellte, war Desik Narib, der ehemalige Gouverneur von Tormiak Nova, der Anführer der Truppe.


    Offenbar hatten sie einen von langer Hand geplanten Staatsstreich gestartet, und überfielen zeitgleich zu anderen Operationen im Sektor Fypanio Orbiter, um es für ein ominöses Tormiak-Imperium in Besitz zu nehmen. Wie aus ihren Gesprächen zu entnehmen, war offenbar auch der Hohe Admiral der GISA informiert.


    Zunächst verdeckten uns die Kynde in dem Saal, so daß sich Fähnrich Adranal unbemerkt auf unser Shuttle beamen konnte. Die Versuche, die Forrest zu rufen, wurden von den Tormiak-Dissidenten jedoch bemerkt und sie begannen nach uns zu suchen. Ich versuchte, die Elektrik des Saals zu manipulieren, um das Licht auszuschalten. Leider war die Verkabelung der Kynde nicht auf Anhieb leicht zu durchschauen, so daß ich das Saallicht zum bereits brennenden Bühnenlicht hinzuschaltete. Die Tormiak nahmen jedoch an, jemand wolle das Licht ausschalten, und bereiteten ihre Nachtsichtbrillen vor.


    Nachdem ich das Licht wieder deaktivieren konnte, aktiveren die Tormiak ihre Nachtsicht - woraufhin ich sofort das Licht wieder angehen ließ, was sie für einige Sekunden außer Gefecht setzte, da sie nichts mehr sehen konnten. Wir versuchten sie zu überwältigen, aber die Kynde zögerten, und so konnten die Tormiak uns schnell festsetzen.


    Sie schlussfolgerten, daß wir ein Shuttle hier hatten, und wollten es kapern, woraufhin Commander T'Pena die Selbstzerstörung des Shuttles aktivierte. Zuvor hatten die Tormiak zwar festgestellt, wo dieses sich befand, aber daß niemand an Bord war. Fähnrich Adranal war offenbar weiter auf ein anderes Schiff gereist - ein Dael-Shuttle, wie wir kurz darauf erfuhren, als die Tormiak vergeblich versuchten, es auf seiner Flucht zu stoppen.


    Während die Tormiak sich anschickten, die Station zu plündern, erhielten sie Meldung, daß die Forrest sich näherte - offenbar durch Adranal kontaktiert. Auch die GISA stand nicht länger hinter dem Putsch, scheinbar hatte der Hohe Admiral sich es anders überlegt. Die Tormiak gerieten in Streit, und letztlich erschoss Narib sogar einen seiner eigenen Leute, bevor sie hastig abzogen, ohne uns jedoch wie angekündigt zu exekutieren.


    Im Verlauf der kurzen Gefangenschaft wurden wir nicht ernsthaft verletzt, Commander T'Pena und ich erhielten Hiebe mit den Gewehrkolben von den Tormiak, erholten uns aber rasch wieder.


    Inwieweit der Versuch, die Macht im Sektor an sich zu reißen, anderswo verlaufen ist, ist mir zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt, aber ich bin sicher, daß nur eine stärkere Zusammenarbeit zwischen der legitimen Tormiak-Regierung und den anderen großen Mächten im Sektor weitere solche Vorhaben verhindern kann. Sollte Desik Narib und sein Projekt eines dominanten Tormiak-Imperiums nicht bald gestoppt werden, könnte das den ganzen Sektor destabilsieren und zu bewaffneten Konflikten führen.



    Yonia Dorom

  • Bericht von Fähnrich Heva Adranal bezüglich der Vorfälle beim Überfall auf Fypiano Obiter zu Sternzeit 94144.83526


    Die Kynde haben uns nach dem Jubiläumsfest zu einem Theaterstück eingeladen. Romeo und Julia wurde uraufgeführt. Die Schriften stammen von der Föderation. Die Interpretation der Kynde basierte vor allem auf den kulturellen und gesellschaftlichen Symbolen, wodurch diese etwas befremdlich für den einen oder anderen Menschen befremdlich wirken könnte. Aber auch andere Opern hatten im Laufe der Zeit durchgehend andere Interpretation zum Beispiel, wenn die Oper speziell für Kinder aufgeführt wurde.


