Computerlogbuch der USS Mistral (Auszüge)

  • Computerlogbuch der Mistral

    Sternzeit: 96139.1

    Zweiter Offizier Lt. Cmdr. Kurihara


    Auf unserem vorletzten Flug konnten wir eine große Menge Medikamente sicherstellen. Das Flottenkommando schickte uns nun zum Übergabeort der illegalen Güter, um dort auf den Käufer zu warten und ihn festzunehmen.


    Als wir an der Stelle im Ba'aja-Sektor eintrafen, erwartete uns eine kleine Flotte an Raumschiffen, deren Herkunft wir nicht sogleich feststellen konnten. Sie griffen uns an, und konnten während des Gefechts Captain Davis von Bord beamen. Wir konnten nicht feststellen, auf welchem der feindlichen Schiffe unser Captain war, und so ließ ich zwei davon durch unsere Jäger verfolgen, während die Mistral ein drittes verfolgte. Ein viertes wurde nicht verfolgt, da der Kommunikator des Captains an Bord war und ich davon ausging, daß es sich um einen Lockvogel handelte.


    Wir verfolgten das Schiff mit der Mistral bis zu einer Einrichtung, die wir durch die Zerstörung einiger Verteidigungsplattformen schnell zur Kapitulation bewegen konnten. Der Captain des Schiffes, das wir verfolgten, wurde offenbar kurz nach unserem Eintreffen getötet. Ich schickte Sicherheitskräfte um die Einrichtung zu sichern und alle Personen festzunehmen. Die Gefangenen wie auch die Leiche des Getöteten wurden an Bord gebracht und ich ließ Kurs auf Deep Space 12 setzen. Captain Davis befand sich nicht vor Ort.


    Logbucheintrag Ende.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Sternzeit: 96194.4

    Kommandierender Offizier, Lt. Cmdr N'irura


    Nachdem sich unser Captain aus gesundheitlichen Gründen beurlauben lassen hat, wurde mir das Kommando vorläufig übertragen.

    Wir erhielten den Auftrag für eine Standartpatroile im Sektor.

    Wir führten diese Mission bereits eine Weile durch, als uns ein Frachter, die S.S. Ludovic, auffiehl. Nach Routinescans wurden Ungereimtheiten festgestellt. Ein bestimmter Bereich des Frachters konnte von unseren Scannern kaum bis garnicht überprüft werden. Wir setzten uns mit dem Captain des Frachters in Verbindung, und erfuhren das der Frachter nichts geladen habe. Auf Grund unserer Scanns und den Diskrepanzen die dabei auftraten , entschloss ich mich eine Routinekontrolle durchzuführen. Wärend dieser Kontrolle stellte das Sicherheitsteam einen Pokal und die Menge von 30 Barren Latinum fest, welche in einer abschirmenden Kiste gelagert waren, es handelte sich hier um den Pokal und das Preisgeld des 301. Balosianischen 1500 Meter Lauf. Die Crew gestand sofort den Diebstahl dieser Fracht. Wir setzten uns sofort mit Balosa in Verbindung. Man bat uns darum alles zum Planeten zurück zu bringen, was wir auch zusagten. Ich lies den kurs nach Balosa setzen und als wir eintrafen übergaben wir die Fracht und auch die Gefangenen nebst deren Frachter. Als Dank wurden wir auf den Planeten eingeladen und durften sogar am Wettkampf selbst teilnehmen. Lt. Cmdr Kurihara und Kadett Mrarash folgten dieser Einladung gern und konnten sogar einen zweiten und dritten Platz einnehmen. Nach diesem , doch recht abwechslungsreichen Spektakel setzten wir wieder Kurs auf DS 12.


