GNN - Galactic News Network

  • In diesem Thread werden von der Flottenleitung aktuelle Ereignisse mittels Medienberichten dargestellt, die Einfluss auf das RP oder aber die derzeitige geschichtliche Entwicklung haben.





    Ausnahmezustand im bajoranischen System wird aufgehoben



    Wie die Sternenflotte mitteilte, wird der Ausnahmezustand für das bajoranische System, der nach dem Angriff auf Deep Space 9 ausgerufen wurde, wieder aufgehoben. Er war verhängt worden, um alle zivilen und militärischen Ressourcen für die Rettungs- und Bergungsarbeiten verwenden zu können. Nachdem der medizinische Notstand schon vor einer Woche beendet wurde, werden die beschlagnahmten zivilen Schiffe und Einrichtungen wieder für die herkömmliche Nutzung freigegeben.


    Die Krankenhäuser auf Bajor vermelden ebenfalls eine Normalisierung der Zustände, nachdem bereits viele Verletzte nach Derna, Betazed oder sogar Cardassia verlegt werden mussten, um die medizinischen Einrichtungen auf Bajor zu entlasten.





  • Deuteriumanlage explodiert und reißt hunderte Personen in den Tod




    Sternzeit: 95333.4189
    Bei einer Deuterium-Auftankstation kam es heute zu einem ungeklärten Zwischenfall, bei dem die Station sowie drei Frachtschiffe zerstört wurden.


    Für die ersten Ermittlungen sieht es so aus, als hätte der Besitzer der Auftankstation grob Fährlässig gehandelt und es auch unterlassen, sich um eine regelmässige Wartung seiner Anlage zu kümmern.


    Als sich dann die Frachter näherten, versagte seine Leitstrahlanlage und sendete einen Impuls aus, der bei mindestens zwei Frachtern die Antriebskontrollsysteme ausfallen lies.


    Die antriebslosen Frachter rammten das auftankende Schiff sowie die Autankboje und brachten diese zur Explosion.


    Bei den Unglück kamen alle Besatzungsmitglieder ums Leben.




  • Hur'q-Bedrohung
    Vier-Mächte-Konferenz geplant
    Sternzeit 95479.1


    Um der Bedrohung durch die Hur’q zu begegnen hat der Präsident der Föderation, Aennik Okeg, eine Konferenz auf der Föderationraumstation Deep Space Nine vorgeschlagen. Beraten werden soll über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Bedrohung der Hur’q, die vor einigen Monaten den Föderationsplaneten Bajor angriffen und beinahe die Raumstation Deep Space Nine zerstört hätten.
    Präsident Okeg sagte gestern Abend vor Pressevertretern: “eine Konferenz auf DS9 setzt ein Zeichen. Das Zeichen, dass wir aufrecht zu unseren Idealen stehen und unseren Beitrag zum Frieden in der Galaxie leisten werden.”
    An der Konferenz teilnehmen wird Kanzler J’mpok des klingonischen Reiches, Prokonsul D’Tan für die romulanische Republik, und Botschafter Odo für das Dominion. Für die Föderation spricht Flottenadmiral Jorel Quinn von der Sternenflotte.
    Neben Vertretern der vier großen Mächte, nehmen auch Vertreter anderer Staaten teil, darunter der große Nagus Rom von der Ferengi-Allianz und Councillor Elim Garak von der Cardassianischen Union. Vertreter des romulanischen Imperiums sind nicht geladen.
    Im Vorfeld der Konferenz hatte es bereits Verstimmungen gegeben. Gut unterrichtete Quellen aus dem klingonischen Hohen Rat berichten, Kanzler J’mpok und eine Mehrheit des Rates, sähen die Hur’q-Bedrohung primär als ein Problem des Dominion und würden sich nicht vollständig an deren Bekämpfung beteiligen.
    Während überall in der Galaxis Hur’q aus dem erwachen, was Wissenschaftler als eine Art Winterschlaf bezeichnen und sich lokal zu bedrohlichen Schwärmen zusammenrotten, wütet, nach Berichten, der größte Teil der Hur’q-Kräfte im Gamma-Quadranten gegen Flotten und Planeten des Dominion.
    Die Sternenflotte hat sämtliche Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch

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    Hur'q-Bedrohung
    Hur’q-Angriff auf Vier-Mächte-Konferenz
    Sternzeit 95519.0



    Während der Vier-Mächte-Konferenz zwischen der Vereinigten Föderation der Planeten, dem Klingonischen Reich, der Romulanischen Republik und dem Dominion, wurde Deep Space Nine, der Tagungsort, von einer Hur’q-Flotte angegriffen die durch das Wurmloch aus dem Gamma-Quadranten kamen.
    Während der Schlacht wurden zahlreiche Hur’q-Schiffe vernichtet, jedoch auch eine große Anzahl von Schiffen der Allianz und des Dominions. Insgesamt beklagt die Sternenflotte einen Totalverlust von 6 Raumschiffen. Mehr als 800 Besatzungsmitglieder fanden den Tod und über 2000 wurden, zum Teil schwer, verletzt.
    Der größte Einzelverlust ist die Zerstörung der U.S.S. Hope, einem Kreuzer der Nebula-Klasse. 148 der 648 Besatzungsmitglieder konnten die Rettungskapseln nicht mehr erreichen als diese in Folge von Kampfschäden einen Warpkernbruch erlitt. Flottenadmiral Quinn sagte gegenüber einem GNN-Reporter gestern nach der Schlacht: “Der Verlust der Hope wird weder vergessen, noch ist er vergeblich. Die Hope verschaffte einem Flüchtlingskonvoi der Karemma die Zeit zur Flucht. Das Opfer der 148 Sternenflottenoffiziere und -mannschaften rette das Leben von über 2000 Männern, Frauen und Kindern auf der Flucht vor den Hur’q.”


    Die verbündeten Beteiligten der Schlacht von Deep Space Nine gaben ihre bisherigen Verlustzahlen noch nicht bekannt.


    Bei Bodenkämpfen auf DS9 wurden 31 Personen getötet und 47, zum Teil schwer, verletzt. Der romulanische Prokonsul D’Tan wurde während der Kämpfe mit seiner Eskorte von Hur’q eingeschlossen, konnte aber durch die Unterstützung einer Sternenflottenpatroullie verteidigt werden.
    Der Prokonsul dankte in einer ersten Reaktion seinen Rettern und kündigte an, mit allen Mitteln den Kampf gegen die Hur’q zu unterstützen.


    Trotz der Kämpfe wurde die Konferenz zu Ende geführt. Erwartungsgemäß haben alle angehörigen der Allianz, abzüglich des klingonischen Reiches, ein Bündnis mit dem Dominion geschlossen, das derzeit die Hauptlast des Hur’q-Konflikts trägt. Auch die meisten nicht-Allianzvölker sagten ihre Unterstützung in der einen oder anderen Form zu.


    In den nächsten Tagen, so hörten wir aus Sternenflotten-Kreisen, würden Kampfverbände DS9 verlassen um die Verteidigung von Dominion-Planeten und -einrichtungen zu übernehmen.


    Neben Vertretern der vier großen Mächte, nahmen auch Vertreter anderer Staaten teil, darunter die Ferengi und Cardassianer. Vertreter des romulanischen Imperiums waren nicht geladen.


