Fairtrade553 Stationslogbuch

  • Fairtrade553
    Stationslogbuch

    Charles McNeil


    Sternzeit: 96384.2465




    Die Sternenflotte ist weg. Wir haben, wenn auch anfangs total nutzlos, die Station übernommen. Erst wollten wir sie als Mahnmal, da auch die Aktivität unserer neuen Nachbarn nachlies. Doch nach einigen Wochen, als die ersten feststellten, daß noch jemand da ist, normalisierte sich der Betrieb.


    Es war eine Heidenarbeit, die Station überhaupt wieder zum laufen zu bekommen. Die Techniker der Sternenflotte haben echt gute Arbeit geleistet. Sie haben fast alles demontiert, was eine Station zum Laufen braucht. Aber wir sind ja nicht irgedwer, wir sind die McNeil Gruppe, LTD.


    Alles, was wir brauchten, stellten wir selber her und bauten es ein. Unsere Techniker waren wochenlang rund um die Uhr beschäftigt. Es hat sich gelohnt. Die Händler kamen, ebenso Neugierige, aber auch wieder irgendwelches Gesindel. Das macht unserer Taktik wieder neue Arbeit,. Gut, das die Sternenflotte auch Arrestzellen in ihre Stationen einbaut. Die konnten wir auch gleich benutzen, als einige Raider versuchten, uns die Kontrolle abzunehmen. Wir sollten die Föderationsjustiz fragen, ob sie ihrer Justiz oder einer anderer unterstehen.


    Ich lass Cyntia mal nachfragen. Die sollen doch so einen Justikar auf DS12 haben.


    Ansonsten konnten wir unsere Produktivität um zweieinhalb Prozent steigern. Auch das geforderte medizinische Serum konnten wir vermehrt herstellen. Allerdings bekommen scheinbar beim Transport Probleme. Und das nicht nur im Föderationsraum. Die sollten dort drüben mal den Plan forcieren, sonst bekommen wir das nachsehen.


    Nebenbei machen uns die Zyronen immer noch Ärger. Ihre KI-Schiffe werden nicht weniger, egal wieviele wir auch zerstören. Noch haben wir nichts über die Schiffe herausfinden können, denn leider mußten wir sie bis jetzt immer komplett zerstören. Selbst wenn wir sie mit Traktorstrahlen festhalten, zerstören sie sich selber. Und diese Warpkernüberladungen können echt schlechte Wirkungen erzielen.



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    Stationslogbuch

    Charles McNeil


    Sternzeit: 96384.7031



    Soeben wurden wir von einem Frachter der ESC-Klasse angeflogen. Wir wissen nicht, was den Frachter noch zusammenhält. Einige Techniker spotten was von Klebeband und Spucke. Die Neuankömmlinge möchtn mit uns Tauschhandel betreiben und bieten uns Plekton an. Insgesamt einhundertsiebzig Isotonnen.

    Wir haben sie ersteinmal eingeladen zur Station und ihnen angeboten, ihr Schiff zu warten und instand zu setzen. Dafür müssen nun einige Techniker sehr lange Recherchen, durchführen, um die richtigen Ersatzteile zu replizieren oder herzustellen. Doch ich denke, das sie das schon schaffen werden. Der Frachtercaptain stellte sich als Trevor Mudd vor und wollte die gesamte Fracht eintauschen, im gegenzug hätten wir seinen Frachter komplett restaurieren und auf unseren Standart erneuern sollen.

    Dies lehnten wir jedoch ab, da wir sonst wahrscheinlich das Kräfteverhältniss stören würden. Die weiteren Verhandlungen laufen.


    Unser Rettungsteam ist auf Motzhara eingetroffen und wurde von den Ansässigen herzlich empfangen. Erste Meldungen zufolge befinden sich die Minenarbeiter etwa sechstausend Meter tief unter der Oberfläche, ohne Nahrung und Wasser. Während man sich langsam mit Plasmabohrer einen Ersatztunnel bohrt, werden die Rettungstunnel selber durch den Einsatz von Kraftfeldern gestützt. Die gesamte Region scheint sich momentan in einen sehr brüchigen Zusatnd zu befinden.


    Ein neuer Frachterconvoi von vier Schiffen ist unterwegs zur Föderation, um dort Erze abzuliefern.



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    Stationslogbuch

    Charles McNeil


    Sternzeit: 96620.5479



    Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich. Zuerst mußten wir eine kleine Blockade von klingonischen Schiffe über uns ergehen lassen, die wir nachdrücklich, aber ohne Opfer auf beiden Seiten lösen konnten.


    Wir konnten unsere Mineralausbeute um etwa 8% steigern. Jedoch warnen unsere Mineralologen, daß wir auch an die Nachhaltigkeit denken sollen und nicht einfach nur Abbau betreiben dürfen. Sonst wäre die von der Konzernleitung angestrebte Öko-Bilanz hinfällig. Dies ist aufgrund unserer Planung nicht hinnehmbar. Wir wollen hier etwas aufbauen und werden es uns nicht selbst wieder kaputt machen aufgrund der Profitgier, der scheinbar immer noch einige Personenkreise erliegen. denn jetzt, wo die ersten geeigneten Plätze geschaffen sind und unsere Leute sich heimisch zu fühlen beginnen, wollen wir uns unser eigenes Paradies aufbauen. Zusammen mit Allatu und Sheila City sowie den Islay Inseln auf der Erde im Sol haben wir genug Rückzugs- und Erholungsgebiete für einen Ausgleich.


    Der Besucherverkehr ist in letzter Zeit etwas rückläufig, was entweder an der klingonischen Blockade liegt oder den drohennden Angriffen der Zyronen. Diese üben immer mehr Druck auf die anderen Fraktionen aus. Vor allem auf jene, die Handel mit uns treiben. Sie verlangen einen höhere Gebühr oder stellen weniger Tauschmittel zur verfügung, die die anderen dringend zum Überleben brauchen.


    Damit kommen sie wiederum zu uns, der Handel steigt, bringt uns aber in eine gefährliche Position. Schliesslich haben auch wir nicht unendliche Ressourcen. Noch nicht, aber wir arbeiten daran.


    Wir arbeiten auch daran, die Standarts herzustellen, die uns vom Diplomatischen Corps vorgegeben worden sind. Immerhin hat uns Konsul Kirsch, richtig Konsul, nicht mehr Attacheè, schon mal den ersten Satz Baupläne gesendet. Wir machen uns mal an die Arbeit und richten den vorgegebenen Bereich ein.


    Die neuen Transportshuttle der "Adler" Klasse machen sich sehr gut. Sie sind zwar nur für Orbitale Transporte konstruiert, aber diesen Job machen sie sehr gut. Wir setzen sie aufgrund der Zyronen ein, außerdem haben sie eine größere Frachtkapazität.


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