    Logbucheintrag Ende

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  • Computerlogbuch der Mistral

    Sternzeit: 96210.8

    Kommandierender Offizier, Lt. Cmdr. N'irura


    Von der Sternenflotte wurde uns übermittelt nach Galor 4 zu fliegen wo wir uns mit einem Wissenschaftler im Daystrom-Institut treffen sollten um an Tests mit einem neuartigen neuronalen Interface teil zu nehmen. Wir wurden durch den Wissenschaftler aufgeklärt um was es sich direkt handelt und ich entschloss die Teilnahme an den Test als freiwillig zu deklarieren. Die meisten unsererer Delegation nahmen daran teil, zum einen aus Neugier und zum anderen aus technischem Interesse. Dieser erste Test verlief reibungslos und ich muss gestehen, ich war positiv überrascht wie weit unsere Wissenschaftler schon sind. Auch wenn diese Technologie durchaus noch einige Jahrzehnte benötigt um einsetzbar zu sein, hat sie das Potenzial vielen einfacher und effizienter zu gestallten als wie wir es bisher gewohnt sind. Nach diesen Tests setzten wir wieder Kurs nach DS 12.


    Ich informierte die Crew ebenfalls darüber das wir in der nächsten Woche Kadetten der Akademie auf der Mistral erwarten. Sie werden in Zweierteams jeweils für 4 Wochen auf dem Schiff sein und sich rotationsbedingt in allen Abteilungen wiederfinden.


    Logbucheintrag Ende

  • Computerlogbuch der Mistral

    Sternzeit: 96230.2

    Kommandierender Offizier, Lt. Cmdr. N'irura


    Wir befinden uns auf einer Routinepatroille durch den Aldebaransektor, noch immer weis keiner genaueres über den Captain, vor allem nicht ob und wann er wieder zurück kommen wird. Von der auf DS 12 eingetroffenen Akademieklasse wurden uns zwei Kadetten zugeteilt, die wir zu Ausbildungszwecken in das Brückenteam eingegliedert haben. Die Patroille verlief ruhig, ein Frachter der TTC kam in Sensorenreichweite und wir führten eine Routinekontrolle durch, da sein Flugplan von dem abwich der uns vor lag. Die Crew des Frachters war sehr kooperativ, wir erfuhren das die TTC den Plan geändert hat wegen der erhöhten Kontrollen auf DS 12. Aus dem Grund fliegen sie derzeit die Station K7 an. Wir setzten unseren Flug fort und ich entschloss mich zu einem Test der taktischen Systeme des Schiffes um dem Kadetten der heute für die Taktik zuständig war, die Möglichkeit zu geben taktische Systeme ausserhalb einer Simulation zu betätigen. Wir gingen daher auf die Suche nach einem geeigneten Asteroiden, stiesen jedoch vorher auf einen funktionslosen Sateliten der durchs All trieb. Nachdem wir ihn für Untersuchungen geborgen hatten, erfassten unsere Sensoren ein Asteroidenfeld in unmittelbarer Nähe unserer Koordinaten.

    Als wir uns diesem Feld jedoch näherten fielen unsere Waffen und die Kommunikation aus. Nach eingiebigen Tests fanden wir heraus das unsere Kontrollen durch eine Kommandoüberbrückung überschrieben wurden. Die Überbrückung hatte sie Signatur der U.S.S. Lancaster. Da wir nicht wussten warum unsere Kommandocodes überschrieben wurden, gingen wir vom Schlimmsten aus und setzten eine Logboje aus bevor wir uns langsam vom Asteroidenfeld entfernten. Unsere Chefingeneurin konnte unsere Systeme durch die Änderung unserer Kommandocodes wieder herstellen und wir erfassten die U.S.S. Lancaster innerhalb des Asteroidenfeldes. Unsere Scans konnten keine Lebenszeichen auf dem Schiff ausmachen und auf Grund der Kommandoüberschreibung stuften wir die Lancaster als "Föderationschiff verloren an feindliche Macht" ein. Wir teilten dies an die Station DS 12 mit und erhielten den Befehl die U.S.S. Lancaster auszuschalten, gegebenenfalls zu zerstören.