    Während das neu geschmiedete Bündnis bemüht ist Einigkeit zu zeigen, gibt es hinter den Kulissen bereits Verstimmungen. So habe Admiral Quinn das Dominion angeblich einen “Gigant auf tönernen Füßen” genannt, eine Anspielung auf die prekäre Situation des Dominions. Aus Sternenflottenkreisen verlautete, das Dominion verfüge nur noch über eine einzige voll einsatzbereite Flotte und habe seine äußeren Welten militärisch bereits aufgegeben.
    Im klingonischen Reich wiederum gibt es Gerüchte über die Aufstellung eines Freiwilligenverbandes durch General Martok, welcher der Entscheidung von Kanzler J’mpok der Allianz fern zu bleiben, nicht zustimmt.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
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  • Hur'q-Krieg
    Sternenflotte hält Hur’q in Schach, gemeinsame Operationen mit dem Dominion geplant
    Sternzeit 95525.0



    Die Lage an den Fronten der Föderation bleibt kritisch.


    7. Flotte ist in der Nähe des Sauria-Systems auf einen Hur’q-Schwarm gestoßen und konnte diesen unter großen Verlusten abwehren. Insgesamt wurden zwei Schiffe zerstört und mehr als 300 Besatzungsmitglieder getötet.
    Dennoch gibt es keine Entwarnung für den Sauria-Sektor, da der übrig gebliebene Schwarm, nach Aussagen des Kommandanten der 7. Flotte, Vizeadmiral Terunoo noch eine ernste Bedrohung darstellt.
    Unbestätigten Berichten von Händlern zufolge, bewege sich der Schwarm auf Memory Alpha zu, während die 7. Flotte aufgrund ihrer Verluste und Beschädigungen keinen Verteidigungsschlag mustern kann.


    Die 28. Flotte beobachtet in der Nähe von Betazed einen weiterhin wachsenden Hur’q-Schwarm. Der 4. Orden der Cardassianischen Union hat sich dort den Bemühungen der 28. Flotte angeschlossen.
    Nach Informationen aus Sternenflottenkreisen haben in dem Gebiet bereits erste Scharmützel zwischen Sternenflottenschiffen und den Hur’q stattgefunden. Die Sternenflotte erwägt bereits eine vorsorgliche Evakuierung aller Zivilisten aus dem Betreka-Nebel.


    Die 27. Flotte patrouilliert weiterhin in der Nähe der Raumstation 39-Sierra. Die Sternenflotte beobachtet mit Sorge das Anwachsen eines Hur’q-Schwarms im Sierra-Sektor. Das Sierra-System hat besondere Bedeutung zur Verteidigung des wichtigen vulkanischen Sektors.


    Verschiedene inoffizielle Berichte deuten das Anwachsen von Hur’q-Schwärmen in den Sektoren Denobula, Ponor und Khitomer an.


    Nachdem ein großer Verband der Sternenflotte in Zusammenarbeit mit Flotten zahlreichen anderer Völker, darunter des Dominions, einen Hur’q-Angriff auf die Raumstation Deep Space Nine abwehren konnte, berichtete die Sternenflotte, dass der Abtransport der mehr als 1000 Schwerverletzten, soweit diese Transportfähig sind, in den nächsten Tagen erfolgt.
    Viele der in der Schlacht beschädigten Sternenflottenschiffe konnten wieder kampffähig gemacht werden und zahlreiche leicht verletzte Sternenflottenoffiziere kehren auf ihren Posten zurück.
    Die U.S.S. Adventure und die U.S.S. Zenith wurden so schwer beschädigt, dass die Sternenflotte ihre Abwrackung ankündigte. Vier weitere Schiffe haben so große Schäden erlitten, dass Feldreparaturen ihre kampfbereitschaft nicht mehr herstellen können. Diese Schiffe werden zu freien Raumdocks geschleppt.


    Obwohl das Oberkommando der Sternenflotte keine strategischen Details bekannt gibt, gilt es als gesichert, dass Verbände der Sternenflotte und anderer Allianz-Mitglieder in den nächsten Tagen in den Gamma-Quadranten geschickt werden um Dominion-Verbände bei ihren Operationen zu unterstützen.

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  • Bajor
    Sensation nach 49 Jahren! Kai Opaka kehrt nach Bajor zurück
    Sternzeit 95530.3


    Eine von Kira Nerys angeführte Expedition in den Gamma-Quadranten rettete nach unglaublichen 49 Jahren das frühere Oberhaupt der bajoranischen Religion Opaka Sulan.


    Ihr verschwinden sorgte 2369 für Schlagzeilen, nachdem sie bei einer Expedition in den Gamma-Quadranten zusammen mit einem Team der Sternenflotte auf einem Mond notlandete. Anschließend musste sie vor Ort verbleiben, da eine örtliche Besonderheit ihr Unsterblichkeit verlieh und sie aber bei einer Abreise töten würde. Das Sternenflottenteam konnte den Planeten damals verlassen ohne sie.


    Der kurz darauf folgende Krieg mit dem Dominion und die de facto Schließung des Wurmlochs danach, machte alle Rettungsversuche bisher unmöglich.


    Nach Angaben der Sternenflotte konnte die Kai, zusammen mit anderen Bewohnern, den Mond verlassen. Sie sei bei guter Gesundheit und biologisch seit dem Beginn ihres Exils nicht gealtert.


    Die bisherige Kai des bajoransichen Volkes, Kira Nerys, legte ihr Amt nieder und schlug der Vedek-Versammlung die Wiederwahl von Kai Opaka vor. Die Wiederwahl gilt als sicher.


    Zahlreiche Bajoraner kamen nach Bekanntwerden der Nachricht gestern zu spontanen Freudenkundgebungen zusammen. Nach den kürzlichen Hur’q-Angriffen auf Bajor und das bajoranische System und dem unbefriedigenden Kriegsverlauf, ist die Rettung der allseits beliebten Kai eine gute Nachricht in einer schweren Zeit für das bajoranische Volk und die Föderation.


    Aus Kreisen der Sternenflotte wurde bekannt, dass Kira Nerys zurück in den Sternenflottendienst tritt, im Rang eines Captains. Demnach erhält sie das Kommando über die U.S.S. Defiant.

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  • Hur'q-Krieg
    8000 Tote! Task Force 3 im Yadera-Sektor besiegt! Hur’q bedrohen Betazed und Memory Alpha! Neue Hur’q-Schwärme sammeln sich!
    Sternzeit 95538.3


    8000 Tote auf Seiten der Allianz sind die Bilanz des Zusammenstoßes der Task Force 3 mit dem größten bekannten Hur’q-Schwarm des bisherigen Krieges. Task Force 3 war eine vereinte Flotte, bestehend aus Schiffen der Sternenflotte, der romulanischen Republik und des Dominion.
    Der Kampfverband, geführt von Admiral Youngsten, bestehend aus mehr als 40 Raumschiffen griff bei Sternzeit 95536.5 die Hur’q im Yadera-Sektor an. Der Hur’q-Schwarm bedrohte das dicht besiedelte Yadera-System.
    Obwohl die Task Force 3 den Hur’q schwere Schäden zufügen konnte, wurden drei Viertel der Flotte zerstört. Darunter das Flaggschiff die U.S.S. Fearless, dabei starb auch Admiral Youngsten. Berichten zufolge rammte er sein schwer beschädigtes Schiff der Odyssey-Klasse in ein Großkampfschiff der Hur’q nachdem die Crew in Rettungskapseln Schutz gefunden hatte.
    Das Sternenflottenkommando brach daraufhin auch die Offensiven von Task Force 1 und 2 ab und zog diese auf Verteidigungspositionen um schwer befestigte Dominionplaneten zurück.


