Logbuch der McNeil Gruppe

  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91778.3954




    Der heutige Geschäftstag war zwar nicht übermässig, aber, profitabel. Vorallem gegen Ende des Stationstages wurde die Bar belebter. Heute erfreute sich der Verzehr von Blutwein einem besonderen Hoch, was jedoch morgen aufgrund der Verkaterung nachlassen wird. Auch Standartgetränke wie Wasser oder Kaffee, fanden heute ihre Abnehmer.


    Lieutenant Novaczek wollte heute einen Chardonney, konnte ihn jedoch umstimmen auf einen älteren Cháteau Mouton Rotschild. laut seiner auskunft hat ihn dieser gut gemundet, so das wir nun einen kleinen privaten Vorrat für ihn anlegen.


    Ein weiblicher Gast namens Kaay von Bajor nahm zwei Flaschen Frühlingswein. Ich habe ihr den aus der Musilla-Provinz angeboten. Er scheint auch ihr gut geschmeckt zu haben. Wir sollten davon unsere Vorräte aufstocken.


    Eine neue Lieferung für Admiral Naris von Bajor IV muß geordert werden. Der Vorrat neigt sich der Reserve.


    Unsere Kaffee-Vorräte für Admiral Cabiness sind noch im grünen Bereich. Sie war heute in einer Besprechung. Als ich sie fragen wollte, ob sie etwas benötige, warf sie mich recht barsch aus dem Konferenzraum. Also bekam sie halt nichts.


    Bei Crewman Muppo sollte man die Augen offenhalten. Anscheinend hat er einen übergroßen drang, sich zu profilieren. Dabei übertreibt er maßlos bis zum Extrem und lügt wie gedruckt. Außerdem nimmt er Alkohol im Dienst. Man sollte vielleicht mal seinen Vorgesetzten darüber informieren. Andererseits ist das nicht unsere Aufgabe.


    Captain Gaston und ein andorianischer Commander, glaub sein Name war Talin, haben sich heute in der Bar aufgeführt wie zwei Idioten. War schon kurz davor, die Sicherheit zu rufen und die Störenfriede entfernen zu lassen. Die verschrecken mir noch die Kundschaft. Jedoch hat Admiral Cabiness's Ruf nach Captain Gaston den ein Ende gesetzt, ob sie etwas davon mitbekam weiß ich nicht.


    Und approppo Sicherheit. heute Abend kam Fähnrich Catlyn zu mir in die Bar. Auf meine Anfrage, wie der Stand der Ermittlungen ist, war ihr Wissensstand gleich Null. Die Anzeige läuft nun schon 4 Wochen, aber unsere Sicherheit ist nicht in der Lage, den Finger aus dem Arsch zu nehmen und die Verantwortlichen zu stellen. Dabei haben die Sicherheitsbehörden doch die Überwachungsdateien, auf denen man alles erkennen kann. Und der einzige Kommentar......bitte warten sie......... ich verwette meinen Monatsprofit, das die es nicht schaffen und ich niemals eine Entschädigung bekommen. Ich solle mich an die Stationsverwaltung wegen Entschädigung wenden....das ich nicht lache. Klar waren dabei sowohl Phinneas und ferb schuld, weil diese dusseligen Idioten sich haben reinlegen lassen, als auch die Barbesucher wie Kadett Raenny schuld. Die hat wenigstens noch Alarm gegeben, als sie es bemerkte. Gut, ich war auch etwas schuldig. Schliesslich war ich nicht da und hätte wissen müssen, das die zwei dämlichen Spülwasserlecker von Ferengie zu blöde sind und ein rigelianisches Huftier von Scheissen abzuhalten. Aber sonst hat es auch immer geklappt und die Händler konnten bezahlt werden. Herr McNeil hat mir schon einen Teil meiner Außenhandelsrechte gekürzt. Wenigstens hat er mich nicht gefeuert.



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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91781.2829




    Die Besucherzahl war heute wie erwartet etwas rückläufig. Trotzdem war es bis zum Abend ruhig. Ein Besuch von Admiral Naris verriet mir, das die Besatzung der USS BAVARIA nur aufgrund eines Informationsfehlers noch an Bord war. Nun, wie ich erfahren habe, liegt nun die USS MACHARIEL im Dock und muß repariert werden. das heißt, die Besucherzahlen bleiben konstant.


    Jedoch hat admiral Naris mich auch wissen lassen, das meine Anzeige und der Schutz der Zivilen Bevölkerung auf DS12 keine sonderliche hohe Priorität geniesst und das man sie am liebsten weghaben möchte. Ich sollte vielleicht mal nachhacken, ob wir nicht einen privaten Sicherheitsdienst auf "Sternenhimmel" einrichten sollten.


    Bis die Verluste geklärt sind, werde ich wohl die Auswahl an frischen Lebensmittel einschränken. Auch die Vorräte für die Admiralität. Schliesslich fehlen mir die Mittel und Zahlungsmöglichkeiten um diese Dinge einzukaufen. Dann bekommen sie eben replizierten Frühlingswein und Kaffee aus dem Automaten, nicht mehr von Bajor oder Terra.


    Captain Gaston ist ein....ein...ungewöhnlicher Mann. Obwohl er sich als arroganter Arsch aufführt mit einen Ladestock im Arsch, nen Viehtreiber auf der zunge und nen Vorschriftenhandbuch im Kopf, ist er doch ....sympathisch, wenn auch spiessig korrekt. Das ist zwar schockierend, aber irgendwie auch erfrischend und berechenbar.


    Fähnrich Catlyn war heute sehr freundlich. Obwohl ich gestern nicht gerade freundlich zu ihr war. das tut mir im Nachhinein sehr leid. Sie kann ja auch nur Arbeiten.


    Commander Jenassa war heute ehre schweigsam und fertig. Sie saß allein in der Ecke und nahm zwei Tassen Höllensud. Hoffe, sie kann dann noch schlafen. Vielleicht, wenn sie Glück hat, vertragen sie Koffein besser als so mancher Humanoide.


    Der Frachter kommt morgen früh, zumindest die Lieferung kann ich noch bezahlen. Dann bruach ich wenigstens nicht soviel bestellen. Das sollte mir etwas Energie sparen, die ich dann am replikator verbrauchen kann. Nun, jetzt sind wir wirklich nicht besser als die anderen. Hoffentlich kann ich meinen Job hier behalten. In zwei Tagen kommt das Thema im Ausschuss zur Rede. Dann können Köpfe rollen.


    Ich denke, Admiral Naris macht nur deshalb nichts, weil sie uns loswerden möchte. Könnte wetten, die TTC hat etwas, womit sie sie bestechen. Vielleicht sollten wir uns zurückziehen und die Bar der TTC überlassen. So kann wenigstens der Ruf und die Arbeit der McNeil-Gruppe nicht beschmutzt werden. Und sie werden dann schon sehen, welche Geschäfte über DS12 laufen. Dagegen wird die Drozana Station ausehen wie ein Kirchenhaus für Weibliche Orionerinnen.


    Am frühen Morgen kam noch Admiral Cabiness, sie schien auch etwas fertig zu sein. Aber immer noch voll bei der Arbeit, also ich bin froh, das ich hinter der Theke stand und nicht als PaDD dienen mußte. Der Admiral scheint große Probleme zu haben, so von wegen Bürokratie und Personalnachschub. Kommt mir sehr bekannt vor. Sie bekam die letzten nichtreplizierten Seelachs-Sandwiches


    Bei der dezenten Nachfrage, wegen dem Träger, habe ich erfahren, das wir ihn zurückgeben müssen. Zumindest können sie uns nicht der Piraterie beschuldigen, schliesslich waren es Jem'Hadar und damit Feinde der Föderation und es war ja nicht im Föderationsgebiet...wobei...Mist, die Bajoraner gehören ja auch zur Föderation, so haben wir schon zwei Gründe, die gegen uns sprechen, ihn zu behalten. Wir werden ihn wohl abgeben müssen.
    Aber was ist, wenn wir das Wrack bergen..... Bergegut gehört demjenigen, der es findet. Die Informationen über die Kampfgebiete waren mehr als Gold und Latinum wert. Die waren sogar gratis und voll zutreffend. Wir brauchen nur noch jemanden, der ein Raumdock hat und es uns zugänglich macht. Und schweigen kann. Aber wir kommen ja viel herum, vielleicht findet einer der anderen etwas passendes.




