Logbuch der U.S.S. Flying Fox

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98402.73928


    Die Flying Fox wurde zum Patrouillenflug um Sahal III aufgrund der aktuellen Ereignisse eingeteilt. Unsere heutige Patrouille führte uns zunächst zu dem uns bekannten Trümmerfeld, wo wir Trümmer des von uns zerstörten fremden Schiffes sowie Leichenteile bergen konnten und in Frachtraum 2 unter Zuhilfenahme eines Eindämmungsfeldes aufnahmen. Von dem zweiten Schiff, welches sich selbst zerstört hatte, war praktisch nichts mehr übrig.


    Anschließend nahmen wir einen Standardorbit um Sahal III ein, wo wir einen kompletten Oberflächenscan mit negativem Ergebnis vornahmen. Während des anschließenden Fluges nach Standardsuchmuster ausgehend von Sahal III fanden wir zwei Bojen bei 273 zu 54 und 033 zu 123 mit älterer Hüllensignatur, jedoch moderner innerer Technik. Wir nahmen diese ebenfalls unter Zuhilfenahme von Eindämmungsfeldern auf, nachdem Lt. Blackwood sie mit einem EMP unschädlich gemacht hatte. Deren Analyse wird ebenfalls von Lt. Blackwood durchgeführt.


    Untersuchung der geborgenen Trümmerteile:

    Wir fanden

    - ein Speichermodul mit Koordinaten und

    - Teile von Konsolenfeldern mit Symbolen, welche an Piktogramme erinnern, also recht gut identifizierbar sind.

    Nun müssen wir herausfinden, wohin uns die Koordinaten führen.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Technischer Offizier Lt. Tamina Blackwood


    Computer ... Aufzeichnung starten ...


    Die Untersuchung der aufgebrachten Bojen ergab keine nennenswerten Erkenntnise. Es handelt sich um herkömliche Kommunikationsbojen, die zwar äusserlich eher antik wirken, im Inneren jedoch mit modernster Technik ausgestatten sind. Nach Wiederherstellung einiger Speichereinheiten konnte ich feststellen das diese Bojen komprimierte Signale von Schiffen empfangen und automatisiert weiterleiten an eine Relaisstation im Risa-System. Näheres war leider nicht zu erfahren.


    Computer ... Aufzeichnung beenden ...

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98421.75783


    -/\- Zwischenbericht -/\-


    Heute unternahmen wir einen weiteren Flug zum Trümmerfeld, diesmal mit reduzierter Warp- und Energiesignatur sowie einer vorbereiteten Tetryonwelle, um als Tarnung zu fungieren. Außerdem hatten wir eine Art Schutzschild per Deflektor vorbereitet. Die U.S.S. Garrett diente und als Rückendeckung nur 10 Sekunden mit Maximum-Warp entfernt.


    Bei Ankunft am Trümmerfeld blieben wir auf ca. 500.000 km Abstand. Wir erfassten eine Struktur bestehend aus kleinen Schiffen, welche sich um unser Shuttle herum aufhielten und auch eine provisorische Andockklammer angebracht hatten. Die Energie auf dem Shuttle war stark erhöht. Wie sich herausstellte wurde diese für das Replikatorsystem bereitgestellt, welches für die Produktion von dehydriertem Tofu genutzt wurde.


    Wir beschlossen uns vorsichtig zurück zu ziehen. Plötzlich tauchte ca. 50.000 km hinter uns ein Schiff auf. Dieses kommunizierte mit den Schiffen in der Struktur, welche daraufhin ihre Schilde hochfuhren. Zwei Schiffe senkten kurze Zeit später ihre Schilde und eines kam sogar auf uns zu. Wir ließen unsere Schilde unten, um nicht zu provozieren. Zum Glück ging diese Taktik gut. Das kleine Schiff drehte wieder ab und das hinter uns aufgetauchte Schiff dockte an der Struktur an.