    Ebenfalls schwere Verluste erlitt die 28. Flotte im Betazed-Sektor. Die Hur’q konnten die Flotte unter dem Kommando von Konteradmiral Lurialle zurückschlagen. Dabei wurden zwei Schiffe der Sternenflotte zerstört und acht beschädigt. Mehr als 120 Sternenflottenoffiziere wurden getötet.
    Die 28. Flotte versteckt sich im Betreka-Nebel und bekämpft eindringende Hur’q mit Guerilla-Taktiken. Im Betreka-Nebel befinden sich zahlreiche Kolonien der Föderation.
    Der Hauptschwarm der Hur’q im Betazed-Sektor bewegt sich nun auf das Betazed-System zu. Aus Kreisen der freiwilligen Verteidigungskräfte von Betazed verlautete, dass nur wenige veraltete Orbitalbatterien zum Schutz des Planeten bereit stünden.
    Das Vorrücken der Hur’q weckt schreckliche Erinnerungen an den Dominion-Krieg, als Betazed 2374 von den Jem’Hadar besetzt wurde.


    Die vor kurzem geschlagene 7. Flotte sammelt sich erneut bei Sauria. Dies weckt Hoffnungen auf die Entsetzung des unverteidigten Memory-Alpha-Systems das nun von den Hur’q bedroht ist. Auf Vorwürfe, das Sternenflottenkommando würde die historische Bibliothek Memory Alpha aufgeben, sagte Flottenadmiral Quinn gegenüber GNN: “Auf Sauria leben mehr als drei Milliarden Bürger der Föderation. Wir tun was wir können um Memory Alpha zu schützen, doch wir werden nicht all diese Leute opfern für den Schutz einer Bibliothek.”
    Memory Alpha ist ein zentraler Aufbewahrungsort für die gesammelten wissenschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Informationen von jedem Mitglied der Föderation.
    Obwohl der Planetoid völlig unverteidigt ist und allen Besuchern offen steht, haben mit der Föderation kriegführende Mächte die Bibliothek bisher stets verschont. Aus Respekt oder Desinteresse. Von den Hur’q ist keine vergleichbare Verhaltensweise zu erwarten.


    Der Hur’q-Schwarm im Sierra-Sektor wächst weiter an. Bisher kam es zwischen ihnen und der verteidigenden 27. Flotte noch zu keinen Kampfhandlungen. Der Sierra-Sektor hat hohe strategische Bedeutung zur Verteidigung des Vulkanischen Sektors.


    Beunruhigende Größe haben inzwischen die Schwärme im Khitomer-Sektor und Ponor-Sektor angenommen. Der Schwarm im Denubula-Sektor konnte hingegen zerstreut werden. Gerüchte sagen, dass Wissenschaftler der Föderation eine Möglichkeit gefunden hätten kleine Hur’q-Schwärme zu zerstreuen. Lokale denubulanische Verteidigungskräfte konnten die isolierten Hur’q-Schiffe aufspüren und vernichten.

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  • Hur'q-Krieg
    Schrecklicher Verdacht- provozierte das Dominion den Angriff auf Bajor?
    Sternzeit 95546.5


    Für Aufsehen sorgten gestern Vorwürfe, das Dominion habe mit einem Gerät den Angriff auf Bajor provoziert. Demnach verfüge das Dominion über ein Gerät mit dem es Hur’q-Kräfte in aus einer größeren Umgebung auf einen bestimmten Punkt locken könnte.
    Dieses Gerät hätten sie demnach auf Bajor eingesetzt um die Föderation in eine Allianz mit dem Dominion zu bringen.


    Das Büro von Flottenadmiral Quinn verwies die Gerüchte in den Bereich der Verschwörungstheorien. Sein Adjutant Lieutenant Linnea sagte gegenüber GNN: “Schreiben sie es, wenn sie sich blamieren wollen. Die Föderation hätte dem Dominion auch ohne einen Angriff zur Seite gestanden.”


    Entstanden sind die Gerüchte nachdem dem Ferengi-Nachrichten-Magazin “Weltraum und Latinum” ein Bild des angeblichen “Hur’q-Magneten” zugespielt wurde. Diesen hätte ein Ferengi vom Planeten Karemma geborgen und eines seiner Crewmitglieder habe ein Bild von dem Gerät gemacht und es an “Weltraum und Latinum” weiter geleitet.
    Das Magazin brachte daraufhin eine Enthüllungsstory.


    Trotz der Dementierungen des Sternenflottenoberkommandos werden die Gerüchte befeuert von dem überraschend heftigen Hur’q-Angriff auf die Heimatwelt der Karemma. Angeblich wurde die Welt lediglich von einem Schiff des Dominions, der Cardassianischen Union und der U.S.S. Defiant verteidigt, während eine große Dominionflotte untätig zusah. Nach Angaben des Dominions, sei die Flotte von Botschafter Odo, die derzeit mit der Sternenflotte im Callinon-Sektor operiert, die letzte verbliebene vollständige Dominionflotte.

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    • Hur'q-Magnet.png

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  • Hur'q-Krieg
    Erfolge in der Verteidigung, Memory Alpha und Betazed gerettet
    Sternzeit 95549.3


    Überraschende Erfolge können bei der Verteidigung von Betazed gemeldet werden. Nachdem die 28. Flotte sich geschlagen in den Betreka-Nebel zurückziehen musste und Betazed unverteidigt stand, griff der 4. Orden der Cardassianischen Union gestern den Hur’q-Schwarm an und konnte ihn zurücktreiben.
    Der 4. Orden wird von Gul Ramar geführt und besteht aus mehreren Hideki-Zerstörern, zwei Galor-Klasse-Kreuzern. Führungsschiff ist die Shedirrt, ein Schiff der neuen Damar-Klasse.
    Die 28. Flotte zerstörte die übrig gebliebenen Reste des Schwarms als dieser selbst Zuflucht im Betreka-Nebel suchte.
    Das Sternenflottenkommando gewährt der 28. Flotte einige Tage Zeit für Reparaturen und plant anschließend die Verlegung in den Orias-Sektor, wo cardassianische Planeten von den Hur’q bedroht werden.
    Der 4. Orden verlor zwei Hideki-Zerstörer, einer der Galor-Kreuzer wurde schwer beschädigt und fällt für mehrere Wochen aus. 80 cardassianische Besatzungsmitglieder wurden getötet. Bei der Jagd auf die verbliebenen Hur’q, kamen keine Besatzungen der Sternenflotte ums Leben.


    Die 7. Flotte vor Sauria traf vor Memory Alpha auf die Hur’q und wurde dabei von der der Task Force 4 unterstützt. Mit schweren Verlusten konnten die Hur’q geschlagen und Memory Alpha gerettet werden. Bei den Kämpfen wurden 5 Schiffe der Sternenflotte zerstört und mehr als 700 Besatzungsmitglieder getötet.
    Task Force 4 wurde kürzlich aus beschädigten aber kampffähigen Raumschiffen zusammengestellt, deren ursprüngliche Einheiten aufgrund ihrer Verluste im Gamma-Quadranten nach DS9 zurückkehren mussten.


    Bisher keine Entspannung im Xarantine-Sektor. Zwar erreichte die 18. Flotte gestern die Grenzstation XA-621 “Gatekeeper” doch gehen die Verheerungen durch die Hur’q weiter. Die Sternenflotte hat inzwischen mit der Evakuierung des Hromi-Clusters begonnen wo zehntausende Kolonisten ein neues zuhause zu finden geglaubt haben. Die 18. Flotte beschützt diese Evakuierungen.