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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91786.2222



    Die Sparmaßnahmen zeigen Wirkung, der Profit hat sich um 7,5 Prozent gesteigert. Jedoch konnte man den Kunden ansehen, das sie nicht sehr zufriden waren. Da wir trotzdem das beste Lokal in der Station sind, sowie den besten Platz haben, mache ich mir wenig Sorge. Klar, leidet mein Ruf darunter, aber was soll ich machen. Admiral Naris Worte waren klar und deutlich. Jedoch habe ich nicht vor, den Laden kampflos zu übergeben.


    Meine besten und treuesten Kunden bekommen nun die Reste meines Lagers. Ich denke, das ich noch für ungefähr 3 Wochen zumindest den Getränke Statndart halten kann. Sternenflottenoffiziere bekommen nur noch replizierte Ware, vielleicht sind die so doof und blöd und merken den Unterschied nicht mal. Manche merken ihn und ich muß sie leider vertrösten, mit dem Hinweis, das sich der Standart wieder bessert, wenn ich meine Diebe und die Entschädigung bekommen habe.


    Nicht jedem auf der Station wird alles mit Zucker in den Arsch geblasen, manche müssen sich ihren Verdienst hart erarbeiten. Na ja, Behörden eben. Meinen Händlern und Lieferanten habe ich mitgeteilt, wie es im Moment um die Bar steht und das ich aus eben jenen Gründen nichts bestellen kann. Die, die mir die Treue halten, werden auch die ersten sein, die davon wieder profitieren.


    Derweil habe ich erfahren, das das Gremium zusammen gekommen ist. Sie gestehen mir eine teilschuld zu und bestrafen mich dementsprechend. Sie urteieln, daß das Ganze zu ungefähr einen Viertel meine Schuld ist und sperren meine Privilegien, bis die Schuld zu einem Viertel getilgt ist. Das heißt, ich darf die Station solange nicht verlassen und mit anderen handeln, bis 300.000 EC getilgt sind.


    Aus Gerüchten habe ich erfahren, das sich die Gruppe immer noch auf der Suche nach jemanden befindet, der ein Raumdoch besitzt und dieses vermietet, keine Fragen stellt und verschwiegen ist. Sie wollen das gefundene Schlachtschiff wohl selber reparieren. dabei soll es Gerüchten halber fast komplett zerstört sein, aber die Sache mit DS12 zeigt, das man sich selber schützen muss und sich nicht auf die Sternenflotte verlassen darf. Die sind chronisch unterbesetzt und wollen doch wahrscheinlich nur ihre eigene haut retten, anstatt ihre Bevölkerung zu dienen. Man sollte mehr private Sicherheitsdienste zulassen.


    Als Barkeeper und Koch sind Phinneas und ferb Quantität als Qualität. wenn sie nicht so gute Kontakte hätten und einige andere Talente, wie zum Beispiel sich in fremde Systeme zu hacken, würde ich sie schon längst rausschmeissen. Jedoch ermöglichen sie auch mir, wenn ich auf der Station bin, mit fremden zu handeln. So konnte ich ein Geschäft abschliessen, wo wir medizinische Vorräte an eine Untergrundbewegung liefern. Die Verhandlung war nicht so profitable, dafür bekommen sie auch minderwertige Qualität. Nach Abzug aller Kosten, fliessen ungefähr 80 Protzent in meine Rehabilitation. Das ist erniedrigend, aber wenigstens bleib ich auf meinen Posten. Soweit ich weiß, sucht mein Big Boss noch Leute, die in der Dillithiummine Problemerz von Hand sortieren und zur Raffinerierung vorbereiten müssen. Das ist garantiert kein Job, den ich machen möchte.




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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91799.7991



    Diese Woche läuft ganz gut. Auch wenn Botschafter McNeil und sein Stab die U.S.S. BAVARIA abgeholt haben und in den Delta Quadranten aufgebrochen sind. Auch ansonsten ist der Durchgangsverkehr hier auf der Station etwas gestiegen, was jedoch auch schon das einzige Positive war.


    Die Enttäuschung der Sternenflottenmannschaften, wenn man sie mit replizierten Nahrungs- und Genussmittel bedient, gibt mir immer wieder einen Stich ins herz. Sie freuen sich, hier etwas geboten zu bekommen, doch dann muß ich sie enttäuschen. Zumindest kann ich ihnen noch das Tanzen und die Musikunterhaltung bieten, wobei ich mir auch schon Überlegungen gemacht habe, das abzustellen und weitere Sparmassnahmen einzuleiten. Grish hat mir davon abgeraten und ich bin bis jetzt sehr gut mit seinem Empfehlungen gefahren.


    Vielleicht sollte ich einführen, wer mich in Latinum bezahlt, der bekommt das gute Zeug und wer auf Stationskredit einkauft, bekommt replizierte Ware. Zumindest bei Durchreisenden wäre das eine Überlegung wert.


    Vorgestern mußte ich mir einen Vortrag von Muppo anhören. Der ist sowas von eingebildet, das man davon mindestens zwei Stationen ohne Energiefusionsgeneratoren betreiben konnte, sollte man sein Ego in ein Eindämmungsfeld bringen können. Bei seiner Intelligenz ist es eher umgekehrt, zumindest nach dem Stand der jetzigen Sichtweise. Vielleicht aber sollte ich ihn auch mal genauer beobachten und er ist gar nicht so ohne. Wer weiß?


    Heute war Sonja auf DS12, sie kann interesante Geschichte erzählen. Sie darf momentan eine Frachtroute via Jenolan-Dyson-Sphäre in den Delta Quadranten fliegen. Sie fliegt nun von der Drozana Station über K7 nach Ds12 und dann weiter via der Jenola-Dyson-Sphäre nach Neu-Talax. ich beneide sie. Ob sie mich mal mitnimmt?




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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91819.1130




    So, wo soll ich heute anfangen.....? Alles war ruhig und friedlich, die Geschäfte liefen, wie sie eben an einem Sonntag laufen. Dann kam Kadett Rhaeny, die nette freundliche Kadettin. Und kurz dauf kam auch noch Fähnrich Aneng. Nein, halt, erst kam Commander (betont es herablassend) Thalin, dann kam Fähnrich Aneng. Die Stimmung locker und freundlich, bis dieses...dieser Commander meint, er muß in einem sozialen Erholungsbereich seinen Rang raushängen lassen. Die arme Rhaeny, wurde sowas von fertig gemacht. Dabei trug der Commander eine Waffe, was ja wohl gegen die Stationssicherheit verstößt. Ich weise ihn darauf hin, ehrlich zugegeben, ich war etwas unfreundlich, aber hey, wir reden doch über Rhaeny. Sage, er solle gehen und die Waffe ablegen, dann könne er wieder kommen oder gehen und nicht wiederkommen. Da beschimpft mich dieser Commander Thalin....ist das zu fassen...in meiner Bar... und als sei das noch nicht genug...ich ruf die Sicherheit und es kommt......tada....der EXO von DS12. Als sie ihn mitnimmt, tat er mir schon wieder leid. Ich wollte ja nicht, das er Ärger bekommt.