    Wir blieben auf 3.000.000 km Abstand und baten die Garrett ohne Schilde und mit normalem Energieniveau zu unserer Position.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98424.75348


    Heute war ich zur wissenschaftlichen Expertise auf der U.S.S. Garrett eingeteilt, die den Kontakt zu den Tamarek herstellen sollte. Die Garrett bewegte sich langsam und ohne Schilde auf die Struktur zu. Das Energieniveau auf unserem Shuttle normalisierte sich unterdessen wieder. Die ausgelesenen Atmosphäredaten der Tamarek-Schiffe waren wie schon bekannt sauerstoffarm, bei - 20°C sowie hohe Strahlenwerte. Derweil erfassten wir auch ein Kommunikatorsignal, welches nur Lieutenant Nehi Lin gehören konnte. Während weitere größere Schiffe ankamen, flogen kleinere Tamarek-Schiffe ab. Die Garrett unternahm einen Kommunikationsversuch. Wir empfingen schließlich ein Audiosignal, welches nach der Übersetzung durch Commander Theta1 bedeuten sollte, dass die Tamarek das Trümmerfeld für sich beanspruchen. Inzwischen herrschte wieder rege Kommunikation unter den Tamarek-Schiffen. Sie führten wohl Gespräche darüber, dass Lt.-Cmdr. Theta1 eine männliche Stimme hat, was mich zu der Vermutung veranlasste, dass Tamarek überwiegend weiblich sind.


    Wir registrierten ein auf uns zukommendes kleines Schiff, das von einem größeren versucht wurde abzudrängen, aber nicht locker ließ. Unser Shuttle löste sich ebenfalls plötzlich und rief uns. Lt. Lin erklärte, dass das kleine Schiff einen Angriff zu provozieren versuchte. Nach einer Kommunikation zwischen dem scheinbaren Führungsschiff und dem Ausreißer, verlangsamte dieser seine Geschwindigkeit.


    Über Lt.-Cmdr. Theta1 fand eine versuchte Verhandlung mit den Tamarek statt, welche u. a. 50 Tonnen Tofu beinhaltete. Die Tamarek verlangten Reparationen für das von der Flying Fox zerstörte Schiff und die angebliche Bedrohung, welche zur Selbstzerstörung des anderen führte. Ein Kampfschiff und das Shuttle gingen auf Rendevouzkurs, um das Tofu in Empfang zu nehmen, was unter der Aufsicht von Lt.-Cmdr. Theta1 geschah. Lt. Lin kehrte bei dieser Gelegenheit zurück an Bord und wurde unter Arrest gestellt.


    Das Trümmerfeld ist nun als Tamarek-Terretorium in die Sternenflotten-Karten eingetragen.


    Inzwischen hatten sich die meisten kleinen Schiffe entfernt und drei Kriegsschiffe (je 250.000 Metrische Tonnen, also das doppelte der Fox) die Garrett umzingelt. Die Tamarek forderten einen Botschafter, lehnten aber Lt.-Cmdr. Theta1 ab, weil sie einen männlichen Tamarek erwartet hatten und wohl enttäuscht waren.


    Die verbliebenen Schiffe drehten schließlich unerwartet ab und flogen in verschiedene Richtungen, so dass die Garrett zu Station K 7 zurückkehren konnte. Von dort flogen Mr. Jenlen und ich zur Fox mit unserem Shuttle zurück.


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    Persönliche Anmerkungen:

    - Tamarek haben wohl ein Problem mit unserer gewohnten Gravitation.

    - Das Schiff mit dem Tofu hat dieses nicht mit anderen geteilt.

    - Unsere Expertise war wohl unerwünscht und wurde kaum beansprucht.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Fn. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98443.63203


    Heute durfte ich ein Gespräch mit Lt. Nehi Lin im Beisein von Cmdr. Efes führen, um das ich Cpt. Cabiness im Beisein von Cmdr. Newton und Lt. M'Nuuras gebeten hatte. Ich fragte Lt. Lin zunächst, ob sie angemessen behandelt werde. Darauf antwortete sie, dass sie es als Folter empfindet, nichts zu tun zu haben. Sie wird aktuell in ihrem Quartier auf der U.S.S. Garrett im Arrest gehalten. Ihr Quartier ist sehr karg eingerichtet ohne persönliche Gegenstände und ohne Fenster.