    Während des zweiten Akts beamten bewaffnete Tormiak in das Stück. Als einer in die Decke - mit seinem Phaser schoss und auch Schauspieler sich verängstigt wegduckten - erkannten wir, dass dies einen feindlichen Angriff darstellt. Im selben Moment erkannten wir Desik Narib den ehemaligen Gouverneur von Tormiak Nova.


    Commander T'Pena gab den Befehl, uns zu verschanzen um nicht entdeckt zu werden, da die Tormiak, wenn sie die Crew der Forrest sehen noch aggressiver reagieren. Somit deckten uns Kynde etwas ein, sodass wir nicht von den Tormiak entdeckt wurden.


    Zeitgleich bekam ich den Befehl auf das Shuttle zu Beamen, auf dem wir gekommen waren und die Forrest zu alarmieren, die sich in einigen Lichtjahren entfernt befand, da die Subraumkommunikation auch von unseren Kommunikatoren gestört war.


    Das Shuttle war unbemannt. Ich gab dem Computer den Befehl mich zu erfassen und zu beamen, was erfolgreich war.
    Im Shuttle versuchte ich wenig Aufmerksamkeit zu erregen und startete die Scanner um meine Möglichkeiten und Chancen auszurechnen.


    Ich erkannte, dass im System eine einzelne Fregatte der Tormiak lag. Der Computer konnte aufgrund von Vergleichsdaten ebenfalls feststellen, dass diese zuvor im Gefecht mitverwickelt war. Die Fregatte wies keinerlei Beschädigungen oder taktische Schwachpunkte auf, wodurch das Shuttle in einer Konfrontation der Fregatte nicht standgehalten hätte.


    Außerdem bewegte sich im System kein einziges Schiff. Die kleinste Bewegung würde sofort auffallen, da alle anderen Schiffe stillstanden. Dies war mit dem Umstand geschuldet, dass die Tormiak - zusätzlich zu der Subraumstörung die von entsprechender Fregatte ausging - die Nachricht sendeten, dass sie, wenn sich auch nur ein Schiff aus dem System entfernt die Besucher (zugehörig zu verlassenden Schiff) auf Fypiano Obiter exekutiert werden.


    Eine Analyse der Maximalgeschwindigkeiten des Shuttles und der Fregatte zeigte nur einen kleinen Vorteil für das Shuttle.
    Zudem war keine Nachrichtenboje auf dem Shuttle gelagert. Zudem wäre diese wohl erkannt worden.


    Ich untersuchte das System auf weitere deaktivierte Schiffe.
    Das schnellste Schiff im System war ein Dael-Schiff auf welches ich beamte. So würde die Chance steigen, dass dadurch die Forrest informiert werden konnte, da das Dael-Schiff die Subraumkommunikationssperrbarriere schneller erreichen konnte.


    Das Schiff war zwar deaktiviert und gesichert und meine kaum vorhandenen Computerkenntnisse zur Aktivierung halfen nicht. Positiv hervor taten sich meine sprachlichen Fähigkeiten, die es mir erlaubten auf Schiffssysteme zuzugreifen.


    Nach einer kurzen Zeit hatte ich Zugriff auf Kommunikation und Steuerung, was mir im ersten Schritt genug war und es galt, keine Zeit zu verschwenden.
    Eigentlich wollte ich das Dael-Schiff auf Automatik programmieren, in Richtung Forrest mit einer automatisch abspielenden Nachricht schicken. In der Hoffnung dass die Tormiak möglicherweise abgelenkt sind, das Shuttle starten und das Außenteam sichern.


    Als die Automatik programmiert war und das Dael-Schiff kurz vor dem automatischen Start stand, rief ich den Shuttlecomputer, dass er mich zurückbeamt. Ich erhielt keine Antwort.