    Von wegen Ärger bekommen. Pustekuchen und Asteroiden kuscheln, ein "Du böser Commander" war wahrscheinlich das schärfste, was der EXO herausbekommen hat. Oh ...ja...die Energiezelle mußte der Commander noch herausnehmen. Wow, was für eine starke Leistung, Hatte wohl Schiss sich einen Andorianer gegenüber als Vorgesetzten rauszuputzen. Sich aber dann bei mir aufspielen und sich in meine Geschäfte einmischen wollen. Zu dämlich, die Arbeit richtig zu machen, aber das Maul hier aufreissen, wo sie gar nichts zu sagen hat. Scheiß Sternenflotte, diese Popokriechenden Schleimbolzen ohne Rückgrat.


    Die sollen erstmal Gehälter wie im 20.Jahrhundert beziehen und für ihre Wünsche selber aufkommen, damit dieses Hobbypack mal wieder ein Gefühl bekommt, was es heißt, für seinen Unterhalt selber aufkommen zu müssen. Aber nein, solange man denen alles in den Arsch bläst, wird sich nichts ändern. Und von wegen Toleranz, Pflichtbewußt sein, schutz der Zivil Bevölkerung und so.... ein Haufen Targmist.


    Und immer die saublöden Sprüche....wenn es nicht passt dann können sie ja gehen oder wir brauche ja ihren Vertrag nicht verlängern, einen Replikator kann ja jeder bedienen..bla bla bla, aber in die Bar kommen und Kaffee schlürfen...


    Ach ja, der Brüller schlecht hin...Die Hände nicht aus dem Anus bekommen, aber mich fragen, ob ich versichert bin. Das geht die wohl einen braunen Belag an. Versichert *hämisches Lachen*


    Es gibt auch etwas nettes...Ob Rhaeny und Ramon vielleicht..... so wie die zwei heute in der Bar...
    Das sind wenigstens die Lichtblicke, wo mir mein Job so richtig Spass macht. Da ist dann auch so ein überwarpter EXO nicht mehr so.. na ja, so eben. Die sind ein nettes Päärchen, etwas ungewohnt, aber sooo süß. Ich wünsche ihnen alles Gute.


    Admiral Cabiness war etwas angespannt. Sie unterhielt sich dann mit Commander Thalin, wegen irgendeiner Nebelmission. Wobei, die Art, wie sie es besprachen,, auf eine große Möglichkeit mit einer guten Portion Ärger schliessen lässt.





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  • Computerlogbuch S.S. RECONIA
    Captain Richter, Sonja
    Sternzeit : 91820.3425


    Die Mannschaft und ich sind uns vollkommen einig. Der Delta Quadrant ist riessig. Oder es kommt uns zumindest so vor, da er noch kaum erforscht ist. Die Reise via Sphären ist mehr als komfortabl. Und sie geht sehr schnell. Da wir mittlerweile gute Handelskontakte zu den Romulanern haben (einige Kisten Romulanisches Ale ist immer ein gutes Geschenk) haben wir auch keinerlei Probleme, weder mit der Regierung noch mit sonst einem. Auch die Sternenflotte ist hier ziemlich kooperativ und entgegen kommend mit zivielen Reisenden. Nicht so, wie Claudia es mir über DS12 erzählt.


    Unsere Hauptroute ist vorerst festgelegt. Wir starten bei DS12, wo wir Fracht aufnehmen (Überwiegend Dillithium, Waffen und Metalle, sowie Nahrungsmittel, Spirituosen, Medizin, Pflanzen, Samen und Tiere) fliegen dann über K7 zur Drozana-Station und dann per Transwarp nach Neu-Romulus. Hier ist der letzte Stopp bevor wir dann zur Sphäre aufbrechen zum Delta-Quadranten.


    Neelix war ein sehr guter Handelpartner und ein exellenter Vermittler. Mit ihm Geschäfte zu machen, ist ein vergnügen. Auch wnn er ein kleines Schlitzohr ist, hat er doch nie den versuch gemacht, uns zu Übervorteilen. Von daher bin ich mehr als bereit, ihm und seiner Kolonie zu helfen. Wer weiß, vielleicht können wir auch dort eines Tages mal eine feste Handelsstation aufbauen. jedoch wird dies noch dauern, da wir in dieser Hinsicht erstmal bei uns richtig Fuß fassen müssen.


    Ich habe gehört, das Charles McNeil sich mit den Ferengie in Vulpa-System auf die Schürfrechte eines eigenen Dillithium-Asteroiden beworben hat. Das macht dann den dritten Asteroiden, den wir haben. Der Löwenanteil, geht allerdings noch in die Tasche der 18.Flotte, das ist allerdings auch in Ordnung. So langsam glaube ich, alles ist in Ordnung, solange wir die Ferengie irgendwie aus dem Geschäft werfen können. Nur frage ich mich, warum wir dann uns aus der Spire in der Solane-Dyson-Sphäre zurückgezogen haben und die der TTC überlassen. Ok, ich habe bis jetzt auch nichts gutes von denen gehört, aber wenn die 18.Flotte dort diese Halsabschneider haben will, sollen sie. Ist bestimmt gut für die Moral.


    Alex ist erstmal weg vom Fenster, er hat um Versetzung zur Erde gebeten. Aus persönlichen Gründen, wie es heißt. Bin gespannt, wer dann die Botschaft neu besetzt. Sammy soll die Frachtroute zwischen Deferie-System und DS12 bekommen. Ihr neuer Frachter wird bald fertiggestellt, die Handelsverträge mit den Deferie sind es jedenfalls. Ich denke auch, das DS9 und der Gamma Quadrant davon profitieren werden.



    Na toll, wir werden gerufen, von einer Banthan-Patroullie. Weiß gar nicht, warum die sich so aufspielen. Ständig winseln sie um Hilfe, weil sie nichts auf die Reihe bekommen.




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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit :



    Der Tag war wieder mal ruhig, es war zwar mehr wie gestern, aber ruhig. Habe Taryn über Rhaeny und Ramon aufgeklärt, sie war sehr überrascht. Aneng wußte es ja.


    Commander Thalin war auch kurz am Abend da. Wie immer mit einem Stock im Arsch und steif wie ein Brett, aber ohne Phaser. Der traut sich was *leises Lachen* . Er gab Taryn ein PaDD und lies sie die Instrucktionen überfliegen. Dann ging er, sehr leise und schnell. Jetzt versuch ich, Taryn auszuhorchen, aber sie ist schweigsam und lässt nichts raus. Noch nicht.... .


    Admiral Cabiness macht sich in letzter Zeit auch rar. Liegt wohl am replizierten Kaffee. Kann es ihr nicht verübeln, aber es gaht halt im Moment nicht anderst.


    Also, ich weiß nicht, was heute los ist. Auch Ramon ist sehr zurückhaltend, als ich ihn wegen Rhaeny etwas aus der Reserve locken will. Er lässt auch nicht heraus. Wie soll ich da meine Kundschaft unterhalten. Etwas später kam noch Commander Thain dazu und eine kurze Weile darauf ein Unbekannter, aber der zahlte zu meiner Verwunderung mit Latinum und bestellte sich einen Scotch.


    Er heiße Gergorie Sinclair und war sehr lange fort, auf einer Mission. Er sagt das er sich erst einmal wieder einleben müsse und zu Naris wolle. Ansonsten war er galant, freundlich und schweigsam. Auch trank er seinen Scotch langsam und mit Genuss. Er weiß also soetwas zu schätzen. Ich hoffe, das er öfters nun kommt. Er ging leider viel zu früh und zu schnell. Als Ausgleich kam Rhaeny, auch wenn sie nach einem Kuss gleich wieder verschwand. Habe Ramon etwas geschockt, von wegen er muß sich erst die Genehmigung vom Arzt und seinem Vorgesetzten holen, wegen der Interspezies-Protokolle. Schade, das ich die Gesichter nicht sehen kann.