    Derweil hat die Sternenflotte weitere Flotten und Geschwader aus dem Gamma-Quadranten zurückgerufen um bedrohte Systeme zu verteidigen. Die Offensivbemühungen im Gamma-Quadranten kamen deshalb zum erliegen.
    Der Oppositionsführer griff diese Strategie gegenüber Präsident Aennik Okeg, der diese Strategie des Sternenflottenoberkommandos billigte, scharf an. “Man kann keinen Krieg gewinnen, indem man nur auf Verteidigung setzt.” sagte er gestern GNN.
    Präsident Okeg äußerte sich bisher nicht zu den Angriffen. Gerüchte aus Sternenflottenkreisen besagen jedoch, dass eine gemischte inoffizielle Task Force unter Führung der U.S.S. Defiant auf einer Expedition im Gamma-Quadranten die Herkunft der Hur’q untersuche um effektive Strategien zu deren Bekämpfung zu finden.


    Experten rätseln derweil, warum der Hur’q-Schwarm im Sierra Sektor wächst und nicht angreift. Er ist inzwischen der größte Hur’q-Schwarm der außerhalb des Gamma-Quadranten beobachtet wurde und übertrifft in seiner Kampfstärke die zusammengezogene Verteidigung bei weitem.
    Die Sternenflotte hat angekündigt zur Verstärkung der 27. Flotte auch noch die 9. Flotte zu schicken. Die romulanische Republik kündigte an, ihre 3. Flotte ebenfalls nach Sierra zu verlegen.


    Vergleichbare Anfragen an das so genannte romulanische Imperium blieben unbeantwortet. Die frühere Supermacht war schon vor dem Krieg auf Abschottungskurs und macht keine Aussagen über den Kriegsverlauf auf ihrer Seite.

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  • Hur'q-Krieg
    Lage um Betazed eskaliert! 18. Flotte evakuiert Hromi-Cluster
    Sternzeit 95557.2


    Nachdem sich die Lage um Betazed zu entspannen schien, ist die Lage vor Ort kritisch. Bei der Verfolgung flüchtender Hur’q-Kräfte traf die 28. Flotte hinter dem Betreka-Nebel auf einen neuen Hur’q-Schwarm. Der Nebel hatte ihn verdeckt und vorherige Hur’q-Aktivitäten hatten alle Sensorphalangen hinter den Nebel unbrauchbar gemacht.
    Es gibt noch keine Nachrichten über Überlebende. Die 28. Flotte bestand noch aus 5 einsatzbereiten Schiffen mit insgesamt 2350 Besatzungsmitgliedern.
    Der 4. Orden der cardassianischen Union hat sich bereits zurückgezogen und ist in der Verteidigung des Orias-Sektors gebunden.
    Zur Verteidigung von Betazed steht jetzt nur die eilig aufgestellte Task Force 13 zur Verfügung. Sie wurde bisher von der U.S.S. Foster angeführt und umfasst derzeit 8 Schiffe. Admiral Sanders hat auf der U.S.S. Cairo das Kommando übernommen und die Foster als Führungsschiff abgelöst.


    Die Evakuierung des Hromi-Clusters schreitet wie geplant fort. Nach Informationen aus der Kolonialbehörde der Föderation konnte die 18. Flotte gestern insgesamt etwa 14000 Kolonisten aus dem Gebiet evakuieren. Derweil wächst der Hauptschwarm der Hur’q weiter und man erwartet jeden Tag den großen Angriff.
    Der Hromi-Cluster ist ein erloschenes Sternentstehungsgebiet. Auf geringem Raum gibt es dort über einhundert Sterne und mehr als 800 Planeten. Die Föderation betreibt seit den 2380’er Jahren Kolonialisierungskampagnen in dem Gebiet. Einheimische Zivilisationen sind nicht bekannt.


    Panik hat paradoxerweise nicht die Nachricht eines Angriffs, sondern der Untätigkeit ausgelöst. Der Hur’q-Schwarm im Sierra-Sektor wächst weiterhin an, schneller als die Sternenflotte Verteidigungskräfte aufstellen kann. Aus Kreisen des Sternenflottenoberkommandos kamen Gerüchte auf, die Sternenflotte würde zur Entlastung guerillaartige Angriffe auf den Schwarm planen um ihn zu verkleinern. An den Sieg in einer offenen Raumschlacht ist aufgrund seiner Größe nicht zu denken.

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  • Hur'q-Krieg
    18. Flotte hält die Stellung! Sierra-Sektor in höchster Bedrängnis. Gamma-Quadrant: Dominion am Abgrund
    Sternzeit 95568.8


    Nach heftigen Angriffen der Hur’q auf die Station Gatekeeper beim Hromi-Cluster, konnte die 18. Flotte zusammen mit der USS Machariel die Hur’q zurückwerfen. Die 18. Flotte erlitt dabei nur minimale Verluste. Überrascht von dem Sieg plant die Sternenflotte die Raumstation weiter zu verteidigen. Eine Niederlage der 18. Flotte wäre ein schwerer Schlag für die Sternenflotte. Das wichtige Laurentianische System wäre bedroht und während die Sternenflotte Verteidigungseinrichtungen im Kassae-Sektor bereithält, wären mit einem Fall von Gatekeeper Föderationskolonien vom Hromi-Cluster bis zu Deep Space K-7 und Deep Space 12 ohne Verteidigung.


    Der Hur’q-Schwarm im Sierra-Sektor wächst langsamer. Experten nehmen an, dass die letzten Hur’q bald aus ihrem mysteriösen Schlaf erwacht sein werden. Die Sternenflotte befürchtet, dass der Schwarm in diesem Moment angreift.
    Obwohl die Motive der Hur’q undurchsichtig sind, glauben manche Beobachter die Hur’q planten einen Angriff auf Sol um der Föderation einen schweren Schlag zu versetzen.


    Weiterhin keine Entspannung im Betazed-Sektor. Die Task Force 13 erwartet das Eintreffen des Hur’q Schwarms und trifft entsprechende Vorbereitungen.


    Schreckliche Neuigkeiten kommen aus dem Gamma-Quadranten. Zwar konnten die Alliierten Flotten ihre Verluste verringern durch eine neue Strategie gezielter, überfallartiger Angriffe, dies verringerte aber auch ihre Fähigkeiten zur Verteidigung.
    In der letzten Woche fielen bis zu ein Dutzend Planeten vor den Hur’q und die Flüchtlingswelle durch das bajoranische Wurmloch nimmt zu.
    Die Föderation verteilt Flüchtlinge inzwischen in die nicht bedrohten Kolonialgebiete, jedoch erinnert die aktuelle Situation an die Lage im iconianischen Krieg als Milliarden den feindlichen Angriffen zu fliehen versuchten.

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  • Hur'q-Krieg
    Betazed hart umkämpft, Hromi-Cluster evakuiert
    Sternzeit 95576.8


    Die erste Angriffswelle der neuen Hur’q-Offensive traf gestern Betazed. Der Angriff konnte zurückgeworfen werden. Die U.S.S. Indiana wurde schwer beschädigt und zog sich zum Planeten zurück, dabei fanden 25 Besatzungsmitglieder den Tod. Experten rechnen damit, dass weitere schwere Angriffe gegen die Kernwelt der Föderation erfolgen werden.


    Im Hromi-Cluster wurden inzwischen alle Kolonien und Forschungsstationen evakuiert. In Kürze wird erwartet, dass die Hur’q durch den Cluster ziehen. Die Station Gatekeeper steht zwischen den Hur’q und weiten Teilen der südlichen Föderation. Wenig Hoffnung besteht für eine Rettung der Kolonialplaneten, da die Hur’q Planeten in ihrem Weg in der Regel angreifen und plündern bis sie unbewohnbar sind. Hoffnung besteht für die Forschungseinrichtungen. Beobachtungen legen nah, dass die Hur’q dazu tendieren verlassene und energielose Objekte unter einer bestimmten Größe zu ignorieren.