    Somit blieb ich auf dem Daelschiff, startete es, navigierte es durch die Angriffe der Tormiak, die den Start natürlich bemerkten. Auf Rufe der Tormiak reagierte ich nicht.
    Ich konnte mich kurz lösen und ging auf Warp. Das Schiff hatte leichte Beschädigungen, doch wusste ich aufgrund der mangelnden Zugriffssteuerung nicht, was genau beschädigt war.


    Der Warpflug war wenig problematisch. Ich erreichte die Barriere in kurzer Zeit und konnte damit die Forrest mit einer Nachricht auf Priorität Eins rasch informieren, die sofort mit maximaler Geschwindigkeit in meine Richtung beschleunigte. Ich wurde auf die Forrest gebeamt und wir erreichten den Planeten kurz nachdem die Tormiak verschwanden.


    In Anbetracht der Geschehnisse wurde der Befehl von mir zwar ausgeführt, allerdings war die Ausführung zu langsam wodurch die Tormiak bei der Ankunft der Forrest bereits verschwunden waren.


    Trotzdem war mein Timing bei der Ausführung perfekt. Wie ich später erfuhr bin ich nur kurz bevor ein Enterkommando der Tormiak auf das Shuttle beamte, auf das Dael-Schiff gebeamt. Und nur kurz bevor ich zurückbeamen wollte wurde das Shuttle per Fernselbstzerstörung zerstört.

  • Bericht von Fähnrich Heva Adranal bezüglich der Vorfälle bei Position UD-12891 bei Sternzeit unbekannt


    Auf dem regulären Flug, fielen kurzzeitig die Schiffssysteme aus. Als sie wieder angingen fanden sich die meisten Individuen an Bord in einem üblen Zustand wieder.


    Außerdem war unsere Position außerhalb der Milchstraße. Vor uns befand sich ein Planet, der nicht der Gravitation der Milchstraße angehört und aus diesem Grund in dieser Entfernung der Milchstraße liegt. Zudem ist der keiner anderen Galaxie zugehörig.


    Nach diesem Zustand war ebenso der Captain verschwunden.
    Die Sensoren registrierten Energie auf dem Planeten, worauf hin ein Außenteam gesendet wurde, um den Captain wiederzufinden.


    Der Captain befand sich bei der Energiequelle und wie sich später herausstellte, hatte etwas Besitz von ihm ergriffen.
    Es war eine Art kollektives Bewusstsein der Kultur die hier vor Jahrhunderten gewohnt hat. Sie errichteten einen Punkt um ihre Kultur zu erhalten. Der Captain hätte freiwillig zugestimmt "seinen Kopf" für diese Kultur und das Wissen der Kultur zur Verfügung zu stellen.


    Die Kultur war hochentwickelt und hatte den Warpantrieb bereits seit ca. 2000 Jahren, doch gelang es nicht, sich auszubreiten, da selbst der Warpantrieb die Entfernung zur Milchstraße mehrere Tausende Jahre in Anspruch genommen hätte. Der Stern war am vergehen und so suchte die Kultur eine Möglichkeit sich zu retten.


    Es wurde ein Lopnoturuk entwickelt (eine Maschine die durch Raumverschränkung die Atome an einem bestimmten Ort, quer übers Universum, umwandeln kann, aber der Gegenüberliegende Ort genau die gegenteilige Atomkonstellation annimmt)


    Wie sich später in einer weiteren Außenmission auf einer im Orbit befindlichen Station herausstellte, arbeitet das Lopnoturuk mit einem Mineral, welches in der Sprache der Kultur Lopno genannt wird. Physikalisch ist es bisher nur theoretisch berechnet worden, da es unter Gravitation sofort zerfällt. Nur in der Gravitationsfreien Zone außerhalb der Galaxie, war es dem Element möglich überhaupt zu existieren.