    Als Rhaeny weg war, kam ein fremder Lieutenant in die Bar. Er schien sehr schnell Kontakt mit Ramon zu finden und schon bald schwafelten sie über ihre Schiffe. Und wie sie sie bezeichneten, naja, Jungs und ihre Spielzeuge. Als Rhaeny wieder kam, stieg sie voll mit ein.






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  • Computerlogbuch S.S. ATLANTIA
    Captain O'Rourke, Samantha
    Sternzeit : 91826.8445


    Nachdem wir gestern unseren neuen Frachter übernommen haben und die Einweihungsfeier hinter uns gebracht haben, beginnen wir nun mit den Vorbereitungen zu unseren Jungfernflug. Ich habe mal in der Geschichte nachgeschaut und solange wir nicht TITANIC heißen, werden die Sterne günstig stehen für uns.


    Die Brückencrew ist vollzählig und einsatzbereit. Die Verladecrew ebenfalls. Alle Checks wurden abgeschlossen und die Sicherheitssysteme überprüft. Die ersten Waffentrockenübungen abgehalten. Lediglich der Maschinenraum meldet, das etwas mit den EPS-Relais nicht stimmt. jedoch meinen sie, das sie das unterwegs in den Griff bekommen. Wir sollten dies jedoch beim nächsten Wartungsstopp melden und überprüfen lassen.


    Jetzt holt Art sich erstmal die Frachtaufträge und reicht die Flugpläne ein. Jeder der momentan nichts zu tun hat, räumt sein Quartier ein und macht sich mit den Bauplänen sowie den Rettungsprozeduren vertraut. Unser erster Flug wird uns zum Dillithium Asteroiden "Einrichtung 81" und dann zur McNeil-Mine bringen. Danach fliegen wir via DS9 zur DS12 und übergeben dort unsere Fracht. Neue Güter werden aufgenommen und dann geht es zurück. Angeblich soll noch eine Sternbasis dazu kommen, aber es ist noch nicht sicher, das sie kommt oder zum festen Bestandteil der Route wird.


    Unser Schiffsarzt Jake macht noch die letzten Gesundheitschecks bei der Verladecrew und geht mit ihnen die Quarantäne-Bestimmungen nochmal durch. Da wir auch lebendige Organismen und nichtreplizierte Nahrung transportieren, muß alles ganz exakt sein. Schliesslich wollen wir ja keinen Ärger.



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  • Computerlogbuch S.S. RECONIA
    Captain Richter, Sonja
    Sternzeit : 91829.9696


    Wir hatten eine unliebsame Begenung mit den Hazari. Zwar konnten wir einen Notruf absetzen, der sofort beantwortet wurde von einem Kreuzer der Sternenflotte. Wir erlitten trotzdem herbe Schäden, bis sie eintrafen und waren fast am kapitulieren. Wenigstens konnten wir die Waren retten, auch wenn unser Schiff nun nur noch mit Warp 6 fliegen kann und unsere Schilde bei 40 Prozent hängen. Der Kreuzer hat sich unmittelbar nach Beendigung des Kampfes entfernt und uns zurück gelassen. Klasse und danke Sternenflotte.


    Nun, wie dem auch sei. Wir sind auf dem Weg nach Hause und haben sogar die Jenola-Dyson-Sphäre schon erreicht und durchquert. Jetzt fliegen wir zu DS12 und versuchen dort, das Schiffsdock benutzen zu dürfen. Sollten die es verweigern, fliegen wir weiter und suchen eine andere Werft. Schliesslich müssen auch noch ein Außenschotts erneuert werden.


    Die Talaxianer sind sehr freundlich, vielleicht etwas zu geschwätzig. Dafür haben sie Konditionen, welche einen das Blut gefrieren lassen, so niedrig sind sie. Janeway hat gute Vorarbeit geleistet. Mit den Ferengie haben sie auch schon Begegnungen und Erfahrungen. Sie waren aber mehr als erfreut, das wir Menschen sind und nicht so wie die Ferengie handeln. Sie fassen sehr schnell Vertrauen und man kann es steigern, wenn man nicht mit übertriebenen Forderungen kommt. Stat dessen sollte man immer bereit sein, etwas auf sein Gegenüber einzugehen. Zumindest funktioniert es bei uns.


    Die romulanischen Behörden sind ebenfalls entgegen kommend, ihre Inspektionen nicht mehr so streng. Jedoch sollte man es auch nicht übertreiben. Bei uns stimmt zumindest die Frachtliste und alle Güter sind angegeben, das schafft Vertrauen und beschleunigt die Prozedur emens.


    Wenn es so weiter geht, sind wir bis Samsatg Abend auf DS12. Die Mannschaften freuen sich schon auf den landgang und wahrscheinlich auch auf Drozana.



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  • Computerlogbuch S.S. RECONIA
    Captain Richter, Sonja
    Sternzeit : 91836.9931


    Ich habe Charles gleich nach verlassen des Iconianischen Portals kontaktiert und ihn über den Zustand des Schiffes aufgeklärt. Er hat mich sofort umgeleitet nach SB114 wo wir dann die erforderlichen Reperaturen vornehmen liesen. Nun, SB 114 ist zwar nicht DS12 oder Drozana, aber es war dort auch....erholsam.


    Während die Docks und Tech-Teams den Frachter reparierten, machten Martin und ich uns die Arbeit und schrieben die Crew-Bewertungen. So kamen wir zu dem Ergebniss 5 Mann aus der Verladecrew zu entlassen, da sie anscheinend nicht gewillt sind, trotz mehrmaliger Ermahnung ihr Leistungspensum zu bringen. Wir werden sie gleich auf SB 114 lassen, wo sie dann mit anderen Frachtern weiterfliegen können.


    2 Mann aus der Technikcrew wollen uns ebenfalls verlassen. Jedoch erst, wenn wir das nächstemal nach Neu-Talax fliegen, sie haben sich dort anscheinend zwei Talaxianerinnen angelacht. Ich freue mich für ihr Glück und wünsche ihnen alles Gute.


    Samantha ist auf ihren Jungfernflug und ich würde mich gerne noch mit ihr Treffen, jedoch lässt unser Zeitplan dies aufgrund der verspätung nicht zu, welche wir ja nun erdulden müssen. Trotzdem werden wir uns bei nächster Gelegenheit einen schönen Mädelsabend gönnen. Sie sit mir noch etwas schuldig, nachdem sie mir Jasmin weggeschnappt hat, die ich eigentlich als Sicherheitsbeauftragte haben wollte. Aber Ludwig macht auch einen sehr guten Job.


    Die Gerüchteküche lässt sich auch wieder vollblubbern. So soll ein weitere neuer Frachter kommen, entweder unter dem Kommando von Thomas und Melina oder umgekehrt. Ich persönlich halte Melina nicht geeignet. Sie macht zwar ihren Job, aber ich habe das Gefühl, als ob sie nicht mit dem Herzen dabei ist und sich vielleicht hinter der Theke einer Bar wohlerfühlt. Oder überhaupt eine andere Tätigkeit innerhalb der Unternehmensgruppe. Aber das ist mein Gefühl. Die andere Neuigkeit soll sein, das Charles eine neue Handelsstation aufbauen will. Wäre sinnvoll, schliesslich müssen unsere Frachter auch gewartet werden. Da wir uns immer noch im Krieg befinden mit allerlei Gesocks, ist es auch verständlich, das die Sternenflotten Schiffe Vorrang haben, wenn sie beschädigt sind. Jedoch haben auch wir wertvolle Aufgaben zu erledigen und müssen unsere Kähne flott und sicher halten. Da kann man nicht tagelang auf notwendige Reperaturen warten. Anscheind hat die McNeil Gruppe schon mal eine Händler-Station gehabt, die SB 911, welche dann aber geschlossen wurde, um die Klingonen nicht zu provozieren. Bin gespannt, wo sie sie dann diesmal bauen wollen. Die ersten Verhandlungen, die Alhena-Station von den Ferengie zu übernehmen scheiterten bereits.