    Nach einer Beratung mit meinem ersten Offizier, flogen wir in die Asteroiden ein und als wir der Lancaster näher kamen aktivierte diese ihre Waffen und hob langsam ihre Schilde. Wir stellten fest das das Schiff nur vom Computer selbst gelenkt wurde und nach kurzem Kampf konnte es durch einen EMP ausser Gefecht gesetzt werden. Wir nahmen es in Schlepp, sammelten unsere Boje wieder ein und setzten Kurs nach DS 12. Der rote Alarm wurde aufrecht erhalten um im Falle einer Reaktivierung des Comaputers auf der Lancaster schnell reagieren zu können.



    Persönliche Anmerkung:


    Ich befand mich zum ersten Mal in solch einer Situation, die Zerstörung eines Föderationsschiffes befehlen zu müssen. Ohne die hervorragende Arbeit der Crew, vor allem ohne Hilfe meines ersten Offiziers, wüsste ich nicht ob es alles so abgelaufen wäre wie es letztlich gelaufen ist.

    Auch die beiden Kadetten haben hervorragende Arbeit geleistet und trotz dieser Situation ihren kühlen Kopf bewahrt.

    Ich denke ein Captain kann nicht stolzer sein auf seine Mannschaft wie ich es heute war.



    Logbucheintrag Ende

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  • Computerlogbuch der Mistral

    Sternzeit: 96249.1

    Kommandierender Offizier, Lt. Cmdr. N'irura


    In den letzten 48 Stunden waren unsere Techniker dabei den Computerkern der U.S.S. Lancaster aus dem Schiff zu bergen und gesichert in einem unserer Lagerräume aufzubauen. Nachdem der raum abgeriegelt wurde begann die Untersuchung des Kerns. Wir fanden heraus das er, zum Zeitpunkt der letzten Wartung der Lancaster, manipuliert wurde und ein Gerät eingesetzt worden ist, welches und anfangs Rätsel aufgab. Wir bargen das gerät aus dem Kern und unterzogen es einigen Tests. Wie sich herausstellte befanden sich auf dem Gerät die Kommandocodes von 50 Schiffen der Sternenflotte und ein Programm welches bewirken sollte das die hinterlegten Schiffe, sobald sie im Nahbereich der Lancaster wären, durch die Überschreibung der Kommandocodes gekapert werden sollten und durch den Computer übernommen. Scans nach biologischen Überresten oder Spuren des Saboteurs blieben erfolglos. Wir lasen den Speicher und die Logbücher des Computerkerns aus und erfuhren das die Mannschaft, die sich für den Testflug des Schiffes auf diesem befand wahllos ins All gebeamt wurde, mit Ausnahme von drei Beamvorgängen welche, laut der Daten, zu ein und dem selben Ort gebracht wurden. Unsere Vermutung das es sich hierbei um ein weiteres Schiff handeln könnte bewahrheitete sich als wir weiter Datenfragmente fanden.


    Ich beschloss Kurs auf die ausgelesenen Koordinaten zu setzen an denen unsere Kameraden von Bord gebeamt wurden. Ich war mir bewusst das wir auf eine Leichenbergung gehen, doch lässt man keinen Kameraden im All treiben.