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  • Hur'q-Krieg
    Fortschritte an der Forschungsfront
    Sternzeit 95584.6


    Wissenschaftler der Sternenflotte arbeiten inzwischen fieberhaft an neuen Methoden zur Bekämpfung der Hur’q. Einige gefangene Hur’q wurden analysiert, genau wie ihre Technologie. Wissenschaftler der U.S.S. Andrews konnten auf 13 Ceti ein Lager von Hur’q-Eiern finden und diesen beim Schlupf zusehen.
    Wissenschaftler der 18. Flotte haben auf der Raumstation Gatekeeper herausgefunden, dass die Technologie der Hur’q auf der elektromagnetischen Manipulation morphogener Kristalle beruht. Die Panzer der Hur’q bestehen aus Germanium.
    Inzwischen ist klar, dass die Hur’q aus zwei Spezies bestehen, die sich in enger Symbiose miteinander entwickelt haben müssen. Die käferartigen Bediensteten beschützen und hegen die Hur’q-Eier. Außerdem bauen sie Ausrüstung und Raumschiffe und betreiben sogar Forschung und Entwicklung. Ob sie die unterirdischen Hallen ausheben in denen die Eier brüten und sich die Produktionsanlagen befinden oder die andere Hur’q-Spezies vor der Paarungszeit, ist dabei noch nicht bekannt. Damit ist nun auch eine lang stehende Frage geklärt, ob die Hur’q-Schiffe gebaut oder gezüchtet werden.
    Die andere Hur’q-Spezies wird nach ihrer Funktion in Vakyat, Mekcrid und Vekcrid unterteilt. Obwohl die Wissenschaftler der U.S.S. Andrews nach der Physiologie eine Unterteilung in Arbeiter, Krieger und Anführer erwartet hätten, treten die Vakyat genau wie die Mekcrid im Kampf als Soldaten auf.
    In Anlehnung an das Tzenkethi-Wort für alle Hur’q, haben die Wissenschaftler die andere Hur’q-Spezies auf den Namen Drantzuli getauft.


    Eine gemischte Expedition unter Führung der U.S.S. Defiant hat inzwischen den Heimatplaneten der Hur’q ausfindig gemacht und ist dorthin unterwegs, es handelt sich um den Planeten Havas-Kul im Gamma-Quadranten. Die Allianzführung erhofft sich neue Erkenntnisse für die effektive Bekämpfung der Hur’q und die Aufdeckung ihrer Motive. Der Planet Havas-Kul hat einen extrem exzentrischen Orbit weshalb er auch von Dominion-Wissenschaftlern bisher für unbewohnbar gehalten wurde.
    Während seiner langen Umlaufbahn um sein Zentralgestirn, einen Pulsar, verlässt der Planet für eintausend Jahre die bewohnbare Zone, dies könnte den tausendjährigen Winterschlafzyklus der Hur’q erklären. Während seines Umlaufs durchquert der Planet außerdem einen stellaren Nebel.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
    mit Stahl und klemmenden Riegeln geschlossen
    Bleiben die grausigen Tore des Kriegs; des ruchlosen Wahnsinns
    Dämon, rücklings gefesselt mit hundert ehernen Banden,
    hockt über grausen Waffen und knirscht mit blutigem Munde.
    - Vergil, Aeneis 1. Buch




  • Hur'q-Krieg
    Existenz von Hur’q-Ködern bestätigt, Entscheidungsschlacht um die Hauptstadt des Dominions
    Sternzeit 95595.8


    Überraschend hat die Sternenflotte gestern die Existenz der sogenannten “Hur’q-Köder” bestätigt. Dabei handle es sich um Artefakte die eine Splittergruppe des Dominions eingesetzt habe um Hur’q-Schwärme zu kontrollieren. Nach ihrer Aktivierung sorgen diese Geräte dafür, dass konzentrierte Hur’q-Gruppen das Ziel angreifen.
    Dies ist eine Kehrtwende der Sternenflotte die Berichte über diese “Köder” noch bis vor kurzem als “Verschwörungstheorie” bezeichneten.


    Die Splittergruppe stand unter dem Kommando des weiblichen Wechselbalgs der schon im Dominionkrieg die Dominionkräfte im Alpha-Quadranten kommandierte. Sie hatte vor zweitausend Jahren die friedliebenden Hur’q entdeckt. In dem Plan sie zu kontrollieren entfernte sie einen Pilz aus dem Hur’q-Ökosystem und synthetisierte ein Enzym um sie zu kontrollieren.


    Nach dem Erwachen der Hur’q vor eintausend Jahren konnte sie die Hur’q mit der daraus gewonnenen Droge aber nicht kontrollieren da sie wild, wütend und wahnsinnig wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen nutzte sie dann den Hur’q-Köder um die Schwärme zu lenken bis diese in ihren tausendjährigen Winterschlaf gingen. Da die Schwärme überall in der Galaxis in den Winterschlaf gingen und sich dann vermehrten, genügten die Mittel nach ihrem neuerlichen Erwachen nicht mehr die große Menge an Hur’q zu kontrollieren.


    Aus dem Enzym entwickelte eine geheime Forschergruppe um den weiblichen Gründer Ketracel White mit dem die Gründer die Jem’Hadar kontrollieren. Es ist also nicht übertrieben zu sagen, dass das Dominion die Hur’q “erschaffen” hat.


    Die Existenz der Hur’q-Köder ist seit gestern kaum noch zu übersehen und es gibt Nachbauten. Botschafter Garak war selbst in den Besitz eines solchen Geräts gelangt, hatte es auf der Heimatwelt der Gründer versteckt und aktiviert. Sämtliche Hur’q im Gamma-Quadranten bewegen sich auf das Heimatsystem der Gründer zu, was sämtliche Fronten im Gamma-Quadranten entlastet. Die Sternenflotte erwartet nun vor der Heimatwelt der Gründer die Entscheidungsschlacht.


    Nur wenige Stunden später wurden solche Hur’q-Köder auch im Föderationsraum benutzt. Man glaubte zunächst diese Vorfälle seien miteinander verbunden, doch war die Aktivierung der anderen Hur’q-Köder ein von dem anderen Vorfall unabhängiges Ereignis.


    Das romulanische Haus D'aruaan hat offenbar noch vor dem Erwachen der Hur’q ein Exemplar des Hur’q-Köders erhalten, nachgebaut und modifiziert. Mit dieser neuen Version können sie Hur’q nicht nur anlocken sondern auch den Träger des Geräts zum Freund der Hur’q erklären.


    Ihr erklärtes Ziel ist die Kontrolle der Hur’q zu benutzen um Föderationswelten zu einem Übertritt zum romulanischen Imperium zu zwingen.


    Das Wissen über diese neue Fähigkeit, verbunden mit der Zerstörung der Raumstation Gatekeeper hat für Panik in den südlichen Gebieten der Föderation gesorgt.




    Hur'q-Krieg
    Erde bedroht, südliche Föderation steht offen, Task Force 13 besiegt Hur’q bei Betazed


    Bei der Verteidigung der Station Gatekeeper musste die 18. Flotte trotz heldenhaften Einsatzes eine Niederlage hinnehmen. Trotz anfänglicher Erfolge wurden im Laufe der Schlacht die U.S.S. Drusus, die U.S.S. Amada und die U.S.S. Laibok zerstört. Ein Warbird des Hauses D’aruaan zerstörte danach viele der Rettungskapseln.
    Auch die Station Gatekeeper wurde zerstört, wodurch zahlreiche südliche Sektoren der Föderation unverteidigt sind.
    Die 18. Flotte zieht sich nach Deep Space 12 zurück, welches das vermutete Ziel des Hur’q-Schwarms ist.
    Insgesamt starben fast 1000 Besatzungsmitglieder während der Schlacht, fünfhundert weitere gelten als vermisst und werden als tot angenommen.