    Ich persönlich tippe auf den Regulus-Sectorblock, er liegt ziemlich zentral zu allen Sectoren. Na gut, bis auf Triangulus- und Beta-Ursa-Sector. ich weiß, gar nicht ob der Deferie-Sector zur Föderation gehört und vom Gamma Orionis brauchen wir gar nicht zu reden.


    Vielleicht schaffe ich es ja heute noch zur DS12, aber es ist eher unwahrscheinlich. Claudia hält jedenfalls schonmal eine Flasche McNeil's Reserve bereit. Das Ding ist 31 Jahre als und etwas dickflüssiger als gewöhnlich, seine rauchige Note verleiht ihn in meinen Augen den besten Geschmack. Leider ist er das nicht für jedermann. Oder sollte ich sagen zum Glück, sonst wäre nichts mehr für mich da.


    Ahh ja, der Abschlußbericht des Schiffsdocks kommt, alles ist bereit und abgeschlossen. Wir können starten. Auf nach DS12 und Drozana.





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  • Computerlogbuch S.S. RECONIA
    Captain Richter, Sonja
    Sternzeit : 91840.1440



    Habe es gestern doch noch geschafft. Es haben zwar viele gemurrt, aber wir haben an DS12 angedockt und unsere Fracht gelöscht sowie neue aufgenommen. Wenn wir heute noch ablegen, lege ich einen Tag extra auf Drozana ein. Damit kann man die Mannschaft immer motivieren.


    Claudia war gestern sehr beschäftigt, leider. Die Bar quoll zwar nicht über, aber aufgrund der Uhrzeit, war sie doch recht gut besucht. Wir konnten meine Anforderungslisten via PaDD abgleichen und synchronisieren. Ich weiß nicht wie, aber sie hatte alles da, Angefangen von den Vorräten, über Luxusartikel, zu Baumaterialien, Waffenorbital Phalanxen und Schiffswaffen, Plasma-Leitungen, EPS-Kupplungen, Isolinearen Chips, Tragbare Generatoren, Biobetten, Medizinische vörräte, Warpspulen, Körperpanzer, dazu Handfeuerwaffen und Granaten. Die Sternenflotte scheint sich für einen größeren Krieg im Delta-Quadranten zu rüsten.


    Sie erzählte mir auch, das ein talaxianischer Händler vielleicht Interesse, mit uns ins Geschäft zu kommen. Würde mich freuen, da wir so unser Sortiment erweitern können. Auch das manche Leute anfangen, ihre Genussmittel mit Latinum zu zahlen, kommt immer häufiger vor. Tja, nicht jeder will immer nur Replikator-Fraß. Es ist einfach ein Unterschied, den nicht jeder wahrhaben oder wahrnehmen kann. Andereseits sind Geschmäcker einfach zu verschieden.


    Beim Stationsschneider habe ich mit ein Ferengie-Outfit machen lassen, aber so recht beeindruckt bin ich nicht. Das liegt nicht an der Leistung des Schneiders, sondern an dem vorgegebenen Schnitt selber......von wegen... selbstbewußte Ferengie Frauen zeigen mehr Haut. Bei den Klamotten können die sich doch auch nen Sack übern Kopf stülpen. Doch was tut man nicht alles für den Profit.


    Schade war nur, das ich Samantha verpasst habe, aber das war mir schon klar. Nun gut, dann versuch ich es halt in zwei Wochen wieder. Wenn wir es schaffen.



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  • Computerlogbuch S.S. RECONIA
    Captain Richter, Sonja
    Sternzeit : 91863.7677



    Hurra, ich hab es geschafft. Seit gestern 22.00 Uhr Bordzeit bin ich die Verantwortliche für die Frachterabteilung. Charles hat anscheinend so viel zu tun, das er weitere Aufgaben delegiert. Nun, es sind 46 Danube und 21 Tuffli zu koordinieren. Die meisten Schiffe sind schon fest eingeteilt und haben erfahrene Captains. Sam's Route müssen wir noch so langsam austesten und festlegen, aber der grobe Umriß steht auch bei ihr.


    Melina werde ich wohl eher zur Erde schicken und ihren Frachter einen anderen geben. Sie hat schon mehrmals angedeutet, das sie zu dieser Tätigkeit keinen Bezug hat, sondern eher die administrativen Tätigkeiten des Geschäftes mag. Zugegeben, dort ist sie einmalig. Ihr Sinn für die Zahlen ist umwerfend. Vielleicht kann ich sie aber auch auf einen Danube umsetzen und sie auf Verkaufstour schicken. So hat Max schliesslich damals seine Erfahrungen gesammelt.


    Den Gerüchten zufolge, überlegt sich die Führungsetage der McNeil-Gruppe ob und wie sie expandieren. Sie erwägen eine Händlerbasis sowie zwei Filial-/HUB-Niederlassungen. Aufgrund der Entspannung mit den Klingonen soll wohl das Projekt SB 911 bzw Mc's Händlerstation 911 wieder aufgenommen werden. Ebenso soll eine Niederlassung auf Neu-Romulus und eine weitere in der Dyson-Sphäre errichtet werden. BIs jetzt sind das nur vage Pläne und wie ich die Führung kenne, wird auch nichts übereilt, jedoch ist die der Firmenwegweiser für die nächtsen 7 Jahre. Klar ist ebenfalls, das sich in der Zeit sehr viel ändern kann und wird, da sind die hohen Herrschaften relativ flexible, was ja auch gut so ist. Manchmal sind sie aber etwas zu flexible, was dann eher verwirrend ist.


    Trotzdem werden wir uns auf die zukünftigen Projekte einstimmen und darauf hinarbeiten. Schliesslich geht es um unsere Jobs und auch um die Sternenflotte. Je besser wir organisiert sind, desto besser können wir denen das Leben erleichtern und sie so ihre Arbeit tun lassen. Denn obwohl sie denken, das sich das Universum um sie dreht, sind sie manchaml so produktiv, wie einer Amöbe das Ohrenschmalz auszukratzen, damit sie was zum Essen haben.





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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91893.2891


    So, jetzt ist es passiert. Diese aufgeputschte Westentaschendiktatorin Naris hat das gemacht, womit ich schon die ganze Zeit gerechnet habe. Weil ich ihr nicht in den Arsch krieche, hat sie mir die Bar geschlossen.


    Aber vielleicht erstmal auf Anfang zurück. Wir haben ja schon über längere Zeit ein gespanntes Verhältniss. Was ja nicht wäre, wenn sie nicht so ein Arsch wäre. Die Lage hat sich ja erst zwischen uns so verschlechtert, als es den Diebstahl in der Bar gab und bei meinen Anfragen nichts zurück kam, außer doofe Antworten und arrogantes aggersives Bla Bla Bla.


    Wenn sie doch nur mal begreifen würde, das sie uns nicht wie ihre Hammpelmänner mit ihren gefärbten Stramplern rumkommandieren kann. Ich persönlich habe kein Problem, wenn man mit mir normal redet. Aber ich lasse mich nicht als Lebewesen behandeln, welches weniger Wert als die unterste Dreckschicht eines Plasmainjektors. Ich denke, mit mir kann man normal reden und wenn man etwas will, geht das am besten mit Geben und Nehmen. Doch nun.....