    Ungefähr auf halber Strecke zu den Koordinaten, erhielten wir einen Notruf. Dieser stammte von einer Captainsyacht der Sternenflotte und stellte sich als die Yacht von Captain der Lancaster heraus. Seines Notrufes zur Folge wurde er angegriffen und trieb antriebslos in eine Sonne. Wir kamen noch rechtzeitig und konnten ihn, sowie seine Yacht an Bord bringen. Wärend der Bergung zeigten unsere Sensoren merkwürdige Werte umweit unseres Schiffes an die sich als getarntes Romulanisches Schiff entpuppten welches sofort auf uns Schoss. Ich lies das Feuer erwiedern aber auf Grund der taktischen Überlegenheit der Romulaner entschied ich mich für Rückzug und den Schutz der Mistral samt Besatzung. Als wir gerade den Rückzug antreten wollten tauchten um uns herum weitere Sensorstörungen auf, die uns am Wegflug hinderten. In diesem Augenblick kam der gerettete Captain auf die Brücke und gab helfende Vorschläge um der Situation zu entkommen. Wir konnten das erste Romulanische Schiff kurzzeitig seinen Schilden berauben und somit einige taktische Scans durchführen. Diese Scans besagen das es sich bei den Romulanerschiffen um imperiale Schiffe handelte. Wir informierten das Kommando und DS 12 darüber. Durch den kurzzeitigen Erfolg gegen die Romulaner verschwanden die Störungen , wir nehmen an das sie sich entfernten. Wir setzten Kurs nach DS 12. Ich dankte dem Captain, wies ihn jedoch darauf hin das erst auf DS 12 seine Identität bestätigt werden muss. Ebenso äusserten meine Offiziere den Verdacht einer etwaigen Involvierung des Captains in die Geschehnisse mit seinem Schiff, welche ich durchaus teile. Dies sollte jedoch in einem Gespräch der Flottenleitung mit ihm auf DS 12 geklärt werden können.


    Anmerkung:

    Ebenso wusste der Captain um die längere gesundheitlich bedingte Abwesenheit unseres Captains. Da meines Wissens diese Information weder von mir noch der Crew der Mistral pupliziert wurde, die Flottenleitung dies bestimmt nicht an alle Schiffe der Flotte schicken würde und sie auch seitens des medizinischen Personals unter die Schweigepflicht fällt, frage ich mich woher er wusste das Captain Davis aus gesundheitlichen Gründen indisponiert ist.



    Logbucheintrag Ende

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Dibenedict


    Nachdem wir die Leichen der Lancaster an Bord nahmen, und uns auf den Weg nach Sternenbasis 24 machten, erreichte uns eine Störung, die sich später als primitiver Langstreckenkommunikationsversuch herausstellte.


    Abesnder war eine Prä-Warp-Welt in der Green-Zone, die der Föderation der Krieg erklärte.


    Es kam dazu, weil eine alte Föderationssonde einen Militärsatelliten der Welt beschädigt und zum Absturz gebracht hatte, was als kriegerische Handlung interpretiert wurde.


    Diplomatische Unterstützung wurde von Deep Space 12 in dieser Angelegenheit angefragt.


    Bis dahin untersuchen wir die Kultur weiter und überlegen uns Strategien.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Dibenedict

    Nachtrag


    Botschafterin Naris ist eingetroffen und nach einer Analyse der Lage stellten wir fest, dass es das Beste für die Kultur sei, die Sonde zu entfernen, ohne weiteren Einfluss zu nehmen, da ein Auftreten als Föderation zweifellos stärkeres Aufrüsten des lokalen Militärs zur Folge hätte.


    Dementsprechend entwickelten wir den Plan einzugreifen, einen Unfall im Labor, in dem die Sonde gelagert wurde, zu erzeugen wodurch wir die Sonde unbemerkt entfernen konnten.


    Wir begannen mit einem schwachen Tachyonpuls der die Konsolen im Labor schrittweise zur Überlastung bringen sollte. Zwei Individuen die sich im Labor befanden, und sich gemäß unseres Plans in Sicherheit bringen sollten, taten dies nicht, sondern verharrten in ihrer Position, wodurch sie schlussendlich auch starben.


    Trotzdem kann die Mission als Erfolg gewertet werden. Unsere Technologie wurde entfernt und Überreste platziert die keine neue Technologie auf die Welt bringen. Dementsprechend konnte der Einfluss der durch die Sonde entstand eingegrenzt werden. Unsere Identität blieb verborgen.


    Die Green-Zone wurde zum Sperrgebiet erklärt.