    Inzwischen ist bekannt, dass der angreifende Schwarm vom romulanischen Haus D’aruaan kontrolliert wurde. Vermutlich sind sie auch verantwortlich für das Anwachsen des Schwarms im Sierra-Sektor und den Angriff dort.


    Entgegen der normalen Vorgehensweise der Hur’q, hatten sie im Sierra-Sektor einen Superschwarm versammelt und statt die gut befestigte Station Sierra-39 anzugreifen, umgingen sie die Station und nahmen direkten Kurs auf den vulkanischen Sektor ohne nahe gelegenene Welten zu plündern. Dies geschah zur gleichen Zeit als die Hur’q die Station Gatekeeper im Xarantine-Sektor angriffen.
    In einem ersten Angriff konnte die Task Force Sierra, bestehend aus der 27. Flotte, der 8. Flotte, der romulanischen 3. Flotte und zahlreicher weiterer Schiffe den Hur’q-Vormarsch verzögern, erlitt dabei aber Verluste. Mehr als zweitausend Crewmitglieder fanden den Tod. Eine neue Verteidigungslinie wird nun im System Wolf 359 aufgebaut, wo bereits 2367 eine schwere Schlacht gegen die Borg geschlagen wurde.


    Die Task Force 13 konnte unter schweren Verlusten die Bedrohung um Betazed aufheben. Zerstört wurden die U.S.S. Indiana, die U.S.S. Repulse, die U.S.S. Khyber und die U.S.S. Lexington. Die U.S.S. Cairo ist unter dem Kommando von Christopher Aiken unterwegs nach DS12 während die Reste der 9. Flotte die verstreuten Hur’q-Kräfte jagt. Anschließend wird die 9. Flotte zur Task Force Sierra verlegt.

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  • Hur'q-Krieg
    Romulanisches Haus D’aruaan verführt Föderationskolonien
    Sternzeit 95606.6


    Nach dem Fall der Station Gatekeeper und der Rückkehr der 18. Flotte nach Deep Space 12 stehen zahlreiche Sektoren im Süden der Föderation ohne Schutz. In den letzten Tagen sind in vielen Kolonien und Welten im Süden Plakate an Häuserwänden und öffentlichen Orten aufgetaucht. Außerdem werden sie über öffentliche Kommunikationskanäle verbreitet. Auf diesen Plaketen und Kanälen fordert das romulanische Haus die Bürger der Föderation auf, sich einem neuen romulanischen Imperium anzuschließen und der Föderation zu entsagen.
    Föderationspräsident Aennik Okeg sagte gegenüber GNN: “Die Föderation wird ihre Bürger nicht im Stich lassen und ihre Bürger nicht die Föderation. Die bedrohten Kolonien und Welten werden nicht wanken. Die Sternenflotte wird diesen Konflikt beenden und wir werden hart ins Gericht gehen mit allen die versucht haben aus unserer Bedrängnis Kapital zu schlagen.”
    Für eine Evakuierung der bedrohten Welten ist es zu spät. Überall in den südlichen Sektoren lauern kleinere Hur’q-Gruppen auf zivile Raumschiffe. Die Sternenflotte hat derweil keine Kapazitäten Evakuierungstransporte zu beschützen. Darüber hinaus sind viele der südlichen Welten zu dicht besiedelt. Die zivile Raumfahrt ist in diesen Sektoren vollständig zum Erliegen gekommen.
    Die Hohe Ratsgewählte der Föderationswelt Tauneria sagte in einem Subraum-Interview: “Wir haben mehr als fünf Milliarden Einwohner. Selbst wenn wir eine Millionen Einwohner am Tag weg bringen könnten, würden wir Jahre brauchen den Planeten zu evakuieren. Wir haben nur die Wahl zu kämpfen oder den Schutz der Romulaner zu suchen.”
    Tauneria hatte sich 2404 der Föderation angeschlossen unter dem Eindruck der wachsenden Spannungen zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich.



    Bild: Propagandaplaket des Hauses D'aruaan, gerichtet an die südlichen Sektoren der Föderation


    Gerüchte besagen, dass die Anführer einzelner Kolonien tatsächlich bereits Kontakte mit Vertretern des Hauses D’aruuan aufgenommen haben. Bestätigt wurden diese Gerüchte nicht.


    Das Romulanische Imperium hält an seiner isolationistischen Position fest und äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Offiziell unterstützen sie das Haus D'aruuan nicht, es wird aber auch nicht erwartet, dass sie irgendwelche Schritte gegen sie unternehmen werden.


    Die Lage der Föderation ist derzeit äußerst prekär. In Kürze erwartet man überwältigende Angriffe in der Nähe von Sol und im Aldebaran-Sektor. Die zur Verfügung stehenden Verteidigungskräfte sind nach bisherigen Prognosen den Angreifern unterlegen.
    Ein Fall von DS12 und ein Rückzug oder Zerstörung der 18. Flotte würde die südliche Föderation endgültig schutzlos zurücklassen. Es ist fraglich wie lange Föderationswelten und -kolonien unter diesem Druck das Angebot der Romulaner zurückweisen können die bereits ihre Fähigkeit bewiesen haben eine gewisse Kontrolle über die Hur’q auszuüben.


    Ein Fall von Sol, das oft als Hauptstadt der Föderation bezeichnet wird, wäre die mit großem Abstand schlimmste Niederlage der Föderationsgeschichte, darin sind Experten einig. In Sol befindet sich die Sternenflottenakademie, der Föderationsrat, der Sitz des Föderationspräsidenten, der Sitz des Sternenflottenoberkommandos und zahlreiche der wichtigsten Werften der Föderation, etwa der San Fransisco-Werft und Utopia Planetia.
    Flottenadmiral Jorel Quinn der Sternenflotte sagte dazu gestern in einer Pressekonferenz: “In ihrer zweihundertfünfundsiebzigjährigen Geschichte war das Sol System, schon mehrmals von Invasionen und Zerstörung bedroht. Die Klingonen standen 2257 kurz vor einer Invasion, die V’ger-Sonde bedrohte uns 2273, drei Jahre später die Wal-Sonde. Gleich zwei Mal haben wir eine Borginvasion zurückgeschlagen, 2364 und 2373. In den letzten Jahren standen vor unseren Toren die Undine und die Iconianer.
    Oft wurden diese Invasionen nicht durch brutale Gewalt sondern durch den Erfindungsreichtum und Idealismus der Sternenflotte zurückgeworfen. Merken sie sich meine Worte: Solange die Sternenflotte existiert wird Sol nicht fallen.”


    Trotz der markigen Worte steht eine relativ kleine Streitmacht zur Verteidigung bereit. Kräfte der Sternenflotte sind derzeit im Gamma-Quadranten bei Operationen gegen die Hur’q gebunden außerdem in der Solanae-Dyson-Sphäre, an der Borgfront und im Delta-Quadranten in Konflikten die mit den Hur’q nicht im Zusammenhang stehen. Die Sternenflotte hofft die Hur’q im System Wolf 359 aufhalten zu können welches die Hur’q-Streitkräfte nach Sol durchqueren müssen.