    Im folgenden Gespräch teilte sie mir ihre Erkenntnisse über die Tamarek mit, welche ich wie folgt niedergeschrieben habe:


    - Tamarek leben auf Stadtschiffen.

    - Auf ihren kleineren Schiffen (Kriegs- und Versorgungsschiffe, Wächter usw.) dienen nur weibliche Besatzungsmitglieder.

    - Die männlichen Vertreter der Spezies bleiben stets auf den Stadtschiffen.

    - Sie sind in Clan-Strukturen organisiert.

    - Die Führerschaft der Clans wechselt ständig.

    - Eine Tamarek kann sich für die Führung qualifizieren, indem sie eine gute Idee hat, der andere sich anschließen.

    - Cmdr. Theta1 wurde kurzzeitig als Authoritätsperson betrachtet, bis klar war, dass er kein Tamarek ist.

    - Sie sind eine sehr ängstliche Spezies, die sich schnell in die Ecke gedrängt fühlt.

    - Starke Aromen überreizen ihre Sinne.

    - Der Kontakt mit der Föderation basierte auf Fehlentscheidungen, die zur Enttarnung der Tamarek geführt haben.

    - Wenn ihnen jemand den Krieg erklären würde, würden sie sich gegen den gemeinsamen Feind vereinigen.

    - Ein neuerliches Aufeinandertreffen mit der Föderation ist mit äußerster Vorsicht anzugehen. Es ist in einer solchen Situation sehr chaotisch auf den Schiffen der Tamarek, und jede Kleinigkeit könnte als Aggression gedeutet werden.


    Lt. Lin bat mich darum, ihre Eltern über ihre derzeitige Situation zu benachrichtigen.

    Außerdem bittet sie ausdrücklich um einen Anwalt von außerhalb der Sternenflotte, um sie vor Gericht zu verteidigen.


    Persönliche Anmerkungen:

    Lt. Lin riskierte ihr Leben, um der Sternenflotte zu helfen, da sie nicht wissen konnte, was sie erwarten würde, als sie zu den Tamarek flog.Daher möchte ich nochmals betonen, dass ohne den Lieutenant die Garrett angegriffen worden wäre. Sie konnte das einzig dadurch verhindern, dass sie den Tamarek dehydriertes (haltbares) Tofu replizierte. Sie überließ ihnen weder die Replikator-Technologie noch das Shuttle! Sie handelte in dem Bewusstsein eine Sternenflotten-Offizierin zu sein. Auch wenn die Umstände des Erstkontakts etwas unglücklich waren, hat sie offensichtlich schlimmeres verhindert. Ich sehe sie als geeignete Kandidatin als Botschafterin zwischen Tamarek und Föderation zu vermitteln, da sie sowohl das Vertrauen der Föderation als auch das der Tamarek genießt.

    Außerdem wäre es sicher angemessen, Lt. Lin auf die Raumstation zu überführen, statt sie weiterhin an Bord der Garrett gefangen zu halten.


    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

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  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Wissenschaftsoffizier Lt.jg. Lorelai Christophsdottir

    Sternzeit 98462.18103


    Unsere letzte Mission sollte uns ursprünglich zur Kartografierung eines neu entdeckten Nebels führen. Doch wie so oft kam es gar nicht erst dazu.


    Um 98459.87128 empfingen wir ein Signal aus dem Inneren der Fox, welches keine Föderationssignatur aufwies. Wir konnten schließlich den Bereich auf unser im Hangar befindliches Shuttle eingrenzen. Lt. M'Nuuras und Lt. Martin verließen daraufhin die Brücke, um sich das anzusehen.

    Inzwischen bemerkten wir auf uns zukommende Tetryonstrahlung aus mehreren Richtungen, welche alsbald unsere Sensoren störte und uns schließlich blind machte. Cmdr. Newton empfahl unsere Hülle zu magnetisieren, was uns tatsächlich schützte, nachdem die Schilde ausgefallen waren. Selbst der Warpantrieb war der Beeinträchtigung ausgesetzt, so dass wir nunmehr ausschließlich Impulsgeschwindigkeit hätten nutzen können.