  • Computerlogbuch der USS Mistral

    Captain Dibenedict


    Bei einer Routinepatrouille sind wir auf ein Schiff gestoßen, welche dieselbe Route wie wir flog. Obwohl es taktisch unter uns stand, kam es unseren Befehlen eine andere Route einzuschlagen nicht unverzüglich nach.


    Dies wird gleichzeitig mit den Aufzeichnungen an das Hauptquartier weitergeleitet.

  • Computerlogbuch der USS Mistral

    Captain Davis

    Sternzeit 96364.37842


    Nachdem mich Doktor Homes wieder für diensttauglich erklärt hat, habe ich das Kommando über die Mistral wieder übernommen.


    Gleichzeitig haben wir die diplomatische Mission die uns vom Oberkommando zugeteilt wurde, begonnen.


    Das Arosa System, welches knapp außerhalb des Föderationsraumes liegt, hat die Föderation bei Verhandlungen mit den Ferengi um Hilfe gebeten.


    Wie sich herausstellte, hat ein Rat der lokalen Regierung des Systems, welches aus 2 bewohnten Exoplanenten besteht, das Recht während Verhandlungen dieser Art einen beliebigen Berater hinzuzuziehen, welcher in diesem Fall die Föderation, repräsentiert durch die Sternenflotte, repräsentiert durch die Mistral und dessen Stab ist. Zu Beginn waren wir recht skeptisch, da wir annahmen, dass wir eher als Vermittler auftreten sollten, wir als Berater aber eine parteiische Stellung einnehmen müssten.


    Diese Bedenken lösten sich insofern auf, dass die restlichen Ratsmitglieder von den Ferengi bereits so überzeugt waren, dass sie den Vertrag der Ferengi ohne weitere Überlegung zugestimmt hätten.


    Vertragsgegenstand ist ein Asteroidengürtel mit sehr reichhaltigen Dilithiumvorkommen, die aufgrund der sehr nahen Position des Gürtels am Zentralstern des Systems, für die Arosianer nur schwer abbaubar sind. Die Ferengi nutzen diesen Umstand in ihrer Verhandlung derartig aus, dass sie wöchentlich für 80 Jahre eine halbe Tonne Dilithium abbauen und den Arosianern dafür 20 Tonnen jährlich zur Verfügung stellen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Vorkommen nach 80 Jahren bei einer derartigen Förderrate aufgebraucht wären. Damit konfrontiert bekundete lediglich einer der vier Räte seine Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Vertrages. Die Verhandlungen wurden daraufhin vertagt.


    Zusammenfassend ließ sich also sagen, dass die Rätin, die uns als Berater eingesetzt hat, eindeutig gegen das Abkommen, einer zweifelhaft eingestellt ist und die restlichen Beiden dafür sind.


    Während wir aus dem Verhandlungssaal schritten, ereignete sich noch ein weiterer schwerer Zwischenfall. Die Rätin wurde durch herabfallendes Deckenmaterial am Schädel verletzt und auf die Mistral nottransportiert. Unseren Informationen zu Folge überlebt die Rätin, wird aber einen mehrwöchigen Aufenthalt auf unserer Krankenstation bleiben müssen.


    Die Aktivisten rund um die Rätin, die ebenfalls gegen das Abkommen mit den Ferengi sind, sind über den Vorfall zu tiefst erschüttert. Überhaupt die sprichwörtlich rechte Hand der Rätin Russel Bread, der uns sofort aufsuchte. Kurihara bot an mit einem Sicherheitsteam bei ihm zu bleiben, was ich genehmigte.


    Die Verletzung der Rätin stellt die Aktivisten ebenfalls vor ungeahnte Herausforderungen. Ohne sie könne man bei den Wahlen in 3 Wochen, die haupt-ausschlaggebend für die Verhandlungen mit den Ferengi sind, nicht antreten. Ich werde deshalb beim Föderationsrat anfragen ob wir kulturelle Unterstützung auf dem Planeten leisten dürfen, um den Ferengi bei der Ausbeutung dieser noch jungen Welt nicht zusehen zu müssen.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Davis

    Nachtrag im Arosa-System


    Die Rätin befindet sich immer noch weiter im Koma.