    Der Captain, der am Planeten die Kurzversion die Geschichte dieser Kultur an uns weitergab, erklärte uns, dass sowohl er als auch die Kultur durch ihn sprechen.
    Es wurde die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Kultur in den Speicher der Forrest zu laden um den Captain wieder zu befreien. Der Captain führte den entsprechenden Vorgang aus. Der Tricorder, über den die Datenübertragung lief, verbrannte und der Captain brach zusammen.


    Das Außenteam beamte, nach dem Verschwinden eines Schutzschildes, welches das Beamen des Captains im ersten Schritt verhinderte, auf das Schiff.


    Während Doktor Errington versuchte, den jetzt gedanklich wieder freien Captain zu helfen, suchten wir eine Möglichkeit uns wieder in unseren regulären Raum zu begeben.


    Auf der Station, die sich durch meine Sprachkenntnisse und der Möglichkeit die Eintragungen zu lesen, als Lopnoturukfaktur herausstellte, erwies sich als gute Chance zurückzukommen.
    Dazu musste lediglich noch ein wenig Lopno gefördert werden, dass automatische Drohnen zu unserem Glück bereits geladen hatten und vor der Station standen.


    Rein technisch arbeitet das Lopnoturuk rein automatisch. Genau alle 1300 Jahre wird ein Lopnoturuk hergestellt und aktiviert. Jedoch existiert auch eine manuelle Selbstauslösung wo ich in der Lage war, diese zu aktivieren.


    Da sie aber manuell aktiviert werden musste, ließen wir einen mechanischen Greifer produzieren der auf Funkbefehl entsprechende Fläche auslöst.


    Das Lopnoturuk wurde bis auf den letzten Schritt vorbereitetj und der Greifer platziert. Das Außenteam kehrte aufs Schiff zurück und wir aktivierten das Lopnoturuk, dass uns zu unserer Eingangsposition in der Milchstraße brachte.


    Geologisch hätte der Planet einige Besonderheiten aufgewiesen und auch das Lopno würde für Techniker der Föderation ungeahntes Potenzial darstellen. Trotzdem ist das Lopno unter den Gravitationsverhältnissen in der Milchstraße schon längst zerfallen (bewiesen durch eine Probe, die im Labor mitgenommen wurde)

  • Sternzeit 94198.8 (Vor Folge S03E09)
    Sektor 85147
    Kommandierender Offizier (derzeit dienstuntauglich) Captain Jake Gaston


    Die Erfahrungen auf dem Planeten Tae des vagabundierenden Sterns lassen mich nur langsam los. Der Zusammenbruch steckt mir noch immer in den Knochen und Dr. Errington hat mich noch nicht wieder diensttauglich geschrieben.
    Für eine kurze Zeit war die gesamte Geschichte, Kunst und Kultur der Tae in meinem Kopf. Die Erinnerung daran verblasst langsam und doch bleiben einige Teile davon zurück.
    Die Tae hatten eine lange Geschichte und erst ganz zum Schluss fanden sie eine unwahrscheinliche Methode das Gefängnis ihres isolierten Sterns zu verlassen. Wahrscheinlich ist ihnen aber auch das nicht gelungen. Die einzigen Siedler denen wir begegnet sind waren diejenigen, die auf Elysium hätten landen sollen und statt dessen auf Luralium III in ihrer Stadt "Unter vielen Sternen" ein siechendes Ende fanden.
    Die letzte Generation von Tae jedenfalls entschied sich nach drei Millionen Jahren aufgezeichneter Geschichte für ein friedliches Aussterben. Sie bekamen keine Kinder mehr und beendeten mit diesem radikalen und doch sanften Schritt ihre Geschichte.