    Ich habe nichts Illegales oder Ungesetzliches getan. Ich habe lediglich dafür gesorgt, im Anbetracht der Gesetzgebung, das sich die Bar wirtschaftlich verhält. Und auch die Kosten für Transport und Kauf, schliesslich müßen die Sachen ja irgendwo herkommen, außer man möchte etwas Repliziretes. Bei meinem nächsten Arbeitsplatz weerde ich versuchen, die Bar gleich zu pachten oder kaufen. Lieber zahl ich Miete etc etc als das ich mir nochmal von einem was sagen lassen muß, der keinerlei Ahnung hat.


    Wenn ich so über das ganze nachdenke, muß auch ich zugeben, das ich unfair zu ihr war. Nun, ich lasse mir nichts gefallen und bin auch nicht auf den Mund gefallen. Und ja, ich bin sehr ehrlich, manchmal zu ehrlich und ich habe meinen Mund nicht immer unter Kontrolle. Leider ist er dann schneller, als mein Hirn mitkommt.
    Und vielleicht habe ich auch etwas überreagiert, als sie sich einmischte, aber verdammt noch mal, ich war nicht so unschuldig daran und sie hat die Wahrheit verdient. Auch wenn es ihr nicht gefällt.


    Jetzt rede ich erstmal mit meinen Händlern und werde eine Nachricht an die Drozanna schicken, das sie meine Sachen in einem Frachtraum lagern. Zusätzlich werde ich wohl schauen müßen, wo ich 1800 qm zusätzlichen Frachtraum herbekomme, schliesslich müßen wir die Waren lagern, die in den Delta-Quadranten verschickt werden.





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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91901.2352



    Die Bar ist immer noch geschlossen. Ich weiß nicht, ob daß das war, was sie wollte. Auf jedenfall war es nicht meine Schuld, nun , zumindest nicht ganz. Ja, ok, ich habe mich auch etwas daneben benommen, geb ich ja zu, zumindest vor mir.


    Nun fliege ich jeden Tag herum und suche neue Frachträume für unsere Transporter. K-/ fällt weg, den die melden, das sie schon voll sind. Außerdem ist das auch wieder so eine Sternenflottenbase. Die Ferengie auf der Drozana verlangen zuviel, aber ich kann ja demnächst mit Cyntia mal verhandeln, die ja im Syndicate ist und inoffiziell der die Drozana gehört. Wundert mich, das die Sterrnenflotte das noch nicht heausgefunden hat. Nun, die meisten, bis auf wenige Ausnahmen sind ja auch Deppen. Man mekt, das wir Krieg haben und an Personalmangel leiden.


    Für den Umschlag brauche ich mindestens 1800 qm Frachtraum, da wir nur so, die Waren schnell und sicher umladen können.. Dabei kann die Standzeiten der Frachter um 28% verringern, so das sie schneller wieder weg kommen.


    Am Samstag kommt sowohl die SS RECONIA als auch die SS ATLANTIA, bis dahin sollte ich den Frachtraum haben und die Koordination stehen. Die vermehrten Patroullien machen mir dabei Sorgen, nicht das wir etwas zu verheimlichen haben, aber sie stören unseren Zeitablauf.


    Aporopo Abluf, was mache ich nur mit unseren Lebensmittel? Sie leigen im Frachtraum in Stase, aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust, die mehr an Ds12 und ihre Inkompetenten Leute zu verteilen. Das wird zwar ein weiteres Minus in meiner Buchhaltung geben, aber zumindest sind die schon bezahlt.


    Der Lieferant des Kanars und Frühlingsweines hat schon angerufen und gefragt, ob etwas mit seiner Ware nicht stimme. Ich konnte ihn beruhigen, das es weniger an seiner Ware als an meiner Kundschaft liegt. Sehr begeistert war er nicht. Ich habe einen Teil des Frühlingsweines und Kanars an einen Klingonischen Frachter verkauft, wenn er ihnen schmeckt, wollen sie noch mehr ordern. Wußte gar nicht, das Klingonen auf so etwas stehen. Oder es gibt noch eion geheimes Gefangenenlager im Klingonischen Reich, von dem keiner etwas weiß. Ok, nicht sehr realistisch, aber wenigstens Plausibel. Mir egal,


    Die MNG ist mit der Entwicklung nicht zufrieden, aber zumindest habe ich den Rest der Schulden bei ihnen abgetragen. Jetzt bin ich wieder frei und kann mich voll und ganz auf meine Arbeit konzentrieren. Die nächste Bar, die ich übernehmen, werde ich richtig pachten und nicht im Namen der Sternenflotte leiten. Vielleicht finde ich ja soetwas wie das Quarks, wo ich frei bin und so wirtschaften aknn, wie ich es für erachtlich halte.


    Bis dahin werde ich den Frachter- und Warenverkehr in diesem Sectorblock kordinieren und überwachen. Wobei mir einfällt, ich brauche noch 234 orbitale Waffenplattformen, 12 Warpspulen und 62 Strahlenbänke für die SS RECONIA. Die scheinen einen guten Markt dadrüben zu haben. Wenn ich im Gegenzug an die Artefakte und Lebensformen komme, die mein KUnde möchte, bin ich auch erstmal so richtig im grün-schwarzen Zahlenbereich und kann mir sogar etwas Urlaub leisten.



    Jetzt muß ich aber erstmal noch zur Promenade, da treffe ich mich mit einen weiteren Kunden auf eine Tasse Kaffee, leider repliziert. Aber es könnte sich lohnen, zumindest für mich.







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  • Computerlogbuch S.S. ATLANTIA
    Captain O'Rourke, Samantha
    Sternzeit : 91902.4987


    Wir überschreiten nun die Sectorblockgrenze vom Beta-Ursea-Sectorblock zum Sirius-Sectorblock. Seit beim Bürgerunruhen auf Bajor drehen die Verantwortlichen mal wieder hohl. Was die an Patroullien rauswerfen ist echt übertrieben. wir haben allein auf dem kurzen Teilstück, zwischen dem Vlugla-System und Minas-Korva-System sieben Überprüfungen über uns ergehen lassen müssen.


    Jedesmal haben sie sich dann über die Fracht, welche unter anderem aus Dillithium, Kanar, Frühlingswein, Romulanischen Ale und Klingonischen Blutwein besteht, gewundert. Auch über die große Anzahl an cardassianischen technischen Geräten. Was mich verwundert ist, daß sich keiner über die Orbital-Waffenplattformen auf Polaron-Basis gestolpert ist oder die Strahlenarrays.


    Auch haben wir neue Order bekommen, DS12 vorerst nicht zum Handel anzufliegen, sondern unsere Ladung auf Drozana zu löschen. Bin gespannt, ob Sonja vor mir dort ist. Ich glaube, ich kann davon ausgehen, da ja auch die 18.Flotte dort Patroullien durchführt. Möchte echt gerne wissen, was dort abgeht.Da ich sowohl Claudia als auch Admiral Naris kenne, weiß ich nicht, was ich von der Ganzen sache halten soll. Aber wie so oft, werden einfach Kleinigkeiten überbewertet und manchmal kommen einfach die falschen Funken zusammen, so das es schonmal eine Explosion geben kann. Jedoch sollte auch jedes Gewitter mal vorbei sein und die Sonne wieder scheinen. Ich hoffe, beide kommen sehr schnell zur Vernunft.


    Unsere Minenanlage in Vlugla-Asteroiden-System wirft schon die ersten Profite ab und wir können es sowohl an die Romulaner , Klingonen als auch an die Deferie oder unsere neuen Kunden im Delta-Quadranten verkaufen. Ebenso alle unsere nichtreplizierten Waren, welche anscheinend sehr gut dort ankommen, wenn man die Liefermengen betrachtet. Ich denke, auch hier wird Claudia wahrscheinlich ihr Geschäft verlagern. Nachdem ich meine ladung gelöscht habe, werde ich mal auf Ds12 vorbei schauen. Ich bin schon wahnsinnig neugierig und meine Leute können etwas Erholung brauchen. Auch wenn es einen Umweg bedeutet, das wir erst nach Drozana, dann Ds12 und dann wieder Drozana fliegen müssen. Jedoch ist auch bei meinen Leuten DS12 beliebter als Drozana, was sich jedoch ändern könnte, sollten die Zwistigkeiten nicht aufhören und das Angebot so eingeschränkt sein. Replikatorzeugs können wir auch auf dem Frachter haben.