    Kürzlich wurde mein Außenteam von den örtlichen Behörden eingeladen um die Unfallstelle der Rätin zu begutachten. Hierbei konnte kein Anschlag festgestellt werden. Eher handelte es sich um einen tragischen Unfall.


    Mit Entsetzen musste mein Außenteam jedoch feststellen, dass sich die Ferengi aktiv in den Wahlkampf der Welt einmischen. Hierbei sind einige Wahlplakate und Wahlkampfstände zu erwähnen, die von den Ferengi initiiert worden sind.


    Auch Russel Bread bekundete den Verdacht, dass es den Anschein hatte, dass andere Händler von der Welt abgeschirmt werden. Wir werden das prüfen.


    Weiterhin arbeiten wir - nachdem ich mit Botschafterin Naris beschlossen habe, dass wir uns in die planetare Politik einmischen - an Möglichkeiten die Welt zu unterstützen. Schulische und Krankeneinrichtungen wären eine Idee. Natürlich muss man dies auch mit dem Aufwand abwägen.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Davis

    Nachtrag im Arosa-System


    Nach einem Gespräch mit Botschafterin Naris konnten wir uns darauf festlegen die Aktivistengruppe zu unterstützen um die Welt vor der Ausbeutung der Ferengi zu schützen.


    Dazu haben wir gestern die ersten Schritte unternommen und weitere Maßnahmen geplant:


    Da die Welt fast nichts über die Föderation weiß, werden wir Informationen über uns auf einem sozialen Netzwerk der Welt veröffentlichen (natürlich nur unkritische Dinge)


    Außerdem werden wir Führungen auf der Mistral für wichtige Persönlichkeiten veranstalten.


    Wir planen außerdem den Planeten bei seiner jungen Raumfahrt zu unterstützen. Wie das genau aussehen wird, müssen wir noch genau anschauen, es wird aber darauf hinauslaufen, dass wir kleine Lehreinheiten stattfinden lassen, die die junge Generation auf künftige Herausforderungen im Weltall brieft und das allgemeine Interesse zu steigern.


    Russel Bread hat inzwischen auch Fuß in der Wahlkampagne gefasst und will die Bevölkerung davon überzeugen, dass das System ohne Ferengi ebenfalls aufblühen kann.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Davis

    Sternzeit 96421.90534


    Heute hatten wir die erste Führung des Planeten an Bord.


    Dem Umstand geschuldet, dass es sich dabei um die Führungsriege der Raumfahrtbehörde handelte, waren die Besucher entsprechend sehr interessiert. Wir konnten sie denke ich sehr gut von den guten Absichten der Föderation überzeugen.


    Dennoch gibt es auch weniger gute Nachrichten. Mein erster Offizier berichtete mir, dass sich Mister Bread den Industriellen verpflichtet hat, was einigen Aktivisten eher sauer aufgestoßen ist.


    Wir werden das weiter beobachten und die Lage beim morgigen Briefing nochmal besprechen, dennoch müssen wir auch kontrollieren, ob Mister Bread den Industriellen im Namen von uns Zusicherungen gemacht hat, die er ncith halten kann.


    Der Wahlkampf hingegen läuft sehr gut. Mister Bread berichtete von 40 % in den Umfragen, was nach nochmaliger Recherche ausreichen müsste.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Davis

    Nachtrag


    Einige Aktivisten drohen jetzt, nachdem Mister Bread mit den Industriellen kooperiert, ihre Unterstützung im Wahlkampf zurückzuziehen.


    Diese Entwicklung ist absolut schädlich für den Wahlkampf und wir versuchen derweil mit alter Sternenflottentaktik diesen Umstand abzuwenden.