    Kurz darauf befanden sich acht Objekte im Anflug auf die Fox, welche an der Außenhülle andockten und Lebensformen in das Innere entließen, um uns zu entern. Die Eindringlinge griffen auf die Systeme der Fox zu und bewegten sich durch die Jeffreysröhren auf dem Schiff. Da eine genaue Erfassung nicht möglich war, ging ich davon aus, dass es sich um Tamarek handeln musste.


    Unseren abgesetzten Notruf beantwortete die U.S.S. Stingray mit Cpt. Varr. Indes machte sich Lt. Martin wieder auf den Weg, um das Schiff zurück zu erobern, während nun auch die interne Kommunikation abgeschnitten war. Kurz danach fielen sämtliche internen Sensoren aus. Mittlerweile hatte uns die Stingray erreicht und begonnen einige Enter-Kapseln unter Beschuss von unserer Außenhülle zu trennen.


    Nachdem Lt. M'Nuuras und Kdt. Jenlen sich einen Weg zur Brücke bahnen konnten, wurde meine Annahme bestätigt, dass es sich um Tamarek handelt. Lt. Martin war im Maschinenraum zurück geblieben, um diesen zu verteidigen. Mr. Jenlen versuchte inzwischen mithilfe von mehreren Tricordern und meiner Wissenschaftskonsole eine Verbindung zum Rest des Schiffes herzustellen. So konnte er immerhin durch eine Manipulation der Lichtfrequenz erreichen, dass unser Phaser-Feuer nicht mehr von den eingedrungenen Tamarek gesehen werden konnte. Nach weiteren Handarbeiten gelang es ihm sogar das Licht derart zu manipulieren, dass er einen Morsecode gefolgt von einer schiffsweiten gleißenden Erleuchtung senden konnte und so die Tamarek erfolgreich blendete.


    Die Folge war, dass unsere interne Kommunikation wieder hergestellt war. Offensichtlich hatte uns die Stingray mit mehreren Sicherheitsteams, die über den durchgängig funktionierenden Transporterraum an Bord gebeamt wurden, das Leben gerettet.

    Während vom Transporterraum aus Verletzte vom ganzen Schiff auf die Krankenstation gebeamt wurden, versuchten die Tamarek offenbar weiterhin den Maschinenraum zu erreichen. Alle konnten schließlich gefangen genommen und auf die Stingray überführt werden.


    Schlussendlich hatten wir dank der Besatzung der Stingray die Fox wieder vollständig unter Kontrolle, mussten zwar abgeschleppt werden und werden einige Zeit im Raparatur-Dock verbringen, aber werden nun die U.S.S. Stingray bei deren Bemühungen unterstützen doch noch Verhandlungen mit den Tamarek zu führen.


    Ausstehende Untersuchungen:

    - Enter-Kapseln

    - Signal aus dem Shuttle (Zweck? Quelle? Anbringung durch Lt. Lin?)

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Lt.jg. Lorelai Christophsdottir, WO

    Sternzeit 98470.09947


    -/\- Analyse des Signals samt zugehörigem Gerät aus dem Shuttle der U.S.S. Flying Fox -/\-


    Das Gerät, welches aus dem Shuttle geborgen werden konnte, ist zum Teil zerstört. Das erschwerte die Analyse, ließ jedoch trotzdem einige Ergebnisse zu:

    • Es handelt sich nicht um Föderationstechnologie.
    • Das Gerät hat seine Energie vom Shuttle bezogen.
    • Es befindet sich eine Scanvorrichtung in dem Gerät, die passive Scans durchführen konnte, ohne eine auf Distanz messbare Energiesignatur abzugeben.
    • Es ist daher davon auszugehen, dass dieses Gerät sich erst aktiviert hat, als die Fox auf Warp ging. Dies wird von der Tatsache untermauert, dass das Signal im Inneren der Fox erst messbar war, nachdem sie auf Warp gegangen war.
    • Dazu wäre allerdings ein vorher empfangenes Signal nötig gewesen, um das Gerät in diesen Standby-Zustand zu versetzen.
    • Dieses empfangene Signal ist durch die Schäden leider nicht mehr zu rekonstruieren.