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  • Hur'q-Krieg
    Entscheidungsschlachten! Angriff auf die Erde, Deep Space 12 und die Heimatwelt der Gründer steht bevor
    Sternzeit 95623.4


    Der Hur’q-Schwarm mit Kurs auf die Erde konnte gestern bei Wolf 359 zurückgeschlagen werden. Jedoch erlaubt dies nur eine Verschnaufpause und wertvolle Zeit zum Ausbau der Verteidigungsanlagen. Der Schwarm sammelt sich neu und wird voraussichtlich bei Sternzeit 95632.4 die Erde angreifen.
    Etwa zur selben Zeit wird die Ankunft eines weiteren großen Hur’q-Schwarms bei der Raumstation Deep Space 12 erwartet. Die Station ist Standort der 18. Flotte die als letzte Streitmacht die südlichen Gebiete der Föderation verteidigt. Dieser Hur’q-Schwarm hatte trotz heroischem Widerstands der 18. Flotte die Raumstation Gatekeeper im Xarantine-Sektor zerstört und sich anschließend für den Angriff auf Sahal gesammelt.


    Das romulanische Haus D’aruaan, das sich mit bisher unbekannten Methoden vor Angriffen der Hur’q schützen kann und die Angriffe der Hur’q steuert, hat derweil ihre Bemühungen verstärkt Föderationswelten im Süden zum Abfall von der Föderation zu bewegen. Offiziell erklärten sämtliche Vertreter ihre unbedingte Treue zur Föderation, Gerüchte besagen jedoch, dass einzelne Kolonien bereits Gespräche mit Vertretern des Hauses D’aruaan führen würden.
    Weitere Flüchtlingswellen aus den südlichen Gebieten blieben derweil aus, aufgrund der Anwesenheit zahlreicher kleinerer Hur’q-Schwärme. Die zivile Raumfahrt wurde im Süden praktisch eingestellt und die Sternenflotte bereitet sich für den Angriff auf DS12 vor.


    Einige Tage nach dem erwarteten Angriff auf Sol und Sahal wird mit der Ankunft der Hur’q am Heimatplaneten der Gründer gerechnet. Viele Experten sind der Ansicht, dass eine Verteidigung von Sol und Sahal allein nicht ausreichen wird. Ein Fall der Gründer-Heimatwelt hätte den Untergang des gesamten Dominions zur Folge. Mehr als die Hälfte aller Hur’q-Streitkräfte konzentriert sich im Raum des Dominions, ein Freiwerden dieser Kräfte würde die Leistungsfähigkeit der Sternenflotte überstrapazieren.

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  • Hur'q-Krieg
    Erde und Deep Space 12 überstehen Hur’q-Angriff, Bangen um die Heimatwelt der Gründer, Romulanisches Imperium reagiert auf Haus D’aruaan
    Sternzeit 95634.4


    In zwei fast gleichzeitig stattfindenden Schlachten wurde gestern eine Vorentscheidung über das Schicksal der Föderation getroffen.
    Der Hur’q-Angriff auf die Erde konnte unter großen Verlusten abgewehrt werden. Das Starfleet Corps of Engineers hatte Minen vorbereitet die mit Antimaterie aus den Antimaterietanks im Orbit des Jupiters gefüllt waren. Die Explosion jeder Mine entsprach der Sprengkraft eines Warpkernbruchs.
    Durch diesen kühnen Schachzug konnte die Sternenflotte früh die Oberhand gewinnen, unglücklicherweise wurden dabei fast die gesamten Antimaterievorräte des Sol-Systems verbraucht. Die IAPJS (Io Antimatter Plant at Jupiter Station) Antimaterie-Produktionsanlage hat die Schlacht unbeschadet überstanden. Ingenieure der Sternenflotte sagten gegenüber GNN, die Produktion könne während Kriegszeiten nicht mit dem Verbrauch der zahlreichen Werften im Sol-System mithalten. Der Transport über weite Strecken von den anderen Antimaterie-Produktionsanlagen sei allerdings aufwändig und gefährlich.
    Obwohl der Sieg im Sol-System entscheidend war für das Überleben der Föderation, könnte der Verlust großer Antimateriemengen mittelfristig einen Dämpfer der dringend benötigten Raumschiffproduktion bedeuten.
    Nachdem der größte Teil der Hur’q besiegt wurde, zerstreuten sich die Reste des Schwarms überraschend. Die 27. Flotte erhielt den Auftrag die zerstreuten Hur’q-Kräfte zu jagen, bevor diese Kolonien oder schwach verteidigte Föderationsreinrichtungen angreifen könnten.
    die 8. Flotte und die 3. Romulanische Flotte wurde in den Gamma-Quadranten beordert um bei der Verteidigung der Heimatwelt der Gründer zu helfen.
    Die Bezeichnung als “Flotte” ist jedoch irreführend. Nur 5 Schiffe der 27. Flotte und 3 der 8. Flotte sind noch kampfbereit.


    Ebenso wichtig war der Sieg der 18. Flotte bei DS12. Die in starker Unterzahl kämpfende 18. Flotte konnte ihren Heimathafen DS12 heldenhaft gegen einen großen Hur’q-Schwarm verteidigen bis dieser sich, ebenso wie im Sol-System, zerstreute.
    Die plötzliche komplette Auflösung eines Schwarms in Einzelgruppen ist ungewöhnlich und wurde bei den Hur’q bisher noch nie beobachtet. Experten rätseln über die Ursache dieses Manövers das die einzelnen Gruppen relativ schutzlos macht.


    Nach Meinung zahlreicher Experten war die Verteidigung von Sol ebenso wichtig wie die von DS12 für das Weiterbestehen der Föderation. Mit DS12 als Wächter der südlichen Föderation, können sich die südlichen Kolonien und Welten weiter sicher fühlen.
    Die 18. Flotte wird verbliebene Hur’q-Kräfte jagen und anschließend neuen Aufgaben zugeteilt.


    Nachdem sich das romulanische Sternenimperium während Krieg keine offiziellen Aussagen machte, verkündete die Regierung in einem regierungstreuen Nachrichtenmagazin überraschend, man werde die Taten des Hauses D’aruaan nicht länger dulden. Die Oberhäupter des Hauses würden verhaftet, ihr Besitz konfisziert und sie einer gerechten Strafe zugeführt.
    Woher der plötzliche Richtungswechsel kommt ist unbekannt, hatte das Sternenimperium doch bisher keinerlei öffentliche Reaktion auf die Taten des Hauses D’aruaan gezeigt. Möglicherweise wollte das Imperium den Erfolg des Hauses D’aruaan abwarten. Mit der Zerschlagung der Hur’q hat das Haus D’aruaan kein Druckmittel mehr gegen unverteidigte Föderationswelten und ihr Plan diese zum Abfall von der Föderation zu bewegen ist hinfällig.


    Weiterhin bedroht ist die Heimatwelt der Gründer. Ein Fall des Planeten wird nach Expertenmeinung das Dominion zerschlagen. Die frei werdenden Hur’q-Kräfte wären eine größere Gefahr für die Föderation als die bisher zerschlagenen Schwärme.