    Auch die Rätin ist genesen und konnte von Doktor Homes aus dem Koma geweckt werden. Sie stimmt uns in der Hinsicht zu, dass sowohl die Industriellen als auch die Aktivisten für einen erfolgreichen Wahlausgang nötig sind.


    Die Rätin wird uns zudem helfen, die Aktivisten wieder zu überzeugen.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Davis

    Sternzeit 96461.91885


    Der Einsatz auf Arosa ist abgeschlossen.


    Die Aktivisten unter Russel Bread und der Rätin haben zum Wahlkampfabschluss einen karitativen Lauf für eine Space-Academy veranstaltet.


    Die Bevölkerung zeigte sich sehr engagiert bei diesem Lauf, was uns alle sehr zuversichtlich auf die Wahl stimmt. Die ersten Prognosen geben diesen Erwartungen Recht.


    Wie es scheint haben wir es also geschafft: Der arosianische Rat wird zukünftig mehrheitlich von föderationsnahen Bürgern besetzt sein. Ein genauer Bericht über die dortigen Vorkommnisse wird im Laufe der nächsten Tage an das Diplomatische Corps gesandt, welches sicher weitere Bemühungen um Arosa anstrengen wird.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Davis

    Sternzeit 96577.9858


    Die versuchte Entführung der Mistral konnte abgewandt werden.


    Ein Notruf dem wir während einer Routinepatrouille nachgekommen sind entpuppte sich als Falle und hatte zur Folge dass die wichtigen Bereiche des Schiffes von Piraten übernommen werden konnten. Ich ließ daraufhin die Kontrollen sperren und versuchte zuerst mit einer ruhigen Taktik den Schaden möglichst abzuwenden, um dann im unerwarteten Moment zuschlagen zu können.


    Die Crew auf der Brücke reagierte weniger ruhig als ich und versuchte die Gelegenheit direkt zu regeln. Dementsprechend war ich dann ebenfalls gezwungen meinen Beitrag zu leisten, was darin resultierte dass ich aus nächster Nähe angeschossen wurde.


    Bei den Versuchen die Mistral zu retten starben 5 Mitglieder der Sternenflotte. Deren Familien zu benachrichtigen werde ich mich in den nächsten Tagen widmen.


    Das Schiff wurde durch diverse Sprengssätze schwer beschädigt und wurde ins Dock gebracht. Die Piraten wurden von uns gefangen genommen, einige konnten sich durch Eigeninitiative ins All sprengen, deren Rettung gelang nur bedingt.


    Die Gefangenen werden auf DS12 überstellt, wo das weitere Verfahren vollzogen wird.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Captain Davis

    Sternezeit 96673.57692


    Wir müssen uns aktuell mit einem Giftmord an Bord befassen.


    Zu Sternzeit 96651.77327 erhielten wir einen Notruf von der SS Kilimandscharo, einem Frachter der vor dem Warpkernbruch stand.


    Wir evakuierten, leiteten aber keine technische Hilfe ein, da der Zustand laut technischer Analyse bereits zu unsicher schien.

    Das Schiff transportierte Düngemittel, die von uns an Bord belassen wurden.


    Die verletzten Crewmitglieder wurden auf die Krankenstation gebeamt, der Rest in die Messe. Kurz darauf erlitt der Bordfrisör, der sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Messe aufhielt, schwerste Organversagen die zum sofortigen Tod führten.


    Da wir keine Anhaltspunkte fanden, die auf Selbstmord hindeuten, gehen wir von Mord aus.


    Bei dem Toten handelt es sich um Cody Walters, Bordfrisör der Mistral, erst seit 2 Wochen an Bord. Er kam direkt am Tag nach der Entlassung aus dem Dock an Bord, und verließ das Schiff bis zu seinem Tod nicht.


    Die tödliche Substanz Ganar wird synthetisch hergestellt und ist Bestandteil von einigen Düngemitteln.