    Ansonsten ist alles ruhig und alles läuft nach Plan. ich denke.............




    Oh oh, so ein verdammter Scheißdreck, hört sich das den nicht mal auf. Haben diese Idioten nichts anderes zu tun, als uns schon wieder zu stoppen und eine Überprüfung durchzuführen...?? Wie oft den noch?? Scheiß Möchtegern Sherrifs, wenn sie doch nur mal da wären, wenn man sie braucht.







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  • Computerlogbuch S.S. RECONIA
    Captain Richter, Sonja
    Sternzeit : 91906.2318


    Wir haben gerade die romulanische Grenze überquert. Die waren heute echt komisch, so intensiv wie sie uns gescannt haben.. Reglär dauert eine Überprüfung und Durchsuchung 2 Stunden, aber heute saßen wir dort 10 Stunden fest. Da stimmt etwas nicht. Etws schlimmes muß passiert sein, wenn die eine Durchsuchung so gründlich machen, aber was? Wir kommen schliesslich aus dem Delta-Quadranten zurück, was suchen die also auf unseren Frachtern?


    Anscheinend läuft es aber nicht nur bei uns so holperig. Auich Sam klagt über ständige Unterbrechungen wegen Überprüfungen. Und dann das mit Claudia, was sollte das? Oder hat die vorlaute Kleine wieder mal ihren rebellischen Tag gehabt? Damit hat sie schon in der Vergangenheit Probleme gehabt und herauf beschworen. Andererseits sollte Naris doch eher damit klar kommen, zumindest wenn ich sie richtig einschätze.


    Ob die hier ne Jagd auf die McNeil Gruppe machren, weil wir unser Imperium ausdehnen?? Kann ich fast nicht verstehen. Auch wenn wir nun größere Aufträge für die Sternenflotte machen, wie Materialien und Konsoplen und andere Ersatzteile zu transportieren. Es kölnnte aber auch eine andere Transportfirma oder Händlergruppe dahinter stehen, die uns so in Mißkredit bringt, so jemand wie diese TTC, scheiß Ferengie Händler, die machen alles kaputt und zerstören schon mit ihrem Auftauchen das ganze Vertrauen. Zumindest hier sind wir im Vorteil, da wir nur erstklassige Ware zu einem angemessenen Preis liefern. Mit unserer Preistransparenz und Politik können wir jeden einzelnen Credit oder Streifen Latinum belegen.


    Die Kursänderung zur Drozana ist eingegeben und ich schätze, das wir pünktlich dort sind, wenn wir nicht weiter aufgehalten werden. Eigentlich hätte ich einen Sternenflottenbasis vorgezogen, aber in dem Job darf man halt nicht wählerisch sein, außerdem kann ich so mal wieder alte Kontakte auffrischen. Wir brauchen dringend biomemetisches Gel, und ein Transporter des Syca,wartet schon auf unsere Ankunft. Die KO. waretn schon sehnsüchtig darauf, damit ihre Transformation zu beschleunigen. Das wird sie aber ne Menge kosten. Ich hoffe nur, das die Qualität auch stimmt, sonst blas ich den Handel ab. Die Gorn sind nicht so sonderlich berühmt für iher genauigkeit, aber sie haben es uns versprochen, wir werden sehen.




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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91914.5619



    So, seit gestern Abend ist der "Sternenhimmel" wieder eröffnet. Zugeggeben, als man mir befahl, da ich mich umgehend auf DS12 melden müsse, hab ich etwas Bammel bekommen. Auf der einen Seite hatte ich ja nichts zu befürchten, gut manche Dinge waren grenzwertig, aber ansonsten war alles legal. Auf der anderen, wer weiß, was in so einen Sternenflottenadmiralskopf vor sich geht. Anscheinend hat das ganze Jemanden dort oben nicht so gefallen. Es gibt zwar jetzt ein paar Bedingungen, aber dafür hab ich jetzt einen richtigen Pachtvertrag, muß Miete und Wartungskosten zahlen, aber dafür hab ich auch meinen zusätzlichen Frachtraum. Jetzt können wir in Ruhe uns ums Geschäft kümmern.


    Auch habe ich gestern gleich 500 Tonnen Gemüse gekauft, zu einem Spottpreis. Sam wird sich freuen, wenn sie das erfährt. Anscheinend hat sie einige Kolonien in petto, die darüber sehr glücklich sein dürften. Ich habe gleich wieder Phinneas und Ferb geschickt, das sie die Kisten auch gleich richtig zuordnen. Dann haben sie den neuen Frachtraum begutachtet und eingeteilt, so das man gleich sieht, wem was wo gehört und keine Verwechslung passiert. Als sie fertig waren haben die zwei die Bar geputzt und gesäubert, sowie die Bar wieder aufgefüllt und eingeräumt.


    Das neue Abkommen mit Naris ist gar nicht so schlecht, auf alle Fälle kann ich jetzt auch auf Latinum bei der Auszahlung bekommen, ohne das ich es extra von meinen Kunden verlange. Hat auch was für sich. Jetzt haben alle ein paar Sorgen weniger. Und wir müssen nicht auf die Drozana ausweichen. Lieber schnüffelt die Sternenflotte rum, als ein Ferengie im Frachtraum. Obwohl, wenn es blöd läuft ist bei Beiden der Raum hinterher leer.


    Die Frachter kommen beim nächaten Flug wieder hierher. Ich hoffe, das dann mal die Inspektionen nachlassen und wir unser Gewerbe ungehindert nachgehen können.


    Oh, Kundschaft.


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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91926.7148



    Seit zwei Tage ist ein Frachter überfällig. Er sollte uns mit Ersatzteilen für Disruptorwaffen, sowie trimolekulare Metalllegierungen bringen. Dafür sitze ich nun auf 200 Hectoliter Frühlingswein, 478 Liter Finest McNeil, 34 Jahre und 200 Tonnen Rinderfleisch . Wenn der nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden hier aufkreuzt, schicke ich es mit dem nächsten Frachter nach Vor'Nak. Dann muss ich zwar auf die Legierungen verzichten, aber ich bekomme das Doppelte an Disruptorteilen.


    Wie erwartet war Sam mehr als erfreut über meinen Glücksgriff. Sie mehrere Kolonien an der Hand, welche sich nicht gerade für Landwirtschaft eignen, dafür umso mehr für Bergbau und Erzraffinerie. Vielleicht kommen wir so an unser Metall heran. Wir werden jede Menge davon brauchen, wenn die Gerüchte stimmen.
    Denn anscheinend sollen unsere Minen ausgebaut werden. Und die ersten Vermessungs- und Planungsarbeiten für unsere Außenstationen sollen bald beginnen. Wobei ich die auf Neu-Romulus noch einsehe, aber wo wollen sie die Handelsstation bauen. Die soll sogar eine eigene Schiffswerft bekommen. Aber dafür werden erst die Genehmigungen gebraucht.


    Sonja hat es da gut, sie steht voll unter dem schutz der Föderation dort drüben im Delta-Quadranten und wenn sie deren Reichweite verlässt, darf sie die Hazarie anheuern, welche ihr dann auch mal gerne neue Kunden vorstellen. Sie meinte, jedwede Aggresoren würden abgeschreckt, wenn sie sehen, das der Frachter nicht nur bewaffnet, sonder auch mit Begleitschutz ist. Ihre Bilanzen aber versprechen gute Profite.