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  • Hur'q-Krieg
    FRIEDEN! Hur’q von kriegerischem Wahnsinn geheilt, erklären sofortigen Waffenstillstand
    Sternzeit 95639.9


    Während der Schlacht über dem Heimatplaneten der Gründer im Gamma-Quadranten gelang dem Sternenflottenarzt Doktor Julian Bashir ein Durchbruch der den Krieg gegen die Hur’q beenden konnte.
    Auf der Expedition der U.S.S. Defiant wurde klar, dass die Hur’q einst ein friedliebendes Volk waren die, von dem weiblichen Wechselbalg die während des Dominion-Krieges die Dominionstreitmacht im Alpha-Quadranten anführte, zu einer Waffe in der Hand des Dominions umfunktioniert werden sollten. Dafür entzog sie vor 2000 Jahren ein Enzym aus der Umwelt des Hur’q-Heimatplaneten Havas-Kul. Der Versuch sie nach ihrem neuerlichen Erwachen vor 1000 Jahren mit einer synthetischen Variante des Enzyms zu kontrollieren scheiterte. Die eigentlich intelligenten und friedlichen Hur’q fielen einem Wahnsinn anheim der sie zu unkontrollierbaren Zerstörern machte. Ein irrationaler Hunger trieb sie an, auf der unbewussten Suche nach dem Enzym. Die Gründerin verheimlichte diese Ereignisse nachdem die Hur’q in ihre Ruhezeit gingen und entwickelte aus dem Enzym das Ketracel-White, Grundlage für die Kontrolle der Jem’Hadar.


    Doktor Bashir und sein Team fanden heraus, dass es den Hur’q möglich wäre das Enzym zu synthetisieren wenn sie eine ausreichende Probe der Droge erhalten würden. In einem gewagten Manöver infiltrierte ein Team aus Sternenflottenoffizieren und Jem’Hadar einen Hur’q-Dreadnought. Die bisherigen Berichte sprechen davon, dass die Ketracel-White Probe verloren ging und der Jem’Hadar Dukan’Rex sein Leben gab um den Hur’q eine Probe der Droge zu verabreichen.
    Nachdem die Hur’q in der Lage waren das Enzym zu synthetisieren, sandten sie diese Information an all ihre Schiffe. Diese stellten daraufhin überall in der Galaxie ihren Kampf ein. Alle Allianz-Mächte erklärten ebenfalls einen sofortigen Waffenstillstand. Der Hur’q-Krieg ist damit beendet und es zeigt sich, dass die Hur’q ebenso Opfer des Krieges waren wie die Völker der Galaxis.


    Nach aktuellen Plänen wird der Havas-Kul-Sektor den Hur’q als Territorium übergeben. Eine neutrale Zone um den Sektor wird diesen von Dominion-Territorium abgrenzen. Es steht nun die logistische Herausforderung bevor sämtliche Hur’q-Kräfte in der ganzen Galaxis in den Gamma-Quadranten zu bringen.
    Die Klingonen, die im letzten Moment zur Schlacht um den Heimatplaneten der Gründer stießen, erklärten, die Hur’q beim Aufbau der neutralen Zone zu unterstützen. Die Sternenflotte wird eine Task Force unter dem Kommando der U.S.S. Chimera nach Havas-Kul entsenden um die Hur’q beim Aufbau einer neuen Gesellschaft zu unterstützen. Die Lukari stellen Ökologie-Experten zum Wiederaufbau des zerstörten Ökosystems von Havas-Kul.


    Ebenfalls gute Nachrichten kommen aus Kreisen der Allianz-Führung. Man bot der Cardassianischen Union die Mitgliedschaft in der Allianz an, was weitläufig als die Rückkehr der Union in den Kreis der galaktischen Mächte gesehen wird.
    Um eine Mitgliedschaft in der Allianz gebeten hat das Dominion unter Botschafter Odo. Im Gegenzug kündigte das Dominion an die Jem’Hadar von der Abhängigkeit des Ketracel-White zu befreien und umfassende Demokratisierungsmaßnahmen im Dominion zu beginnen.
    Der große Nagus Rom, der großen Anteil daran hatte die Klingonen in den Krieg zu ziehen, sprach von einem Latinumrausch im Gamma-Quadranten infolge offener Grenzen und freien Warenverkehrs. Einige Experten sehen die Zukunft nicht so rosig und befürchten einen Bürgerkrieg zwischen allianzfreundlichen und allianzfeindlichen Kräften innerhalb des Dominions.


    Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, war der Tzenkethi-Admiral Tzen-Tarrak in Wirklichkeit der weibliche Wechselbalg die mit dem genozidalen Kreuzzug die Hur’q-Krise vertuschen wollte. Das Schicksal des ursprünglichen Tzen-Tarrak ist derweil unklar.
    Captain Neth Parr der Tzenkethi kündigte an, die Tzenkethi würden Wiedergutmachung für den angerichteten Schaden leisten.


    Die Sternenflotte konnte trotz erheblicher eigener Verluste die Föderation verteidigen. Die zivilen Opfer des Krieges sind auf Seiten der Föderation gering, die Sternenflotte hingegen verlor viele Schiffe und noch wichtiger, eine erhebliche Anzahl ihrer Besatzungen. Flottenadmiral Quinn kündigte an, die Sternenflotte würde in den nächsten Jahren den Wiederaufbau der verwüsteten Grenzsysteme unterstützen, den Wiederaufbau der Flottenkapazitäten vorantreiben und mit neuen Forschungsmissionen die Hauptaufgabe der Sternenflotte wieder aufnehmen.

    Dann, von Kriegen erlöst, wird sanfter die störrige Menschheit; (...)
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  • Eilmeldung
    Großer Nagus Rom sperrt Vermögen des Latimer-Clans
    Sternzeit 95722.3652


    Nachdem bekannt wurde, dass der Ferengi Latimus, Familienoberhaupt in 30. Generation des Latimer Clans, zivile Captains dazu angestiftet hatte, für ihn ein funktionierendes Sternenflottenschiff zu stehlen, wurde das ganze Vermögen des Clans vom großen Nagus gesperrt.


    Diese Anstiftungen wurden offenbar, als ein ziviler Captain bei der Sternenflotte Anzeige erstattete, als dessen Schiff gestohlen wurde um damit den riskanten Raub zu begehen. Der Ferengi stellte selbstständig den Kontakt zu den Freischaffenden her, um sie mit dem Raub zu beauftragen. Als dieses Angebot jedoch vom Captain abgelehnt wurde, setzte der Ferengi ein hohes Kopfgeld auf die Freischaffenden aus, die daraufhin flüchteten. Aufmerksam wurde die Sternenflotte auf die Freischaffenden erst, als diese den Diebstahl ihres Schiffes meldeten, mit dem parallel versucht wurde ein außer Dienst genommenes Sternenflottenschiff zu stehlen.


    Der Latimer-Clan ist innerhalb der Ferengi-Allianz ein sehr großer Name. Dem Ferengi-Historiker Patax zufolge, wurde der Clan durch den Ferengi Latimer gegründet, der zu seiner Zeit das erste Stück goldgepresstes Latinum vom Fiskus erhielt und in dessen Name als Zahlungsmittel einführte. Der Vorfall bringt erneut die Debatte um den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte hervor, so gibt es Historiker, die behaupten, dass Latima (das Oberhaupt in 5. Generation) keine offiziellen Nachfahren hatte und der Clan damit ausgestorben sei.


    Nichtsdestotrotz zählt der Latimer-Clan zu den wohlhabendsten Clans in der gesamten Allianz. Das Gesamtvolumen wird auf mehrere Hundert Billionen Barren GPL geschätzt, die vorerst vom Finanzministerium verwaltet werden. Der große Nagus hält es nicht für Ausgeschlossen, das Vermögen in späterer Folge wieder auszugeben, dies sei aber erst möglich, wenn der Fall intern untersucht wurde.


    Auf Seiten der Föderation herrscht Verwunderung über den radikalen Schritt des großen Nagus. So wäre ein erfolgreicher Diebstahl und Verkauf eines funktionsfähigen Sternenflottenschiffs ein Meilenstein in der Ferengi-Geschichte. Der Ferengi-Experte George Hauler mutmaßt, dass der Latimer-Clan bereits eher in Ungnade gefallen war und man nun nur auf den sprichwörtlichen Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt, gewartet hat.