    Der Tote unterhielt ebenfalls eine gleichgeschlechtliche Beziehung mit Martin Rivers, der sich seit einem Monat auf Riegel befindet.


    Gleichzeitig hatte der Tote jedoch eine Affäre mit einer zivilen wissenschaftlichen Mitarbeiterin an Bord Miss Keiko Mandula.


    Vor 10 Jahren wurde der Tote des Mordes angeklagt, wurde jedoch freigesprochen.


    Bei einem der unverletzten Crewmitglieder konnte Düngemittel mit dem toxischen Stoff festgestellt werden. Da sich dieses Crewmitglied zum Zeitpunkt des Todes in unmittelbarer Nähe zum Toten aufgehalten hat, wurde Jerome Forrester (der inzwischen auf DS12 transferiert wurde) wegen dem schweren Tatverdacht des Mordes festgenommen.


    Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass Cody Walters das Gift entweder kurz vor dem Verlassen seines Quartiers / auf dem Weg in die Messe / gleich nach der Ankunft in der Messe oral verabreicht wurde.


    Cody Walters war etwa bis 30 Minuten vor den ersten Symptomen von seinem Quartier in die Messe gegangen, wo zu dem Zeitpunkt auch die Frachtercrew erschien.




    Nach dem Bekanntwerden der Affäre mit Keiko Mandula, wurde die Dame lokalisiert und ebenfalls im kritischen Zustand vorgefunden. Auch sie wurde mit dem selben Gift vergiftet. Selbst die sofortige Verabreichung des Antidots wirkte nicht rechtzeitig, und so konnte wenige Stunden später ebenfalls nur mehr der Tod festgestellt werden.


    Die Obduktion ergab, dass Keiko Mandula eine etwa 10 mal größere Menge des Gifts über ein Getränk in einer persönlichen Tasse zu sich genommen hat, nur etwa 10 Minuten bevor man sie in ihrem verschlossenen Büro gefunden hat.


    Ob es sich um Mord oder Selbstmord handelt ist noch Gegenstand laufender Ermittlungen.


    Der Quarantänezustand des Schiffes um den potenziellen Mörder an Bord zu halten, ist für Sternenflottenpersonal vorerst aufgehoben. Stattdessen wird jeder Transportvorgang genau dokumentiert, und das gesamte Personal ist angehalten, sich entweder auf dem Schiff oder auf der Station aufzuhalten, was ebenfalls kontrolliert wird.

  • Computerlogbuch der Mistral

    Sternzeit 96807.7939


    Wie vom Flottenkommando befohlen untersuchten wir die Anomalie im Hromi-Cluster, die sich um einen dort befindlichen Planeten wickelte. Zunächst konnte nicht festgestellt werden um was es sich handelt, allerdings empfingen wir einen Funkspruch, der unser Ankommen kommentierte.


    Fast zeitgleich enttarnte sich ein republikanisches Schiff, welches glaubte, dass die Sternenflotte auf diesem Planeten Tarntechnologie entwickelt.


    Mit Hilfe der Romulaner stellte sich heraus, dass am Planeten tatsächlich Tarntechnologie entwickelt wurde.


    Ein Kontaktversuch ergab, dass es sich um eine indigene Spezies handelt, die nicht gestört werden will. Es stellte sich jedoch anschließend heraus, dass es sich nicht um eine indigene Spezies handelte, sondern um Schmuggler die versuchten mithilfe dieser Ablenkung unentdeckt zu bleiben.


    Wir konnten unter Hilfe der Romulaner das Tarnfeld des Planeten deaktivieren, was jedoch die Schiffssysteme beschädigte und dadurch einige der Schmuggler fliehen konnten. Wir forderten Unterstützung an und konnten - bis auf 3 Schiffe - alle Schmuggler festsetzen, die sich mit ihrem Schiff auf dem Planeten niedergelassen haben.