    Aufgrund der Öffnung zum Delta Quadranten kommen immer mehr Reisende von drüben hier her. Wir müssen mal mehr Speisen und Getränke aus dem Delta-Quadranten importieren. Jedoch stiess mein Vorschlag bis jetzt auf taube Ohren. Begründung: wenn wir Gäste haben, sollten wir ihnen unsere Spezialitäten servieren, sonst könnten sie auch daheim bleiben.


    Seit der Neuregelung mit der Stationsleitung wegen der Bar, versuche ich auch mehr mich in deren Lage zu versetzen. Leider gelingt es mir nicht allzu oft. Trotzdem versuche ich alles mit mehr Geduld und Tolearnz aufzunehmen. Vielleicht klappt es ja eines Tages, solange nicht wieder jemand meint, er müsse mich wie ein Sternenflottenkadett herum kommandieren. Charles hat schon gewusst, warum er mich hier an den Arsch des Universums versetzt und mir meine Freiheiten lässt, solange ich auch meine Pflichten im Sinne der McNeil-Gruppe mache. Entweder das oder es ist die gut versteckte Rache, weil ich mit ihm Schluss gemacht habe.


    So, jetzt noch eine kleine Inventur und einen klingonischen Mokkachino, dann ist meine Schicht beendet.




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  • Computerlogbuch S.S. RECONIA
    Captain Richter, Sonja
    Sternzeit : 91942.2007


    Wir waren heute am Verlassen der Solane Dyson Sphäre als wir von einem romulanischen Schiff gerufen wurden. Der Captain des Schiffes stellte sich als Virtok D'True vor. Er meinte, er sei der Repräsentant einer noch neutralen romulaniuschen kleinen Kolonie und suche zuverlässige handelspartner, welche ihn nicht zwängen, einer der drei großen Parteien beizutreten. Selbstverständlich hatte ich keinerlei Probleme, ihn dies zu versichern. Ich nannte ihn meinen Endflugziel, also DS12 und unterhielt mich ziemlich lange mit ihm. Für einen Romulaner war er ziemlich gebildet und hatte gepflegte Manieren, was mich eigentlich schon fast wieder an einen Tal Shiar Agenten erinnerte. Als ich ihn mit meiner Vermutung konfrontierte, nickte er anerkennend und bestätigte, das er bis vor kurzen beim Tal Shiar tätig war.


    Als er jedoch eine Kolonnie auslöschen sollte, welche "nur" aus Romulanern bestand, dazu ziemlich klein und unbewaffnet, widersetzte er sich dem Befehl und wechselte mitsamt seiner gesamten Crew die Seiten. Bis auf einige kleiner Fähren waren keine Schiffe, nichtmal Frachtschiffe vorhanden, so das sein Schiff das größte war und das einzige, was schneller fliegen konnte als Warp 5. Wie gesagt, jetzt ist er auf der Suche, nach Handelspartnern.


    Ich nahm eine Liste seiner Bestellungen entgegen und versprach, mich innerhalb von 24 Stunden bei ihm zu melden. Als Gegenleistung bekämen wir Waren für den Weiterverkauf, was genau, hat er nicht gesagt. Ich besorg mal die Sachen, die er will und lasse mich überraschen. Auf diese Weise habe ich schon so manches Geschäft abgewickelt. Sollte es nichts werden, so kann er uns immer noch als Rückzugs- und Lagerort dienen. Und wenn das nichts bringt, hab ich wennigstens mal ein gutes Werk getan.


    Vielleicht sollte ich mein Schiff umtaufen lassen in die S.S. Profitgöttin. Den trotz aller versuche diverser Ferengie uns aus dem Geschäft zu drängen, konnten wir uns behaupten und sogar einen Kundenzuwachs verbuchen. Die Ferengie scheinen nicht sehr beliebt zu sein, sie sollten es mal mit anderen Methoden versuchen. Ihre jetzige kommt wie bei uns auch im Delta Quadranten nicht so an. Sogar die kazon überlegen es sich, ob sie lieber etwas billiger bei einem ferengie oder zu einem akzeptablen Preis bei uns erwerben. Wir stehen eben über all für Zuverlässigkeit, Toleranz, Kulanz und Qualität.


    Aber wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Und so muß ich mich von meinen gute ersten Offizier trennen, den er bekommt ein anderes Kommando. Ich bekomme einen neuen, wir sollen ihn gleich auf Neu Romulus anholen. Wie ich auch, wurde er oder sie gleich nach Beendigung der Dienstzeit vom Geheimdienst abgeworben und soll nun meine rechte Hand werden. Da bin ich aber gespannt. Ich weiß, warum ich abgeworben wurde, aber diese Planung hat sich ja zerschlagen. Aber warum dann noch jemsnden abwerben?


    Möchte zugern wissen, was Charles nun wieder in seinem Implantierten Hirn ausheckt. Wie dem auch sei, ich sehe ihn ja bald und kann ihn das fragen. Obwohl ich nicht glaube, eine befriedigende Antwort oder überhaupt eine zu bekommen. Was solche Sachen angeht, ist Charles sehr eigen und verschlossen. Selbst als ich noch aktiv war und den Auftrag hatte, die McNeil-Gruppe zu infiltrieren, hab ich über solche Sachen keinerlei Informationen bekommen. Selbst dann nicht, als ich mich mit ihm einließ und das Bett teilte. Manche Sachen sind es einfach nicht wert. Immer wieder muß ich an seinen Gesichtsausdruck denken, als ich ihm die Wahrheit gesagt habe und beim Geheimdienst ausgestiegen bin.


    Nun, die Reise ist also sehr gut und glatt verlaufen, die Frachträume sind randvoll, der Klingelbeutel auch, die Mannschaft ist voll motiviert und leistet hervorragende Arbeit, der nächste Landurlaub zu greifen nah, das Schiff voll in Schuß. Hoffentlich geht alles so weiter.



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  • Logbuch der Bar "Sternenhimmel"; DS12
    Betreiber : Strahl, Claudia
    Sternzeit : 91971.2138



    So, endlich komme ich auch mal wieder dazu, das Bar-Logbuch zu führen. Nachdem ja hier alles so gut läuft, kann ich mich darum kümmern, daß das eingelagerte Material von der Drozana nach DS12 überführt wird. Dabei fliege ich nun selbst hin und her, um die wichtigsten und sensibelsten Güter auch sicher und unversehrt nach Hause zu bringen.


    Phinneas und Ferb haben diesmal alles im Griff und ich hoffe für die beiden, das sie sich, bei der nächsten Kontrolle oder sonstigen Störung, erstmal an die Sicherheit wenden und jeden Zutritt verweigern, bis ich wieder da bin. Schliesslich unterliegt die Bar jetzt voll der Kontrolle der McNeil-Gruppe.


    Seit die USS Forrest weg ist, ist es auf der Station etwas ruhiger. Schade eigentlich, aber so haben wir Zeit und Gelegenheit, uns mit den anderen Aufgaben, wie Organisieren und Verladen/Verschiffen der Frachten zu tun. Heute Abend muß ich wieder weg und treffe mich mit Kah'Da und Lurra. Er bringt mir klingonische Waren, direkt aus den Kolonien im T ' ong Nebel.


    Auch die Waren für Sonja haben wir schon fertig zusammen gestellt. Ich hoffe, das der neue Kunde zufrieden ist und bei uns bleibt. Den sein Erz und seine Waren, die er aus dem romulanischen Sector bringt sind von sehr guter Qualität. Das eine lässt sich gut weiterverkaufen und das andere können wir gut selber brauchen.


    So, jetzt muß ich wieder zur Bar, schliesslich ist dort, auch in der sogenannten Weihnachtszeit immer was zu tun, auch wenn es etwas ruhiger ist. Außerdem muß ich dort die Bestände mal wieder überprüfen und auffüllen.







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