    Die Aussendung des Signals führte dazu, dass sich Tetryon-Strahlung auf die Fox zubewegte, welche deren Sensoren blendete, so dass eine Enterung möglich war.


    Interpretation:

    Das Signal war entweder ein Hilferuf oder eine Aufforderung zum Angriff. Dabei wurde sehr genau darauf geachtet, dass kein anderes Schiff und keine Station in Mitleidenschaft gezogen werden konnte. Also entweder sollte kein anderer außer der Fox bzw. dem Shuttle zu Schaden kommen oder die Erfolgschancen wurden größer bewertet, wenn die Fox bzw. das Shuttle alleine wären. Es ist nicht auszuschließen, dass das Gerät ebenfalls eine Selbstzerstörungseinrichtung enthielt, um Spuren zu verwischen.


    Schlussfolgerung:

    Die Anbringung des Geräts muss zwischen dem ersten und dem letzten Angriff auf die Fox geschehen sein, da seit der letzten Reparatur keine genauere Untersuchung des Shuttles vorgenommen worden war - also zwischen SZ 98377.99470 und SZ 98459.87128. Eine genauere Eingrenzung ist aufgrund der o. g. Umstände nicht möglich. Zum Einen ist als Voraussetzung zur Aktivierung die Warpgeschwindigkeit ausschlaggebend, zum Anderen das dafür vorher notwendige Signal zur Versetzung in den Standby-Zustand. Wer das Gerät angebracht hat, kann demnach nicht ermittelt werden. Jeder, der Zugang zu Nicht-Föderationstechnologie und dem Shuttle der Fox hatte, kommt in Frage.


    Empfehlung:

    1. Auswertung der Shuttle-Aufzeichnungen vom Zeitpunkt des Abflugs von der Fox (SZ 98405.47754) bis zum Eintreffen auf der Garrett (SZ 98424.44444).
    2. Klärung warum das Gerät nicht schon beim Auffüllen der Biomasse-Tanks entdeckt wurde. Fand zu diesem Zeitpunkt keine ausführliche Wartung statt, nachdem das Replikatorsystem über Gebühr beansprucht worden war?

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Lt.jg. Lorelai Christophsdottir, WO

    Sternzeit 98481.02406


    Da die Flying Fox derzeit im Dock liegt, durfte der Großteil der Brückencrew seine Expertise diesmal auf der U.S.S. Stingray zur Verfügung stellen. Nach Einweisung durch Cpt. Varr unternahmen wir also einen Patrouillenflug in Richtung Raumstation Drozana.


    Auf dem Weg empfingen wir zunächst die Trägerwelle eines Funkspruchs und schließlich eine gravimetrische Anomalie, welche sich als Lebewesen auf dem Weg in Richtung Briar Patch entpuppte. Es ähnelte einer Krake, deren Tentakel sich in wiederholenden Mustern bewegten. Aus dessen Inneren konnte ich tatsächlich einen Notruf des Frachters S.S. Venture, welcher seit 150 Jahren vermisst wird, empfangen. Der Notruf enthielt ebenfalls den Hinweis auf mindestens einen Pulsar.


    Nach einigen Überlegungen zu Rettungsmanövern gelang es uns, mit Hilfe des Traktorstrahls die S.S. Venture und ein Stadtschiff der Voth zu bergen. Die Crew des Frachters ist tatsächlich noch am Leben, weil sie in einer zusätzlichen temporalen Anomalie innerhalb des Wesens gefangen waren.


    Das Wesen selbst, welches sich offensichtlich von Energie ernährt hatte, war in der Lage telepathisch mit uns zu kommunizieren und uns so mitzuteilen, dass es im Sterben begriffen war. Sämtliche Hilfsangebote lehnte es dankend ab, so dass Cpt. Varr gemeinsam mit Doktor Homes und mir beschloss, es zu erlösen. Wir begleiteten es bis zu einer Stelle, wo wir es schadlos erlösen konnten. Um SZ 98479.27130 feuerten wir ein Trikobalt-Gerät ab, nachdem wir das Wesen mittels eines Gravitationsschwankungsschemas in eine Art Koma versetzt hatten.