    Wir treffen inzwischen Vorbereitungen um unsere Mission zu beenden. In den letzten beiden Wochen machten wir einen großen Abstecher in einen benachbarten Sektor wo wir das Wesen N'rakascha nach hause brachten (Siehe Folge S01E05).
    Zu unser aller Überraschung war sie nicht die letzte ihres Volkes. Bereits zur Zeit der Diktatur durch die Telepathinnen hatte sich in den Bergen ein kleines Volk versteckt gehalten, unentdeckt von den Machthaberinnen.
    Sie begannen ihre Zivilisation wieder aufzubauen und rotten Anzeichen auf die Telepathie-Mutation in ihrem Volk mit barbarischen Methoden radikal aus. Wir waren Zwiegespalten ob wir N'rakascha mit ihren mächtigen Kräften wieder auf ihre Zivilisation loslassen sollten.
    Doch ihr Aufenthalt bei uns hat sie wohl verändert. Sie bat selbst darum von Dr. Errington dauerhaft operativ telepathiesuppremiert zu werden was auch ihre Verjüngungskräfte beenden würde.
    Sie möchte die letzten Jahre ihres Lebens damit verbringen beim Wiederaufbau ihres Volkes zu helfen. Dr. Errington hat N'rakascha auf die Oberfläche gebracht. Diese Kultur ist als Prä-Warpzivilisation einzustufen. Dr. Errington war in Verkleidung auf der Oberfläche und es gab keinen Bruch der Obersten Direktive.


    Wir steuern gerade Urhalon Nebeltür an, die neue Raumstation der Tormiak am Rande des Rubinnebels deren Bau unter der Vermittlung eines Teams unter der Führung von Commander T'Pena zustande kam.
    Obwohl es uns interessiert wie die Raumstation aussieht und wie der Bürgerkrieg bei den Tormiak verläuft, ist der eigentliche Grund unser Gast der Dael Diarl Ventar, der von der Station aus letzte Vorbereitungen für seine Reise mit uns in die Föderation treffen wird.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Sternzeit 94244.8 (vor dem Epilog)
    Im Transwarp von Sektor 85147 im Anflug auf Deep Space 12
    Kommandierender Offizier Captain Jake Gaston


    Der Abschied von Sektor 85147 fiel mir schwer. Obwohl ich mich auf eine ruhigere Mission im Schatten von DS12 freue, werde ich für immer an diesen Sektor denken und an alles was wir hier erlebt haben.


    Wir entlassen den Sektor in eine ungewisse Zukunft. Als wir unseren Abschied vorbereiteten, wurden wir Zeuge wie Desik Narib versuchte die neue Raumstation Urhalon Nebeltür zu übernehmen. Nur mit Mühe konnte er davon abgehalten werden.


    Zur gleichen Zeit begann die Invasionsflotte eines uns bisher unbekannten Volkes, dem "Heiligen Galaktischen Reich" einen Angriff auf Sektor 85147. Ihr Plan war offenbar die Eroberung des gesamten Sektors und aller seiner Bewohner.


    Ihre Flotte war dafür durchaus in der Lage. Ausgerüstet wurden sie von den Ferengi, die uns schon früher begegnet sind, mit Phasern vom Typ VIII, die der Technologie des Sektors überlegen sind.
    Womit die Angreifer nicht rechneten war Desik Narib. Wir ließen ihn zu seiner Flotte zurückkehren, die sich in einem heldenhaften Angriff für die Rettung von Urhalon Nebeltür opferte. Die Kynde halfen bei der Verteidigung, die Dael und Meruaner schickten ebenfalls Raumschiffe.
    Als zum Schluss der Hohe Admiral der Tormiak mit der Hauptflotte des GISA eintraf, sah es eigentlich nach einer Niederlage für die Tormiak aus, doch hatte der Hohe Admiral Schiffe die bereits auf Schilde vom Typ VIII umgerüstet waren, von den selben Ferengi die dem Heiligen Galaktischen Reich Phaser vom Typ VIII verkauft hatten.
    Mit gewaltigen Verlusten gelang es schließlich den Sektor zu verteidigen. Er wünschte uns eine gute Reise und kündigte an den Bürgerkrieg auf Tormiak Prime mit allen Mitteln zu beenden.


    Für die Völker des Sektors steht nun eine schwere Zeit bevor, denn das Heilige Galaktische Reich wird sicher zurück kehren.