    Das Voth-Schiff nahmen wir im Schlepp mit zu DS12, in deren Sektor es nun für weitere Untersuchungen oder ggf. als Verhandlungsgrundlage liegt. Die noch flugfähige S.S. Venture wurde angewiesen ebenfalls einen Kurs auf DS12 zu nehmen, um deren Fracht dort zu sichern und die Crew zur Erde verbringen zu lassen.


    -/\- Aufzeichnung aus dem Logbuch des Cpt. -/\-

    Logbuch des Captains Sternzeit 98479.27850710312. Im Rahmen eines Gnadenaktes, wurde ein Wesen, welches als Gravitationsanomalie erschien, von uns erlöst. Der Verlust für die Wissenschaft und Geschichte des Alls ist in keiner Weise aufzuwiegen. Der Trost, den wir in dieser Sache finden sollten, ist die Gewissheit, dass es ohne Schmerzen ein Ende fand. Varr Ende.


    Ort der Euthanasie:

    stingray-nachbereitung.png


    Empfehlung:

    - Sicherung und Archivierung der aufgezeichneten Daten über die fremde Lebensform, um ihr Andenken zu bewahren, da sie offensichtlich die letzte oder sogar einzige ihrer Art war

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran

  • Computerlogbuch U.S.S. Flying Fox

    Lt.jg. Lorelai Christophsdottir, WO

    Sternzeit 98536.88372


    Diesmal flogen wir zu einem der Schiffsfriedhöfe, um für das Flotten-Kommando die Warpgondel einer Sovereign-Klasse zu bergen. Vor Ort stellten wir fest, dass der gesamte Friedhof mit metallfressenden Mikroorganismen verseucht war.


    Wir modifizierten den Traktorstrahl so, dass er eine starke Gammastrahlung aussandte, um die Warpgondel während und nach des Abtrennungsvorgangs zu reinigen. Die Abtrennung erfolgte mittels unseres modifizierten Bergbauphasers.


    Wir konnten außerdem eine Probe der Organismen bergen. Diese befinden sich auf der Schiffs-Plakette. Es handelte sich tatsächlich um die U.S.S. Sovereign. Die Plakette mit den Mikroorganismen befindet sich nun in einem Silikatbehälter und einem Eindämmungsfeld.


    Der Rückflug nach DS12 geschah unter ständigem Scannen der Fox nach evtl. Kontamination. Trotzdem nehmen wir derzeit eine Dekontamination vor, während wir eine entfernte Parkposition bei DS12 eingenommen haben. Die an Bord gebliebene Rumpfcrew ist mit Schutzanzügen ausgestattet. Alle anderen wurden mittels der Transporter auf die Station evakuiert.


    Persönliche Anmerkungen:

    Ich habe bereits ein Vorgehen für das Austauschen des Trägermaterials ausgemacht, um die Schiffs-Plakette retten zu können. Das kann ich natürlich erst nach der Dekontamination tun, aber es wird folgendermaßen von statten gehen:


    Ich habe eine holografische Nachbildung des gesamten Behälters mit Inhalt im Holodeck anfertigen lassen. Die Organismen und das weitere Drumherum habe ich anschließend herausrechnen lassen, so dass nur die Plakette übrig blieb. Sie ist natürlich leider sehr beschädigt, aber immer noch erkennbar.


    Ich habe sie anschließend exakt nachbilden lassen, sowohl in Größe und Form als auch im Material. Diese Ersatzplakette habe ich nun in einem eigenen Silikatbehälter und diesen wiederum in einem eigenen Eindämmungfeld untergebracht.


    Nach der Dekontamination werde ich den Computer anweisen, alles in dem ursprünglichen Behälter bis auf die Ausmaße der übrig gebliebenen holografischen Nachbildung in den anderen Behälter zu transportieren. So bleibt die Plakette übrig und die Mikroorganismen finden sich auf einem neuen, exakt dem bisherigen gleichenden Trägermaterial wieder. Die echte Plakette werde ich dann natürlich auch noch vorsichtshalber dekontaminieren lassen. Dann ist sie bereit für ein Museum.

    RP-Char: Lorelai Christophsdottir

    STO-Handle: @LivianGoran