    Die Ferengi wiederum haben ihre Handlungen frei zugegeben. Der Verkauf von Waffen an die eine, und Schilden an die andere Seite, sei ein lukratives Geschäft. Obwohl ich wenig Aussicht auf Erfolg sehe, werde ich rechtliche Schritte gegen die Ferengi prüfen.



    Nach unserer Ankunft auf DS12 wird die Forrest generalüberholt und umgebaut. Viele Offiziere werden das Schiff verlassen und neue an Bord kommen.
    Wenn die Forrest im Dock liegt, werde ich mir einen Urlaub gönnen und nach hause zurück kehren.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Sternzeit 94277.6
    Personaleintrag
    Lieutenant Yonia Dorom wurde befördert zum Lieutenant Commander durch Captain Jake Gaston. Zustimmung durch Commander T'Pena.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
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    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Sternzeit 94812.1
    USS Forrest bei DS12
    Kommandierender Offizier Captain Jake Gaston


    Wir haben in der letzten Woche die neue Botschafterin von Betazed Lweannaya Eana abgeholt um sie nach DS12 zu bringen.
    Der Hinflug verlief planmäßig, doch der Transfer auf das Schiff verzögerte sich. Die Botschafterin weigert sich Transporter zu verwenden, selbst für ihr Gepäck weswegen wir sie mit einem Shuttle auf das Schiff brachten.
    Auf der Forrest bat sie auf die Erde gebracht zu werden wo sie eine wichtige Konferenz in New York besuchen wolle.
    Wie sich herausstellte war die wichtige Konferenz ein Einkaufsbummel in der Fifth Avenue. Als sie anschließend verlangte nach Vulkan zu reisen, wo sie angeblich einen vulkanischen Botschafter treffen wolle, der aber schon seit 40 Jahren im Ruhestand lebt, brachte ich sie unter Protesten nach DS12.


    Ich empfehle in Zukunft kleinere Schiffe für den Transport der Botschafterin anzuwenden damit für ihre Umwege weniger Ressourcen der Sternenflotte verschwendet werden.
    Und ich sie nicht mehr am Hals habe.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
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    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Sternzeit 94867.5
    Patrouillendienste in der Nähe von Deep Space 12
    Kommandierender Offizier Jake Gaston


    Wir haben Befehl erhalten am Aufbau der Kolonie auf Sahal III mitzuwirken und bei der Verlegung von Deep Space 12 zu assistieren.
    In der ersten Phase werden wir Habitatmodule aufbauen. Ich hörte jemanden scherzen, dass wir nach den Geschehnissen auf Elysium Erfahrung mit diesen Arbeiten haben.


    Nach dem Aufbau der Module werden wir uns an der Verlegung des Personals beteiligen und danach bereithalten DS12 mit dem Traktorstrahl zu assistieren falls es bei dem Manöver Probleme gibt.
    Die anderen Schiffe der Flotte sind ebenfalls beteiligt.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
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  • Sternzeit 95086.6
    Auf dem Rückweg vom Dennet-System nach Deep Space 12
    Kommandierender Offizier Jake Gaston


    Die letzte Woche verbrachten wir mit der Suche nach zwei vermissten Sternenflottenangehörigen, Lieutenant jg Faw Tarim und Specialist Curry Tarim. Ihr Shuttle verschwand auf dem Weg nach Deep Space K-7 und wir begaben uns auf die Suche.
    Wir fanden heraus, dass eine seltene stellare Anomalie, eine sogenannte Subraumvakuole, sie an einen anderen Ort versetzt hatten.
    Ein Ferengi-Schiff das vor Ort Hilfe leisten wollte befahlen wir abzudrehen. Für ihren Einsatz sprach ich ihnen eine Standard-Entschädigung der Klasse 2 zu. Ich glaube das ist ein Geschenkkorb oder etwas in dieser Richtung.
    Wir setzten eine Warnbarke aus und ich empfehle das Phänomen weiter zu untersuchen um eine Gefahr für die lokale Raumfahrt auszuschließen.


    Wir konnten bestimmen wohin das Shuttle versetzt wurde, zu einem System 12 Lichtjahre entfernt. Es handelt sich um das Dennett-System. Auf dem dortigen Planeten der Klasse M, der auch eine kleine Föderationskolonie beherbergt, konnten wir den Absturzort bestimmen.
    Wir funkten den Kommunikator von Fähnrich Tarim an und beamten beide an Bord. Specialist Tarim wurde leicht versetzt, ansonsten blieben beide unversehrt. Doktor Errington behielt beide zur Beobachtung 24 Stunden auf der Krankenstation und verabreichte beiden vorbeugend ein Breitbandantibiotikum.


    Die Shuttlereste konnten ebenfalls geborgen werden. Die Auswertung des Datenkerns könnte wichtige Informationen über enthalten über die Subraumvakuole.


    Wir sind auf dem Weg zurück nach DS12 wo Fähnrich und Specialist Tarim wieder ihren Dienst aufnehmen werden.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

  • Computerlogbuch der U.S.S. Forrest
    Sternzeit: 95167.18
    Lieutenant Commander Yonia Dorom


    Wir erhielten vor drei Stunden während meiner Brückenwache die Anweisung von Deep Space 12, sofort auf einen Notruf zu reagieren. Entsprechend der Vorschriften wartete ich nicht auf Commander T'Pena oder Captain Gaston, sondern ließ sofort Startfreigabe erfragen und starten, da wir die Mindestcrew an Bord hatten.


    Ein Schiff namens S.S. Moran sendete einen Notruf, daß es Probleme mit dem Warpantrieb gäbe und es sich in der Nähe des Briar Patch befände. Ein kurz vorher von DS12 abgelegter Zivilfrachter namens S.S. MNG Reconia reagierte auf den Notruf. Gleichzeitig wurden wir angewiesen, ebenfalls zu reagieren.


    Noch auf dem Flug wurde uns mitgeteilt, daß es eine Falle wäre und die Reconia geentert wurde. Nach unserer Ankunft fanden wir neben der Reconia diverse orionische Raider und Kreuzer vor. Nachdem wir von der Cortez, die den selben Befehl erhalten hatte, unterstützt wurden, konnten wir alle Schiffe bis auf eines kampfunfähig machen. Die Cortez verfolgte das verbliebene Schiff, während Sicherheitstrupps der Forrest unter meiner Führung auf die Reconia beamten.


    Wir stellten fest, daß noch Entertrupps der Piraten an Bord waren. Nach einem kurzen, aber heftigen Feuergefecht brachten wir die Kontrolle über das Schiff an uns und befreiten die Crew, die in einen Frachtraum gesperrt worden war. Der Captain des Schiffs war jedoch von den Piraten auf dem entkommenen Schiff als Geisel genommen worden.


    Aufgrund der Schäden der Reconia schleppten wir sie zurück nach DS12 und übergaben sowohl die Verletzten als auch die Gefangenen der Obhut der jeweiligen dortigen Abteilungen. Die Reconia befindet sich derzeit in der Nähe der Werft und wartet auf ihre Reparatur.



    Dorom, Ende.

  • Computerlogbuch der U.S.S. Forrest
    Lieutenant Commander Dorom
    Nachtrag


    Die Cortez ist zurück und hat das fliehende Schiff bis Drozana verfolgt. Nahe der Station konnte die Crew beobachten, wie das Piratenschiff explodierte. Nachdem Captain Pizarro ein Außenteam nach Drozana sandte, konnte dort der schwer verletzte Captain der Reconia, Sonja Richter, gerettet werden. Daneben waren auch noch drei tote Piraten an Ort und Stelle, die ebenfalls geborgen wurden.


    Bevor die Sicherheitskräfte der Station von all dem Wind bekamen, zog sich die Cortez zurück und brachte die Leichen sowie die Verletzte nach DS12 zurück. Sie wurden alle an die Krankenstation übergeben.


    Dorom Ende.